Religionswissenschaftlerin: Tech-Eliten machen KI zur Heilslehre

Gesellschaft: Religion im Zeitalter der KI

() – Die Heidelberger Religionswissenschaftlerin Inken Prohl sieht in den Zukunftsvisionen von Tech-Eliten zu Künstlicher Intelligenz deutlich religiöse Züge.

Erzählungen von „Superintelligenz“ und „Singularität“ funktionierten wie Heilsversprechen auf Basis nicht überprüfbarer Annahmen, sagte Prohl dem „Mannheimer Morgen“ (Donnerstag). Solche -Heilslehren könnten Risiken ausblenden und blinde Flecken erzeugen – mit möglichen Gefahren für die Demokratie. verschwinde nicht, sondern trete zunehmend in Formen wie KI-Narrativen auf.

Eine Rückkehr zur klassischen Kirchenreligion in erwartet die Heidelberger Religionswissenschaftlerin aktuell nicht. Die großen Kirchen verlören seit Jahren Mitglieder und Einfluss, einzelne Spitzen wie hohe Taufzahlen in einer Osternacht änderten daran nichts, sagte Prohl dem „Mannheimer Morgen“. Religion verschwinde jedoch nicht, sondern trete zunehmend in anderen Formen auf – etwa in politischen Bewegungen, Lebensstilen oder Sinn- und Zukunftserzählungen mit religiösen Strukturen.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Roboter (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Inken Prohl, Tech-Eliten, Mannheimer Morgen, große Kirchen.

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Heidelberg, Mannheim

Worum geht es in einem Satz?

Die Religionswissenschaftlerin Inken Prohl sieht in den Zukunftsvisionen von Tech-Eliten zu Künstlicher Intelligenz religiöse Züge, die Risiken für die Demokratie bergen und anstelle klassischer Kirchenreligion neue Formen von Religion hervorrufen.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Zukunftsvisionen von Tech-Eliten
  • Konzepte wie "Superintelligenz" und "Singularität"
  • Heilsversprechen auf Grundlage nicht überprüfbarer Annahmen
  • Blinde Flecken und Risikoverdrängung
  • Einflussverlust der klassischen Kirchen
  • Entstehung neuer religiöser Formen in KI-Narrativen
  • Religion als Teil von politischen Bewegungen und Lebensstilen

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Inken Prohl weist auf religiöse Züge in Zukunftsvisionen von Tech-Eliten hin.
  • Erzählungen von "Superintelligenz" und "Singularität" wirken wie Heilsversprechen.
  • Technik-Heilslehren könnten Risiken ausblenden und Gefahren für die Demokratie erzeugen.
  • Religion tritt zunehmend in neuen Formen wie KI-Narrativen auf.
  • Keine Rückkehr zur klassischen Kirchenreligion in Europa erwartet.
  • Große Kirchen verlieren seit Jahren an Mitgliedern und Einfluss.
  • Hohe Taufzahlen in Osternacht ändern nichts an diesem Trend.
  • Religion bleibt präsent, äußert sich jedoch in politischen Bewegungen und Lebensstilen.

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Risiken könnten ausgeblendet werden
  • Blinde Flecken entstehen
  • Mögliche Gefahren für die Demokratie
  • Religion tritt zunehmend in anderen Formen auf
  • Verlust von Mitgliedern und Einfluss der großen Kirchen
  • Hohe Taufzahlen ändern nichts an der Entwicklung
  • Religion in politischen Bewegungen präsent
  • Religion in neuen Lebensstilen erkennbar
  • Sinn- und Zukunftserzählungen mit religiösen Strukturen

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme der Heidelberger Religionswissenschaftlerin Inken Prohl zitiert. Sie äußert, dass die Zukunftsvisionen von Tech-Eliten zu Künstlicher Intelligenz religiöse Züge aufweisen und Risiken für die Demokratie bergen könnten.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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