Dax bricht um fast drei Prozent ein – Sorge um Energiepreise

Wirtschaftliche Entwicklungen an der Frankfurter Börse

Frankfurt/Main () – Am Donnerstag hat der Dax kräftig nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 22.840 Punkten berechnet, satte 2,8 Prozent niedriger als am Vortag.

Bis kurz vor Handelsende konnten sich lediglich Papiere der Deutschen Börse dem Abwärtssog entziehen und legten etwa 0,3 Prozent zu, für alle anderen ging es deutlich bergab. Allen voran Vonovia mit einem Abschlag von 12 Prozent. Der Immobilienkonzern würde ganz besonders leiden, würde die EZB die wieder anheben, um eine möglicherweise anziehende Inflation zu bekämpfen. Da halfen auch nicht die vorgelegten , wonach nach einer Durststrecke wieder ein Milliardengewinn erzielt wurde. Der würde bei drohenden Abwertungen schnell pulverisiert.

Unter Anlegern macht sich langsam die vermeintliche Gewissheit breit, dass der Konflikt im Nahen Osten länger andauern – und die hartnäckiger hoch bleiben könnten. Denn mittlerweile ist im Iran- bereits nicht ganz unerheblich Infrastruktur beschädigt, was selbst bei einem schnellen Kriegsende die Produktion hemmen könnte.

Der Gaspreis legte am Donnerstag um weitere rund 14 Prozent zu, auch wenn der Aufschlag am Morgen sogar noch deutlich höher war und sich im Tagesverlauf wieder etwas reduzierte. Eine Megawattstunde zur Lieferung im April kostete am Nachmittag rund 62 Euro, das impliziert einen Verbraucherpreis von mindestens rund 11 bis 14 Cent pro Kilowattstunde (kWh) inklusive und Steuern, sollte das Preisniveau dauerhaft so bleiben.

Auch der Ölpreis stieg für seine Verhältnisse stark: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Donnerstagnachmittag gegen 17 Uhr deutscher Zeit 110,70 US-Dollar, das waren 3,1 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Donnerstagnachmittag ebenfalls etwas stärker: Ein Euro kostete 1,1534 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8670 Euro zu haben.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Im Text kommen keine vollständigen Namen von Personen vor. Daher kann ich keine Namen zurückgeben.

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Deutsche Börse, Vonovia, EZB, Iran

Wann ist das Ereignis passiert?

Das Ereignis fand am Donnerstag statt, aber das genaue Datum ist nicht angegeben. Daher lautet die Antwort: Nicht erwähnt.

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Frankfurt/Main

Worum geht es in einem Satz?

Am Donnerstag fiel der Dax um 2,8 Prozent auf 22.840 Punkte, während nur die Deutsche Börse in den Gewinnbereich gelangte, während Vonovia stark unter dem Druck möglicher Zinserhöhungen durch die EZB litt, was durch steigende Energiepreise und geopolitische Unsicherheiten verstärkt wurde.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Dax fiel um 2,8 Prozent
  • Vonovia fiel um 12 Prozent
  • Erwartete Zinserhöhungen der EZB
  • Anhaltende Inflationserwartungen
  • Konflikt im Nahen Osten könnte länger andauern
  • Verletzungen der Infrastruktur im Iran-Konflikt
  • Anstieg der Gaspreise um 14 Prozent
  • Ölpreis stieg um 3,1 Prozent

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Dax fiel um 2,8 Prozent auf 22.840 Punkte
  • Nur Deutsche Börse-Papiere konnten zulegen (0,3 Prozent)
  • Vonovia fiel um 12 Prozent aufgrund Zinsängsten der EZB
  • Anleger erwarten längeren Nahost-Konflikt und hohe Energiepreise
  • Gaspreis stieg um 14 Prozent, auf 62 Euro pro Megawattstunde
  • Ölpreis stieg auf 110,70 US-Dollar pro Fass Brent
  • Euro wertet leicht auf: 1 Euro = 1,1534 US-Dollar

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Dax fiel um 2,8 Prozent
  • Vonovia verlor 12 Prozent
  • mögliche Zinsanhebung durch EZB könnte Immobilienkonzerne belasten
  • Anleger befürchten längeren Konflikt im Nahen Osten
  • beschädigte Infrastruktur im Iran-Krieg könnte Produktion hemmen
  • Gaspreis stieg um 14 Prozent
  • Verbraucherpreise für Strom könnten steigen
  • Ölpreis erhöhte sich um 3,1 Prozent
  • Euro etwas stärker gegenüber US-Dollar

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