Hessen fordert bürokratiearme Umsetzung der EU-Waldverordnung für Privatwald

Agrarpolitik in Hessen: EUDR und GAP

() – setzt sich auf der Agrarministerkonferenz in Bad Reichenhall für eine praxistaugliche Ausgestaltung der EU-Verordnung über entwaldungsfreie Produkte (EUDR) ein. Das teilte das hessische Landwirtschaftsministerium mit.

Besonders für den kleinteilig strukturierten Privatwald müsse die Regelung praktikable Lösungen bieten und dürfe nicht zu unverhältnismäßiger Bürokratie führen.

Konkret fordert das Land, forstwirtschaftliche Zusammenschlüsse als meldende Einheiten anzuerkennen, um gebündelte Erklärungen zu ermöglichen und Kleinwaldbesitzer zu entlasten. Zudem sollten bestehende landesrechtliche - und Meldesysteme als gleichwertig anerkannt werden, um Doppelstrukturen zu vermeiden.

Für mittelständische, familiengeführte Forstbetriebe verlangt Hessen ein differenziertes Vorgehen, da sie nicht wie internationale Groß behandelt werden dürften.

Ein weiteres Thema auf der Konferenz ist die Vereinfachung der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP). Hessen drängt auf eine zügige und rechtssichere Umsetzung der EU-Erleichterungen in nationales Recht, möglichst rückwirkend zum 1. Januar.

Zu den zentralen gehören eine wahlweise Stichtagsregelung zur Dauergrünlandentstehung und Ausnahmen für Betriebe bis 30 Hektar von strengen Fruchtfolgevorgaben.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Wald (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Der Artikel enthält keine vollständigen Namen von Personen.

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Hessen, Agrarministerkonferenz, Bad Reichenhall, hessisches Landwirtschaftsministerium, EU-Verordnung über entwaldungsfreie Produkte (EUDR), forstwirtschaftliche Zusammenschlüsse, Gemeinsame Agrarpolitik (GAP)

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Bad Reichenhall, Hessen

Worum geht es in einem Satz?

Hessen setzt sich auf der Agrarministerkonferenz in Bad Reichenhall für praktikable Lösungen zur Umsetzung der EU-Verordnung über entwaldungsfreie Produkte (EUDR) ein, insbesondere zur Entlastung von Kleinwaldbesitzern und zur Berücksichtigung der Bedürfnisse mittelständischer Forstbetriebe.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Agrarministerkonferenz in Bad Reichenhall
  • EU-Verordnung über entwaldungsfreie Produkte (EUDR)
  • Kleinstrukturierte Privatwälder
  • Bürokratieabbau
  • Anerkennung forstwirtschaftlicher Zusammenschlüsse
  • Entlastung von Kleinwaldbesitzern
  • Gleichwertige Anerkennung bestehender meldesysteme
  • Differenziertes Vorgehen für mittelständische Forstbetriebe
  • Vereinfachung der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP)
  • Umsetzung der EU-Erleichterungen in nationales Recht

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

Nein.

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Praxistaugliche Ausgestaltung der EU-Verordnung über entwaldungsfreie Produkte
  • Praktikable Lösungen für kleinteilig strukturierten Privatwald
  • Vermeidung unverhältnismäßiger Bürokratie
  • Anerkennung forstwirtschaftlicher Zusammenschlüsse als meldende Einheiten
  • Entlastung von Kleinwaldbesitzern
  • Anerkennung bestehender landesrechtlicher Daten- und Meldesysteme
  • Vermeidung von Doppelstrukturen
  • Differenziertes Vorgehen für mittelständische, familiengeführte Forstbetriebe
  • Zügige und rechtssichere Umsetzung der EU-Erleichterungen in nationales Recht
  • Wählbare Stichtagsregelung zur Dauergrünlandentstehung
  • Ausnahmen für Betriebe bis 30 Hektar von strengen Fruchtfolgevorgaben

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme des hessischen Landwirtschaftsministeriums zitiert, die die Position Hessens zur EU-Verordnung über entwaldungsfreie Produkte und deren Auswirkungen auf die Forstwirtschaft beschreibt.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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