Klingbeil will "Ungerechtigkeiten" bei Erbschaftsteuer beseitigen

Reformvorhaben zur Haushaltskonsolidierung in Berlin

() – Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) hat für das laufende Jahr ein umfassendes Reformpaket angekündigt, mit dem die drohende dreistellige Milliardenlücke im geschlossen werden soll, und dabei eine Reform der Erbschaftsteuer ins gebracht.

„Unsere Reformen werden allen etwas abverlangen“, sagte Klingbeil der FAZ. Sein Anspruch sei es, dieses Jahr Entscheidungen zu treffen, die für den Rest der Legislatur wirken. Klingbeil sprach von einem „strikten Konsolidierungskurs“ und „sehr weitreichenden Entscheidungen“. Alleine für das Jahr 2028 müsse eine Lücke von mehr als 60 Milliarden geschlossen werden.

Klingbeil stellte klar, dass neben Kürzungen zum Beispiel von Subventionen auch die Erbschaftsteuer im Reformpaket enthalten sein soll. „Ich finde, dass die Erbschaftsteuer Teil eines solchen Gesamtpakets sein kann“, sagte der Finanzminister. Das aktuelle System sei nicht fair: „Es gibt große Ungerechtigkeiten, dass kleinere Erbschaften oft erheblich belastet werden, große Millionen-Erbschaften aber kaum. Diese Ungerechtigkeiten wollen wir beseitigen.“ Klingbeil machte deutlich, dass ein großes Reformpaket nicht funktioniere, „wenn alle in der etwas geben, außer denen, die große Vermögen oder große Einkommen haben“.

Zuletzt hatten Ökonomen angesichts der großen Haushaltslücken eine Erhöhung der Mehrwertsteuer als fast unausweichlich bezeichnet. Auf die Frage, ob er eine Mehrwertsteuererhöhung ausschließen könne, sagte Klingbeil der FAZ lediglich: „Wir haben eine Mehrwertsteuererhöhung im Koalitionsvertrag nicht vorgesehen.“

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Lars Klingbeil (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Lars Klingbeil, SPD, FAZ, Koalitionsvertrag, Ökonomen

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Berlin

Worum geht es in einem Satz?

Bundesfinanzminister Lars Klingbeil hat ein umfassendes Reformpaket angekündigt, um die drohende Haushaltslücke zu schließen, das auch eine Reform der Erbschaftsteuer umfasst, um bestehende Ungerechtigkeiten zu beseitigen und einen strikten Konsolidierungskurs zu verfolgen.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Anhaltende Haushaltsprobleme der Bundesregierung
  • Drohende dreistellige Milliardenlücke im Haushalt
  • Notwendigkeit zur Schließung einer Lücke von über 60 Milliarden Euro bis 2028
  • Forderung nach einem strikten Konsolidierungskurs
  • Ungleichheit im aktuellen Erbschaftsteuersystem
  • Dringlichkeit von Reformen im politischen Kontext
  • Einfluss von Ökonomen auf die Diskussion über Steuererhöhungen

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Lars Klingbeil kündigt umfassendes Reformpaket an
  • Ziel: Schließung der drohenden Milliardensumme im Haushalt
  • Reform der Erbschaftsteuer als Teil des Pakets
  • Anspruch auf weitreichende Entscheidungen für die Legislatur
  • Erwähnung des strikten Konsolidierungskurses
  • Ungerechtigkeiten im aktuellen Erbschaftsteuersystem sollen beseitigt werden
  • Ökonomen empfehlen Erhöhung der Mehrwertsteuer aufgrund von Haushaltslücken
  • Klingbeil schließt Mehrwertsteuererhöhung nicht aus, verweist auf Koalitionsvertrag

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Umfassendes Reformpaket zur Schließung der Haushaltslücke
  • Strikter Konsolidierungskurs
  • Weitreichende Entscheidungen zur Haushaltskonsolidierung
  • Notwendigkeit der Schließung einer Lücke von über 60 Milliarden Euro bis 2028
  • Reform der Erbschaftsteuer angestrebt
  • Gerechtigkeitsproblematik bei der Erbschaftsteuer adressiert
  • Notwendigkeit, dass alle Gesellschaftsgruppen zur Konsolidierung beitragen
  • Diskussion über mögliche Erhöhung der Mehrwertsteuer

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zitiert, in der er über sein Reformpaket und die Erbschaftsteuer spricht.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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