Linke fordert mehr Geld für Kastration von Streunerkatzen in Sachsen-Anhalt
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Politik Sachsen-Anhalt: Tierschutz und Kastration
Magdeburg () – Die Fraktion Die Linke im Landtag von Sachsen-Anhalt kritisiert die Finanzierung des Landesprogramms zur Kastration frei lebender Katzen als unzureichend. Das teilte die tierschutzpolitische Sprecherin der Fraktion, Kerstin Eisenreich, am Freitag mit.
Die jährliche Förderung sei pro Tierschutzverein auf 5.000 Euro gedeckelt und regelmäßig bis zum Ende des Förderzeitraums ausgeschöpft, im Jahr 2024 sogar vorzeitig.
Eisenreich erklärte, dass das Programm damit dauerhaft am Limit laufe und das Problem nur verwaltet, aber nicht gelöst werde. Für eine dauerhafte Reduzierung der Streunerbestände müssten Kastrationen konsequent und in ausreichendem Umfang erfolgen.
Zudem würden mit den Mitteln keine Behandlungen etwa bei Parasitenbefall oder Infektionen gefördert, was zusätzliches Tierleid bedeute.
Die Linke fordert deshalb eine deutliche Aufstockung der Mittel, die Abschaffung der Deckelung pro Verein und eine klare landesweite Strategie. Das Problem der Streunerkatzen sei menschengemacht und brauche eine politische Lösung, so Eisenreich.
Das Land müsse handeln, um Tierleid und Populationen zu reduzieren.
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Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Die Linke, Landtag von Sachsen-Anhalt, Kerstin Eisenreich, Tierschutzverein
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Magdeburg, Sachsen-Anhalt
Worum geht es in einem Satz?
Die Fraktion Die Linke im Landtag Sachsen-Anhalt kritisiert die unzureichende Finanzierung des Landesprogramms zur Kastration freilebender Katzen, verlangt eine Erhöhung der Mittel und eine landesweite Strategie zur effektiven Bekämpfung des Streunerkatzenproblems.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
Unzureichende Finanzierung des Landesprogramms zur Kastration von frei lebenden Katzen
Deckelung der Fördermittel pro Tierschutzverein auf 5.000 Euro
Regelmäßige Ausschöpfung der Fördermittel bis zum Ende des Förderzeitraums
Notwendigkeit für konsequente und ausreichende Kastrationen zur Reduzierung der Streunerbestände
Fehlende Förderung von Behandlungen bei Parasitenbefall oder Infektionen
Forderung nach einer Aufstockung der Mittel und Abschaffung der Deckelung
Problem der Streunerkatzen als menschengemacht betrachtet
Notwendiger politische Lösung zur Reduzierung von Tierleid und Populationen
Unzureichende Finanzierung des Kastrationsprogramms
Programm läuft dauerhaft am Limit
Problem der Streunerkatzen wird nur verwaltet
Kastrationen nicht in ausreichendem Umfang
Keine Förderung für Behandlungen bei Parasitenbefall oder Infektionen
Zusätzliches Tierleid
Forderung nach deutlicher Aufstockung der Mittel
Abschaffung der Deckelung pro Verein
Notwendigkeit einer klaren landesweiten Strategie
Notwendigkeit politischer Lösungen
Notwendigkeit des Handelns des Landes zur Reduzierung von Tierleid und Populationen
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme zitiert. Kerstin Eisenreich von der Fraktion Die Linke erklärt, dass das Programm zur Kastration frei lebender Katzen dauerhaft am Limit laufe und das Problem nur verwaltet werde.