Zahl der Entbindungskliniken in Sachsen-Anhalt seit 1991 halbiert

Gesellschaftliche Entwicklungen in Sachsen-Anhalt

Halle (Saale) () – Die Zahl der Krankenhäuser mit Entbindungsstationen in Sachsen-Anhalt hat sich seit der deutschen Vereinigung halbiert. Das teilte das Statistische Landesamt mit.

Gab es 1991 noch 36 Kliniken, in denen entbunden wurden, waren es 2024 nur noch 18. Die Zahl der Lebendgeborenen sank im gleichen Zeitraum um 35,6 Prozent von 19.459 auf 12.526.

Damit folgt Sachsen-Anhalt einem bundesweiten Trend. Die Zahl der Entbindungskliniken hat sich in Deutschland mehr als halbiert, obwohl der Rückgang der Geburten mit 18,4 Prozent deutlich geringer ausfiel.

Prozentual am stärksten nahm die Zahl der Krankenhäuser mit Entbindungen in Rheinland-Pfalz, dem Saarland und ab.

Die Erreichbarkeit einer Klinik mit Frauenheilkunde- oder Geburtshilfestationen innerhalb von 15 Minuten mit dem hängt stark vom Wohnort ab. In den Sachsen-Anhalts können 95,7 Prozent der weiblichen zwischen 16 und 49 Jahren dies erreichen.

In kleineren Kleinstädten oder ländlichen Gemeinden war dies nur für 18,2 Prozent möglich – ein deutlich schlechterer Wert als im Bundesdurchschnitt von 29,9 Prozent.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Kreißsaal (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Im Artikel werden keine vollständigen Namen von Personen erwähnt.

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Die genannten Organisationen, Parteien oder Institutionen in dem Text sind:

Statistisches Landesamt, Sachsen-Anhalt, Deutschland, Rheinland-Pfalz, Saarland, Schleswig-Holstein

Wann ist das Ereignis passiert?

Die Ereignisse beziehen sich auf den Zeitraum von 1991 bis 2024.

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Die beschriebenen Ereignisse finden in Sachsen-Anhalt statt. Die Städte und Regionen, in denen diese Entwicklungen relevant sind, sind insbesondere die Großstädte in Sachsen-Anhalt sowie kleinere Kleinstädte und ländliche Gemeinden in diesem Bundesland.

Worum geht es in einem Satz?

Die Zahl der Entbindungsstationen in Sachsen-Anhalt ist seit der Wende von 36 auf 18 gesunken, während die Lebendgeburten um 35,6 Prozent abnahmen, was den bundesweiten Trend widerspiegelt und zu einer ungleichen Erreichbarkeit von Geburtskliniken zwischen städtischen und ländlichen Gebieten führt.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Rückgang der Zahl der Entbindungsstationen in Sachsen-Anhalt seit der deutschen Vereinigung
  • Verringerung von 36 auf 18 Kliniken in 33 Jahren
  • Abnahme der Lebendgeborenen um 35,6 Prozent
  • bundesweiter Trend zu weniger Entbindungskliniken
  • geringerer Rückgang der Geburten von 18,4 Prozent im Vergleich zu Kliniken
  • variierende Erreichbarkeit von Entbindungskliniken je nach Wohnort
  • hohe Erreichbarkeit in Großstädten, niedrige in ländlichen Gebieten

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

Nein.

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Halbierung der Entbindungsstationen in Sachsen-Anhalt
  • Rückgang der Lebendgeborenen um 35,6 Prozent
  • bundesweiter Trend zum Rückgang der Entbindungskliniken
  • eingeschränkte Erreichbarkeit von Kliniken in ländlichen Gebieten
  • schlechtere Erreichbarkeit für Frauen in Kleinstädten und ländlichen Gemeinden im Vergleich zum Bundesdurchschnitt

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Nein, im Artikel wird keine Stellungnahme oder Reaktion einer Person oder Organisation zitiert.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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