CDU fürchtet erneuten Grönland-Kurswechsel von Trump

CDU fürchtet erneuten Grönland-Kurswechsel von Trump

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Politik im Fokus: Grönland-Konflikt und NATO

Brüssel () – Der Chef des Außen-Ausschusses des EU-Parlaments, David McAllister (CDU), hat den Grönland-Konflikt als „bisher schwerste Krise innerhalb der Nato“ bezeichnet und Vorbereitungen für erneute Forderungen von US-Präsident Donald Trump angemahnt.

Die schlimmsten Szenarien seien abgewendet worden, sagte er der „Welt am Sonntag“. „Aber wir müssen uns für den Fall wappnen, dass Trump seine Meinung erneut ändert.“ Es sei richtig gewesen, dass die EU gegenüber Trump Ruhe bewahrt habe, sie habe dem US-Präsidenten „aber auch sehr deutlich ihre roten Linien – wie eine Verletzung territorialer Integrität – aufgezeigt“.

Ähnlich äußerte sich der frühere Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU). „Das kluge und entschlossene Auftreten der Europäer in Davos, wie zum Beispiel in der Rede von Emmanuel Macron, und ihre Bereitschaft, notfalls handelspolitische Maßnahmen zu treffen, haben Trump mehr beeindruckt als die Beschwichtigungsversuche zuvor“, sagte Altmaier der Zeitung. „Wer Trump kennt, weiß allerdings, dass er sein Annexionsziel für Grönland keineswegs aufgegeben hat. Es wird noch ein langes Match.“

Auch der Vorsitzende des Handelsausschusses im EU-Parlament, Bernd Lange (SPD), sieht keine dauerhafte Entspannung im transatlantischen Verhältnis. Die ökonomischen Beziehungen zwischen Europa und den USA blieben angespannt. „Noch nie in jüngerer Zeit war die Unsicherheit für unsere Wirtschaft so groß“, sagte er. Auch die USA seien aber von Europa abhängig. Im Fall neuer Drohungen aus Washington könnte die EU „zum Beispiel in Erwägung ziehen, Unternehmen wie Apple und Google von öffentlichen Aufträgen auszuschließen oder ihre Dienstleistungen mit Abgaben zu belegen“.

Die Chefin der sogenannten Wirtschaftsweisen, Monika Schnitzer, sagte der Zeitung, bei Konflikten wie dem Streit um Grönland habe die EU schärfere Instrumente als Gegenzölle. „Besonders wirksam wären Maßnahmen, die US-Unternehmen den Zugang zum großen EU-Markt für öffentliche Aufträge erschweren“, sagte Schnitzer. Auch gezielte Schritte im Dienstleistungsbereich, etwa bei digitalen Angeboten, würden die USA spürbar treffen, weil sie dort stark vertreten seien. Solche gezielten Eingriffe seien „wirkungsvoller als pauschale Zölle, da sie Druck aufbauen, ohne den Handel insgesamt unnötig zu beschädigen“.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Nuuk auf Grönland am 20.01.2026

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

David McAllister, Donald Trump, Peter Altmaier, Emmanuel Macron, Bernd Lange, Monika Schnitzer

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

EU, CDU, Nato, US-Präsident, Donald Trump, Welt am Sonntag, Peter Altmaier, Emmanuel Macron, Handelsausschuss, SPD, Bernd Lange, Wirtschaftsweisen, Monika Schnitzer, Apple, Google

Wann ist das Ereignis passiert?

20.01.2026

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Nuuk, Grönland, Brüssel, Davos, USA

Worum geht es in einem Satz?

Der Chef des Außen-Ausschusses des EU-Parlaments, David McAllister, bezeichnet den Grönland-Konflikt als die schwerste Krise innerhalb der NATO und fordert Vorbereitungen auf mögliche erneute Ansprüche von Donald Trump, während EU-Vertreter betonen, dass die europäische Strategie gegenüber den USA entschiedener und klüger sein muss, um Handelsbeziehungen zu sichern und amerikanische Firmen unter Druck zu setzen.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Grönland-Konflikt als zentrales Thema
  • US-Präsident Donald Trumps Anspruch auf Grönland
  • Angespannte transatlantische Beziehungen
  • Frühere Drohungen von Trump
  • Vorbereitungen der EU auf mögliche Forderungen
  • Unruhe in wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Europa und den USA
  • Reaktionen der EU auf Trumps Verhalten
  • Kluge und entschlossene EU-Politik in internationalen Foren

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • David McAllister bezeichnet den Grönland-Konflikt als schwerste Krise innerhalb der NATO
  • McAllister fordert Vorbereitung auf neue Forderungen von Trump
  • EU bewahrt Ruhe gegenüber Trump, stellt aber rote Linien klar
  • Peter Altmaier hebt kluge 대응 der Europäer in Davos hervor
  • Altmaier glaubt, Trump habe Annexionsziel für Grönland nicht aufgegeben
  • Bernd Lange sieht keine dauerhafte Entspannung im transatlantischen Verhältnis
  • Lange warnt vor großer Unsicherheit für die europäische Wirtschaft
  • Lange erwähnt Möglichkeit, Unternehmen wie Apple und Google von öffentlichen Aufträgen auszuschließen
  • Monika Schnitzer fordert schärfere Instrumente als Gegenzölle für die EU
  • Schnitzer schlägt gezielte Maßnahmen gegen US-Unternehmen im Dienstleistungsbereich vor

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Vorbereitung auf erneute Forderungen von US-Präsident Donald Trump
  • Notwendigkeit zur Wahrung der territorialen Integrität
  • Eindruck durch kluge und entschlossene europäische Auftritte
  • Keine dauerhafte Entspannung im transatlantischen Verhältnis
  • Hohe Unsicherheit für die europäische Wirtschaft
  • Möglichkeit, Unternehmen wie Apple und Google von öffentlichen Aufträgen auszuschließen
  • Erschwerung des Zugangs US-Unternehmen zum EU-Markt
  • Gezielte Maßnahmen im Dienstleistungsbereich könnten spürbare Auswirkungen haben
  • Druckaufbau ohne unnötige Schädigung des gesamten Handels

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von David McAllister, Peter Altmaier, Bernd Lange und Monika Schnitzer zitiert. David McAllister bezeichnet den Grönland-Konflikt als "bisher schwerste Krise innerhalb der Nato".

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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