Bauernpräsident Rukwied fordert Aus für CO2-Abgabe auf Diesel

Wirtschaftliche Herausforderungen für die Landwirtschaft in Deutschland

() – Der Präsident des Deutschen Bauernverbandes, Joachim Rukwied, hat angesichts steigender Energie- und Betriebsmittelkosten eine Aussetzung der CO2-Bepreisung beim Diesel gefordert. „Die sollte die CO2-Besteuerung beim Diesel grundsätzlich aussetzen“, sagte Rukwied am Montag den Sendern RTL und ntv.

Die CO2-Abgabe liege derzeit bei rund 17 bis 18 Cent pro Liter. Eine Aussetzung würde nach seinen Worten nicht nur der Landwirtschaft helfen, sondern auch dem Transportgewerbe. Die Politik müsse die Wirtschaft in entlasten. Im Vergleich zu vielen europäischen Nachbarländern sei Diesel hierzulande deutlich teurer. Man zahle beispielsweise beim Diesel in der Spitze bis zu 0,20 pro Liter mehr, sagte Rukwied.

Auf den Einwand, dass die Landwirtschaft bereits von der Agrardieselsubvention profitiere und eine weitere Entlastung gegenüber anderen Branchen ungerecht sein könnte, entgegnete Rukwied, er fordere die Aussetzung ausdrücklich für alle Wirtschaftsbereiche. „Ich habe die Aussetzung der CO2-Bepreisung für alle Wirtschaftsbereiche gefordert und das möchte ich hier nochmal unterstreichen“, sagte er. Zugleich verwies Rukwied auf stark gestiegene Kosten für landwirtschaftliche Betriebsmittel. Besonders bei Stickstoffdüngern seien die innerhalb von zehn Tagen um rund 30 Prozent gestiegen. Für viele Betriebe sei das eine erhebliche Belastung. Sollte die wirtschaftliche Situation länger anhalten, sieht Rukwied auch Risiken für die Struktur der Branche. Wenn die Belastung über ein oder zwei Jahre bestehen bleibe, „dann ist das Risiko, dass mehr Höfe aufgeben müssen, sehr groß“.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Shell-Tankstelle (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Die vollständigen Namen von Personen im Artikel sind: Joachim Rukwied.

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Deutscher Bauernverband, Joachim Rukwied, RTL, ntv

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Berlin

Worum geht es in einem Satz?

Joachim Rukwied, Präsident des Deutschen Bauernverbandes, fordert eine Aussetzung der CO2-Bepreisung beim Diesel, um die Landwirtschaft und das Transportgewerbe angesichts steigender Kosten zu entlasten.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Steigende Energie- und Betriebsmittelkosten
  • Hohe CO2-Bepreisung beim Diesel (17-18 Cent pro Liter)
  • Hohe Dieselpreise im Vergleich zu Nachbarländern (bis zu 0,20 Euro pro Liter mehr)
  • Stark gestiegene Kosten für landwirtschaftliche Betriebsmittel
  • Preissteigerung bei Stickstoffdüngern um 30 Prozent innerhalb von zehn Tagen
  • Risiko für die Struktur der Branche durch anhaltende wirtschaftliche Belastungen

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Joachim Rukwied fordert Aussetzung der CO2-Bepreisung beim Diesel
  • Aussagen gemacht im Interview mit RTL und ntv
  • CO2-Abgabe liegt bei rund 17 bis 18 Cent pro Liter
  • Aussetzung würde Landwirtschaft und Transportgewerbe helfen
  • Diesel in Deutschland teurer als in vielen europäischen Nachbarländern
  • Höhere Dieselpreise: bis zu 0,20 Euro pro Liter mehr
  • Rukwied fordert Aussetzung für alle Wirtschaftsbereiche
  • Verweist auf stark gestiegene Kosten für landwirtschaftliche Betriebsmittel, insbesondere bei Stickstoffdüngern
  • Preisanstieg bei Düngemitteln um rund 30 Prozent innerhalb von zehn Tagen
  • Warnungen vor Risiken für die Struktur der Branche, wenn die wirtschaftliche Belastung länger anhält

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Aussetzung der CO2-Bepreisung gefordert
  • Unterstützung für Landwirtschaft und Transportgewerbe
  • Entlastung der Wirtschaft in Deutschland nötig
  • Dieselpreisvergleich zu europäischen Nachbarländern
  • Ungerechtigkeit der weiteren Entlastung gegenüber anderen Branchen angeführt
  • Stark gestiegene Kosten für landwirtschaftliche Betriebsmittel
  • Erhebliche Belastung für viele Betriebe
  • Risiken für die Struktur der Branche
  • Möglichkeit von Hofaufgaben steigt bei anhaltender Belastung

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Joachim Rukwied, dem Präsidenten des Deutschen Bauernverbandes, zitiert. Er fordert eine Aussetzung der CO2-Bepreisung beim Diesel und betont, dass dies nicht nur der Landwirtschaft, sondern auch dem Transportgewerbe helfen würde.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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