RWE hält Investitionen in Mini-Reaktoren für "nicht darstellbar"

Wirtschaftliche Einschätzung zu Atomkraft in Essen

() – RWE-Chef Markus Krebber hält Investitionen in kleine Atomreaktoren (SMR) derzeit für wirtschaftlich nicht vertretbar und dämpft Erwartungen an eine schnelle Lösung der Strommarktprobleme.

„Wir sind ein technologieoffenes und beobachten alle Technologien, auch SMRs“, sagte er dem Nachrichtenportal Politico. Ob und wann diese kommerziell ausgereift sein werde, könne noch niemand sagen. „Stand jetzt ist eine für ein privatwirtschaftliches Unternehmen in SMRs nicht darstellbar.“

Die Technologie sei kommerziell noch nicht marktreif. Nach derzeitigem Stand gebe es keinen einzigen Zulieferer weltweit, der eine Bauzeit zusagen und zu fest vereinbarten Kosten anbieten würde, sagte der RWE-Chef. „So ein Investitionsrisiko sind wir als privates Unternehmen nicht bereit zu übernehmen.“ Überzogene Hoffnungen wies Krebber zurück: „SMRs sind definitiv nicht die Lösung, die über Nacht alle Probleme löst.“

4,5/5 (29 Bewertungen)

Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Atomkraftwerk (Archiv)

💬 Zu den Kommentaren

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

RWE, Politico

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Essen

Worum geht es in einem Satz?

RWE-Chef Markus Krebber hält Investitionen in kleine Atomreaktoren für wirtschaftlich untragbar und warnt vor überzogenen Erwartungen an deren Potenzial zur schnellen Lösung der Strommarktprobleme.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • RWE-Chef Markus Krebber äußert Zweifel an wirtschaftlicher Rentabilität von SMRs
  • Technologie ist noch nicht kommerziell marktreif
  • Fehlende weltweit zugelassene Zulieferer
  • Keine festgelegten Bauzeiten oder Kosten verfügbar
  • Unternehmen möchte kein hohes Investitionsrisiko eingehen
  • Übertriebene Erwartungen an SMRs werden zurückgewiesen

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • RWE-Chef Markus Krebber hält Investitionen in kleine Atomreaktoren für wirtschaftlich nicht vertretbar
  • Dämpft Erwartungen an schnelle Lösungen für Strommarktprobleme
  • Unternehmensposition ist technologieoffen, Beobachtung aller Technologien
  • Ungewissheit über die Kommerzialisierung der Technologie
  • Aktuell gibt es keinen Zulieferer für zugesicherte Bauzeiten und Kosten
  • Hohe Investitionsrisiken werden nicht übernommen
  • Überzogene Hoffnungen auf SMRs werden zurückgewiesen

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Keine wirtschaftliche Vertretbarkeit von Investitionen in SMRs
  • Dämpfung der Erwartungen an schnelle Lösungen für Strommarktprobleme
  • Ungewissheit über Kommerzialisierung von SMRs
  • Kein Zulieferer für verbindliche Bauzeiten und Kosten
  • Hohe Investitionsrisiken für private Unternehmen
  • Ablehnung überzogener Hoffnungen auf schnelle Lösungen durch SMRs

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von RWE-Chef Markus Krebber zitiert, der Investitionen in kleine Atomreaktoren als derzeit wirtschaftlich nicht vertretbar einstuft und die Erwartungen an eine schnelle Lösung der Strommarktprobleme dämpft.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
Letzte Artikel von Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH (Alle anzeigen)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert