Wiesbadener Wärmeplanung geht in nächste Phase

Energieversorgung und Wärmeplanung in Wiesbaden

() – Die Offenlage der zentralen Arbeitsergebnisse der Kommunalen Wärmeplanung in Wiesbaden ist abgeschlossen. Das teilte die Stadtverwaltung mit.

Bürger, und weitere Interessensgruppen konnten vom 27. Januar bis zum 1. März Stellung nehmen. Nach der Auswertung dieser Hinweise wird nun der Entwurf des finalen Wärmeplans erstellt und den politischen Gremien zur Beschlussfassung vorgelegt.

Alle Städte mit mehr als 100.000 Einwohnern müssen ihre Wärmeplanung bis zum 30. Juni 2026 abschließen.

„Die Kommunale Wärmeplanung ist ein zentraler Baustein der Energiewende für Wiesbaden unter Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger sowie viele weitere Akteure“, sagte Bürgermeisterin sowie - und Wirtschaftsdezernentin Christiane Hinninger. Die Hinweise würden nun fachlich geprüft und in die weitere Ausarbeitung einbezogen.

Der Plan umfasst eine Bestandsaufnahme der Wärmeversorgung und zeigt Einsparpotenziale sowie Möglichkeiten für erneuerbare Wärmequellen auf.

Laut der Untersuchung sind der Anschluss an ein Wärmenetz oder der Einsatz einer Wärmepumpe in der Regel die wirtschaftlichsten Optionen für eine klimaneutrale Wärmeversorgung. Hinninger verwies zudem auf die aktuelle Diskussion um eine Reform des Gebäudeenergiegesetzes auf Bundesebene.

Es sei unklar, ob für eine geplante Grüngasquote genügend erneuerbare Gase zur Verfügung stünden. „Aber auch mit der geplanten Gesetzesnovelle bleiben Wärmenetze und Wärmepumpen zukunftssichere und langfristig wirtschaftlichere Versorgungsoptionen“, so Hinninger.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Fernwärme-Leitung (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Stadtverwaltung, Bürger, Verbände, Christiane Hinninger, Bundesregierung, Gebäudeenergiegesetz

Wann ist das Ereignis passiert?

27. Januar bis 1. März

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Wiesbaden

Worum geht es in einem Satz?

Die Stadt Wiesbaden hat die Offenlage der Ergebnisse der Kommunalen Wärmeplanung abgeschlossen und wird nun einen finalen Wärmeplan erstellen, der bis zum 30. Juni 2026 genehmigt werden muss, wobei wirtschaftliche Optionen wie Wärmenetze und Wärmepumpen im Fokus stehen.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Offenlage der Arbeitsergebnisse der Kommunalen Wärmeplanung in Wiesbaden
  • Möglichkeit für Bürger, Verbände und Interessensgruppen zur Stellungnahme
  • Frist zur Abschluss der Wärmeplanung bis 30. Juni 2026 für Städte mit über 100.000 Einwohnern
  • Zentrale Rolle der Kommunalen Wärmeplanung in der Energiewende
  • Bestandsaufnahme der Wärmeversorgung und Identifikation von Einsparpotenzialen
  • Diskussion über Reform des Gebäudeenergiegesetzes und Grüngasquote
  • Fachliche Prüfung der eingegangenen Hinweise für den finalen Wärmeplan

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Offenlage der Ergebnisse der Kommunalen Wärmeplanung in Wiesbaden abgeschlossen
  • Bürger, Verbände und Interessensgruppen konnten Stellungnahme abgeben
  • Auswertung der Hinweise erfolgt, um finalen Wärmeplan zu erstellen
  • Bürgermeisterin Christiane Hinninger betont Bürgerbeteiligung und die Bedeutung der Wärmeplanung für die Energiewende
  • Hinweise werden fachlich geprüft und in den Entwurf einbezogen
  • Wärmeplan umfasst Bestandsaufnahme der Wärmeversorgung und Einsparpotenziale
  • Anschluss an Wärmenetz und Nutzung von Wärmepumpen als wirtschaftlichste Optionen für klimaneutrale Wärmeversorgung
  • Bezug zur Reform des Gebäudeenergiegesetzes auf Bundesebene
  • Unsicherheit über Verfügbarkeit erneuerbarer Gase für geplante Grüngasquote
  • Wärmenetze und Wärmepumpen gelten als zukunftssichere und wirtschaftliche Versorgungsoptionen

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Abschließung der Wärmeplanung bis zum 30. Juni 2026
  • Erstellen eines Entwurfs für den finalen Wärmeplan
  • Einbeziehung von Bürger- und Verbändehinweisen in die Ausarbeitung
  • Identifizierung von Einsparpotenzialen
  • Feststellung wirtschaftlicher Optionen für klimaneutrale Wärmeversorgung
  • Auswirkungen der geplanten Reform des Gebäudeenergiegesetzes
  • Unklarheit über Verfügbarkeit erneuerbarer Gase für Grüngasquote
  • Langfristige Sicherstellung der Wirtschaftlichkeit von Wärmenetzen und Wärmepumpen

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Bürgermeisterin Christiane Hinninger zitiert, die die Bedeutung der Kommunalen Wärmeplanung für die Energiewende in Wiesbaden betont.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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