ZDF-Mitarbeiter im Konflikt um interne Krise
Mainz () – Das ZDF kommt nach der Affäre um KI-Bilder im „Heute-Journal“ nicht zur Ruhe. Im Intranet des Senders stellen sich mehrere hundert Mitarbeiter gegen den unbekannten Kollegen, der offenbar eine interne Krisensitzung mitgeschnitten und weitergegeben hat.
Hubert Krech, Mitglied des Personalrats, wandte sich in einem Kommentar an den anonymen Mitarbeiter. „Du hältst Dich für einen Helden, weil Du es dem ZDF und den Chefs mal `so richtig gezeigt hast`? Hast Du das wirklich?“, schrieb Krech. Fast 600 Mitarbeiter gaben dem Text einen Like, das soll ein Rekord im ZDF-Intranet sein.
Die Aufnahmen und Mitschriften aus der sogenannten OpenCR-Versammlung landeten bei verschiedenen Medien. Das Portal „Nius“ veröffentlichte Auszüge, in denen unter anderem ZDF-Chefredakteurin Bettina Schausten und Washington-Korrespondent Elmar Theveßen sprechen, aber auch der „Spiegel“ hatte nun aber offenbar Zugang zum Intranet.
In seinem Kommentar schreibt Krech: „Zumindest hast Du Leute mit Infos gefüttert, die nur ein Ziel haben: ARD und ZDF zu schaden. Gleichzeitig hast Du Tausenden von Kolleginnen und Kollegen ins Gesicht gespuckt. Kollegen, die vielleicht seit Jahren oder Jahrzehnten neben Dir sitzen, mit Dir arbeiten und lachen und weinen und Frust schieben und sich freuen. Vor allem hast Du Kolleginnen und Kollegen, die sich in der OpenCR gemeldet haben, Portalen preisgegeben, die einen Krieg gegen uns führen.“
Und weiter: „Ich glaube, Du bist für diejenigen, die uns zerstören wollen, nur ein `nützlicher Idiot`. Du wirst benutzt, um uns zu schaden.“
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | ZDF-Logo (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Hubert Krech, Bettina Schausten, Elmar Theveßen
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
ZDF, Nius, ARD, Spiegel.
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Mainz
Worum geht es in einem Satz?
Nach der Kontroverse um KI-Bilder im "Heute-Journal" stellt sich eine Mehrheit der ZDF-Mitarbeiter gegen einen anonymen Kollege, der eine Krisensitzung mitgeschnitten und an die Medien weitergegeben hat, während der Personalrat eine klare Kritik an dessen Handeln äußert.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Veröffentlichung von internen Mitschnitten aus einer Krisensitzung
- Anonymität des Whistleblowers
- Konflikt zwischen Mitarbeitern und Geschäftsführung
- Negative Auswirkungen auf das Arbeitsklima
- Reaktion des Personalrats und der Mitarbeiter
- Medieninteresse an den internen Informationen
- Eindringliche Äußerungen über Loyalität und Zusammenarbeit unter Kollegen
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Mehrere hunderte ZDF-Mitarbeiter stellen sich gegen anonymen Mitschneider
- Hubert Krech äußert sich kritisch an den anonymen Mitarbeiter
- Fast 600 Likes für Krechs Kommentar, Rekord im ZDF-Intranet
- Mitschnitte aus der Sitzung gelangen an Medien wie "Nius" und "Spiegel"
- Krech betont, dass anonymisierte Informationen ARD und ZDF schaden
- Kritisiert den anonymen Mitarbeiter als "nützlichen Idioten" von Gegnern
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Viele Mitarbeiter stellen sich gegen den anonymen Kollegen
- Hohe Zustimmung im Intranet (fast 600 Likes)
- Veröffentlichung interner Aufnahmen und Mitschriften durch verschiedene Medien
- Vertrauensverlust unter Kollegen
- Gefahr für die Zusammenarbeit und das Betriebsklima
- Aussetzung von internen Diskussionen bei weiteren Krisensitzungen
- Mögliche rechtliche Konsequenzen für den Anonymen
- Schädigung des Ansehens des ZDF
- Folgen für betroffene Kollegen, die sich geäußert haben
- Vermutungen über interne Spaltungen im Sender
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Hubert Krech, Mitglied des Personalrats, zitiert, in der er sich kritisch an einen anonymen Mitarbeiter wendet, der eine interne Krisensitzung aufgezeichnet hat.
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