Ehling kritisiert Antizionismus-Beschluss der Linken

Politik in Niedersachsen: Debatte um Antizionismus

/ () – Der Bundesgeschäftsführer der Linken, Janis Ehling, hat den Antizionismus-Beschluss des niedersächsischen Landesverbandes seiner scharf kritisiert.

„Der Beschluss ist Murks. Der ist auch inhaltlich falsch“, sagte Ehling im dem Magazin „Politico“.

Zwar sei es richtig, sich von einem „rechten Zionismus“ abzugrenzen, etwa mit Blick auf die aktuelle israelische Regierung. Eine pauschale Ablehnung des Zionismus gehe jedoch zu weit.

Zugleich wies er den Vorwurf zurück, die Partei habe ein grundsätzliches Antisemitismus-Problem, räumte aber eine „Einseitigkeit“ in Teilen der Partei ein.

„An dem Beispiel sieht man sehr gut, dass wir ein großes Problem gerade mit einer Einseitigkeit haben“, sagte er. Viele neue, vor allem junge Mitglieder hätten sich über den Gaza- politisiert und nähmen diesen vor allem über soziale Medien wahr.

In der parteiinternen Debatte um Aussagen von Gregor wies Ehling den Vorwurf zurück, Antisemitismus werde innerhalb der Linken vor allem von migrantischen Mitgliedern getragen.

„Die Aussagen sind einfach nicht richtig“, sagte er. Auf die Frage, ob Gysi die geforderte antirassistische Weiterbildung brauche, plädierte er stattdessen für Dialog.

„Ich glaube, es wäre gut, wenn sich Gregor Gysi auch mit den migrantischen Genossen mal zusammensetzt und sie die unterschiedlichen Perspektiven einfach miteinander austauschen“, so Ehling.

4,0/5 (8 Bewertungen)

Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Janis Ehling (Archiv)

💬 Zu den Kommentaren

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Die genannten Organisationen, Parteien oder Institutionen sind:

Linke, Politico, Gregor Gysi.

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Berlin, Hannover

Worum geht es in einem Satz?

Janis Ehling, der Bundesgeschäftsführer der Linken, kritisiert den Antizionismus-Beschluss des niedersächsischen Landesverbandes als inhaltlich falsch und fordert einen Dialog innerhalb der Partei, um einseitige Perspektiven zu überwinden.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Kritik am Antizionismus-Beschluss des niedersächsischen Landesverbands der Linken
  • Differenzierung zwischen "rechtem Zionismus" und pauschaler Ablehnung des Zionismus
  • Wahrnehmung des Konflikts und politische Politisierung durch junge Mitglieder über soziale Medien
  • Anerkennung einer "Einseitigkeit" in Teilen der Partei
  • Debatte um Antisemitismus-Vorwürfe innerhalb der Linken
  • Appell für Dialog zwischen Mitgliedern unterschiedlicher Hintergründe

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Janis Ehling kritisiert den Antizionismus-Beschluss des niedersächsischen Landesverbands der Linken
  • Nannte den Beschluss "Murks" und inhaltlich falsch
  • Mahnt Abgrenzung vom "rechten Zionismus" an
  • Lehnt pauschale Ablehnung des Zionismus ab
  • Widerspricht dem Vorwurf eines grundlegenden Antisemitismus-Problems in der Partei
  • Erkennbare "Einseitigkeit" in Teilen der Partei
  • Junge Mitglieder politisieren sich aufgrund des Gaza-Kriegs über soziale Medien
  • Weist den Vorwurf zurück, dass Migranten Antisemitismus in die Partei tragen
  • Plädiert für Dialog zwischen Gregor Gysi und migrantischen Genossen

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Kritik am Antizionismus-Beschluss
  • Abgrenzung von rechtem Zionismus
  • Einsicht in parteiinterne Einseitigkeit
  • Einfluss junger Mitglieder durch soziale Medien
  • Widerlegung des Vorwurfs von Antisemitismus bei migrantischen Mitgliedern
  • Vorschlag für Dialog zwischen Mitgliedern

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Janis Ehling, dem Bundesgeschäftsführer der Linken, zitiert. Er kritisiert den Antizionismus-Beschluss des niedersächsischen Landesverbandes seiner Partei und sagt: "Der Beschluss ist Murks. Der ist auch inhaltlich falsch."

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
Letzte Artikel von Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH (Alle anzeigen)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert