Reallöhne im Jahr 2025 um 1,9 Prozent gestiegen

Wirtschaftliche Entwicklungen in Deutschland 2025

() – Die Nominallöhne in Deutschland waren im Jahr 2025 um 4,2 Prozent höher als im Vorjahr. Die Verbraucherpreise stiegen im selben Zeitraum um 2,2 Prozent.

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am Freitag mitteilte, nahmen die Reallöhne im Jahr 2025 um 1,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr zu. Nach den Rückgängen in den Jahren 2020 bis 2023 stiegen die Reallöhne in den Folgejahren wieder an. Im Jahr 2025 erreichte der Reallohnindex mit 100 Punkten damit fast wieder das Reallohnniveau des Jahres 2019 vor Beginn der -Pandemie mit 100,5 Punkten (Basis 2025=100).

Nach Wirtschaftsabschnitten betrachtet stiegen die Nominallöhne 2025 am stärksten in den Wirtschaftsabschnitten Erbringung von Finanz- und Versicherungsdienstleistungen (+5,7 Prozent), Erbringung von freiberuflichen, wissenschaftlichen und technischen Dienstleistungen (+5,3 Prozent) und und Unterricht (+5,0 Prozent). Demgegenüber verzeichneten die Wirtschaftsabschnitte Bergbau und Gewinnung von Steinen und Erden (+2,8 Prozent), Land- und Forstwirtschaft, Fischerei (+3,3 Prozent) und verarbeitendes Gewerbe (+3,3 Prozent) vergleichsweise geringe Nominallohnanstiege.

Die Verdienste der Vollzeitbeschäftigten insgesamt stiegen 2025 um 4,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Unter den Vollzeitbeschäftigten wiesen mit einem durchschnittlichen Nominallohnwachstum von 4,8 Prozent stärkere Verdienststeigerungen auf als (+4,1 Prozent).

Insbesondere Geringverdienende verzeichneten 2025 – wie bereits 2023 und 2024 – erneut ein starkes Nominallohnwachstum. Betrachtet man die Vollzeitbeschäftigten nach ihrer Verdienstgrößenklasse, hatte das Fünftel mit den geringsten Verdiensten (1. Quintil) mit einem durchschnittlichen Nominallohnwachstum von 6,0 Prozent die stärkste Verdienststeigerung im Vergleich zum Vorjahr. Für das oberste Fünftel mit den höchsten Verdiensten unter den Vollzeitbeschäftigten (5. Quintil) lag der Nominallohnanstieg mit +3,7 Prozent unter der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung.

Auszubildende wiesen 2025 mit +6,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr ein überdurchschnittliches Nominallohnwachstum auf. Geringfügig Beschäftigte hingegen hatten einen nur geringen Nominallohnanstieg zu verzeichnen (+0,5 Prozent).

Die Reallöhne stiegen auch im 4. Quartal 2025 gegenüber dem Vorjahreszeitraum an: Im Vergleich zum 4. Quartal 2024 ergab sich ein Reallohnwachstum von 1,9 Prozent, das sich aus einem Nominallohnzuwachs von 4,1 Prozent und einem Anstieg der Verbraucherpreise von 2,2 Prozent zusammensetzt. Überdurchschnittliche Verdienststeigerungen waren im 4. Quartal 2025 insbesondere in den Wirtschaftsabschnitten Grundstücks- und Wohnungswesen (+8,1 Prozent), Erziehung und Unterricht (+6,7 Prozent) und Erbringung von Finanz- und Versicherungsdienstleistungen (+6,5 Prozent) zu verzeichnen, so die Statistiker.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

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In dem vorliegenden Text werden keine spezifischen Organisationen, Parteien oder Institutionen genannt. Lediglich das "Statistische Bundesamt (Destatis)" wird erwähnt.

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Wiesbaden

Worum geht es in einem Satz?

Im Jahr 2025 stiegen die Nominallöhne in Deutschland um 4,2 Prozent, was zu einem Reallohnzuwachs von 1,9 Prozent führte, während die Verdienste von Vollzeitbeschäftigten, insbesondere der Geringverdienenden und Auszubildenden, überdurchschnittlich anstiegen.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Anstieg der Nominallöhne um 4,2 Prozent im Jahr 2025
  • Steigende Verbraucherpreise um 2,2 Prozent
  • Zunahme der Reallöhne um 1,9 Prozent
  • Rückgänge der Reallöhne in den Jahren 2020 bis 2023
  • Wiederanstieg der Reallöhne im Jahr 2025
  • Höchster Nominallohnzuwachs in bestimmten Wirtschaftsabschnitten
  • Stärkere Lohnsteigerungen bei Frauen im Vergleich zu Männern
  • Überdurchschnittliche Lohnsteigerungen für Geringverdienende
  • Hohe Nominallohnsteigerungen bei Auszubildenden
  • Geringfügig Beschäftigte verzeichnen nur minimalen Nominallohnanstieg

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

Nein.

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Reallöhne stiegen um 1,9 Prozent
  • Reallohnindex nahezu auf Niveau von 2019
  • Nominallöhne stiegen unterschiedlich in verschiedenen Wirtschaftsabschnitten
  • Verdienste der Vollzeitbeschäftigten stiegen um 4,3 Prozent
  • Frauen verzeichneten stärkere Verdienststeigerungen als Männer
  • Geringverdienende hatten mit 6,0 Prozent die stärkste Verdienststeigerung
  • Auszubildende wiesen überdurchschnittliches Nominallohnwachstum von 6,3 Prozent auf
  • Geringfügig Beschäftigte verzeichneten nur geringen Nominallohnanstieg von 0,5 Prozent
  • Reallöhne stiegen im 4. Quartal 2025 um 1,9 Prozent
  • Überdurchschnittliche Verdienststeigerungen in bestimmten Wirtschaftsabschnitten im 4. Quartal

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Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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