Studie: Hormus-Blockade trifft EU-Importe direkt und indirekt

Wirtschaftliche Auswirkungen globaler Seeverkehrsblockaden in München

() – Eine Blockade des Schiffsverkehrs wirkt neben den ausbleibenden Lieferungen von Öl, Gas und anderen Grundstoffen indirekt über die weltweiten Lieferketten auf die Handelsströme der EU. Das ergab eine am Donnerstag veröffentlichte Analyse des Ifo-Instituts und von Econpol Europe.

„Die Importe aus dem Iran und den angrenzenden Staaten, die über die Straße von Hormus nach geliefert werden, machen einen vergleichsweise geringen Teil aller Importe aus“, sagte Lisandra Flach, Leiterin des Ifo-Zentrums für Außenwirtschaft. Anders sehe es aus, wenn man nur die Öl- und Gaslieferungen betrachte. „Risiken bergen überdies indirekte Effekte über globale Lieferketten.“

Nach den Berechnungen der Außenhandelsexperten liegt der Anteil der Importe aus Iran und den Nachbarstaaten, der über die Straße von Hormus in die EU geliefert wird, bei rund zwei Prozent der gesamten Extra-EU-Importe. Bei Rohöl- und Flüssiggas sind die Anteile mit 6,2 bzw. 8,7 Prozent dagegen deutlich höher. Neben diesen möglichen Lieferengpässen bei einer Blockade sieht Flach indirekte Risken: „Eine Blockade der Straße von Hormus könnte die Ölexporte der westlich der Meerenge gelegenen Golfstaaten stark einschränken. Auch wenn die direkten Auswirkungen für Europa nicht erheblich sind, stellen die indirekten Effekte durch steigende Ölpreise und Lieferkettenstörungen ein größeres Risiko für Europa dar.“

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Ifo-Institut, Econpol Europe

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Die beschriebenen Ereignisse finden in folgenden Orten statt:

München, Straße von Hormus, Europa.

Worum geht es in einem Satz?

Eine Analyse des Ifo-Instituts zeigt, dass eine Blockade der Straße von Hormus zwar die direkten Importe aus dem Iran und benachbarten Staaten nur geringfügig beeinflusst, jedoch erhebliche indirekte Risiken für die EU durch steigende Ölpreise und Störungen in globalen Lieferketten birgt.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Blockade des Schiffsverkehrs
  • Ausbleibende Lieferungen von Öl, Gas und anderen Grundstoffen
  • Globale Lieferketten und Handelsströme der EU betroffen
  • Importe aus dem Iran und angrenzenden Staaten
  • Hohe Anteile bei Rohöl und Flüssiggas
  • Indirekte Risiken durch steigende Ölpreise und Lieferkettenstörungen

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

Der Artikel beschreibt keine Reaktionen von Politik, Öffentlichkeit oder Medien.

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Auswirkungen auf Handelsströme der EU
  • Lieferengpässe bei Öl und Gas
  • Steigende Ölpreise
  • Störungen in globalen Lieferketten
  • Einschränkung der Ölexporte aus Golfstaaten

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme zitiert. Lisandra Flach, die Leiterin des Ifo-Zentrums für Außenwirtschaft, äußert sich über die Auswirkungen einer möglichen Blockade der Straße von Hormus auf die Handelsströme der EU und hebt die Risiken durch steigende Ölpreise und Lieferkettenstörungen hervor.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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