Sport: Spannendes Unentschieden in Leipzig
Leipzig () – Im Top-Spiel des 23. Bundesliga-Spieltags hat Borussia Dortmund bei RB Leipzig mit 2:2 unentschieden gespielt. Damit ist der Vorsprung der Bayern vor dem BVB an der Tabellenspitze auf acht Punkte vergrößert, Leipzig muss sich ärgern und hatte den Sieg schon in der Hand – bleibt aber jetzt auf Rang fünf.
Die Partie begann intensiv, beide Mannschaften suchten den Weg nach vorne.
Die erste richtig gute Möglichkeit gehörte allerdings den Gästen: Nach einem schnellen Umschaltmoment tauchte Maximilian Beier frei vor dem Tor auf, scheiterte aus halbrechter Position jedoch am stark reagierenden Leipziger Keeper Maarten Vandevoordt.
Auf der anderen Seite zeigte sich Leipzig zielstrebiger. Immer wieder sorgte die linke Angriffsseite mit Diomande und Raum für Probleme aus Sicht des BVB. In der 20. Minute fiel schließlich der Führungstreffer: Nach einem Seitenwechsel setzte sich Diomande auf links durch und spielte flach in den Fünfmeterraum.
Dort stand Christoph Baumgartner frei und traf aus kurzer Distanz zur Leipziger Führung. Der Treffer wurde vom VAR überprüft, aber gegeben.
Leipzig blieb tonangebend.
Dortmund wirkte defensiv ungewohnt anfällig, besonders über die eigene rechte Seite. In der 39. Minute erhöhten die Hausherren: Erneut kam der Ball von links in die Mitte, wieder war Baumgartner zur Stelle und schob aus kurzer Distanz zum 2:0 ein.
Die Führung zur Pause war hochverdient, da Leipzig strukturierter, aggressiver und klarer in seinen Aktionen agierte.
Nach dem Seitenwechsel blieb Leipzig zunächst am Drücker, ohne jedoch sofort nachzulegen. Dortmund tat sich im Spielaufbau weiter schwer, kam aber nach gut 50 Minuten zurück ins Spiel – erneut über eine Standardsituation.
Eine Ecke von Julian Ryerson wurde am zweiten Pfosten gefährlich verlängert. In der Folge sprang der Ball unglücklich vom Leipziger Romulo ins eigene Tor – nur noch 2:1. Der Anschlusstreffer wurde offiziell Marcel Sabitzer gutgeschrieben, brachte dem BVB aber vor allem neuen Glauben.
In der Folge versuchte Dortmund, mehr Kontrolle zu übernehmen.
Ein möglicher Elfmeterpfiff nach einem Zweikampf gegen Serhou Guirassy blieb aus. Trainer Niko Kovač reagierte Mitte der zweiten Halbzeit mit einem Dreifachwechsel und brachte unter anderem Julian Brandt und Carney Chukwuemeka, um offensiv frische Impulse zu setzen.
Trotz Dortmunder Bemühungen blieb Leipzig insgesamt gefährlicher.
Diomande zog mehrfach in die Mitte, fand aber im Strafraum nicht immer die richtige Entscheidung. Die größte Gelegenheit zur Vorentscheidung hatte Ridle Baku in der 73. Minute: Nach einem starken Zuspiel tauchte er frei vor Gregor Kobel auf, umkurvte den Keeper, traf aus spitzem Winkel jedoch nur den auf der Linie rettenden Ramy Bensebaïni.
Eine herausragende Rettungsaktion des Verteidigers hielt Dortmund im Spiel.
Kurz darauf ersetzte Fábio Silva den bemühten Guirassy im Angriff, doch zwingende Chancen auf den Ausgleich blieben aus. Leipzig kontrollierte Ball und Gegner über weite Strecken, ohne jedoch ein Chancenfeuerwerk zu entfachen.
Dortmund sammelte in der Schlussphase noch mehrere Gelbe Karten, unter anderem für Waldemar Anton, was den zunehmend hektischen Charakter der Partie unterstrich.
Schließlich wurde das Bemühen dann aber doch noch belohnt: während die Leipziger schon gedanklich in der Kabine waren und auf Zeit spielten, gelang dem BVB in der fünften Minute der Nachspielzeit der Ausgleich: 2:2 durch Fábio Silva.
RB Leipzig war über weite Strecken die reifere und zielstrebigere Mannschaft. Die Gastgeber nutzten die defensiven Lücken des BVB konsequent aus und gingen durch zwei Treffer von Christoph Baumgartner verdient mit 2:0 in Führung.
Der Anschlusstreffer nach einer Ecke brachte Dortmund zwar zurück ins Spiel, doch insgesamt fehlte es den Schwarz-Gelben lange Zeit an Durchschlagskraft und defensiver Stabilität. Etwas glücklich gelang den Gästen dann in der Nachspielzeit doch noch der Ausgleich.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | RB Leipzig – Borussia Dortmund am 21.02.2026 |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Maximilian Beier, Maarten Vandevoordt, Diomande, Raum, Christoph Baumgartner, Julian Ryerson, Marcel Sabitzer, Niko Kovač, Julian Brandt, Carney Chukwuemeka, Ridle Baku, Gregor Kobel, Ramy Bensebaïni, Fábio Silva, Waldemar Anton.
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
RB Leipzig, Borussia Dortmund, Bayern, VAR, Niko Kovač, Julian Ryerson, Marcel Sabitzer, Serhou Guirassy, Julian Brandt, Carney Chukwuemeka, Ridle Baku, Gregor Kobel, Ramy Bensebaïni, Fábio Silva, Waldemar Anton, dts Nachrichtenagentur.
Wann ist das Ereignis passiert?
Das Datum des beschriebenen Ereignisses ist der 21. Februar 2026.
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Leipzig, Dortmund
Worum geht es in einem Satz?
Im Bundesliga-Topspiel trennten sich RB Leipzig und Borussia Dortmund 2:2, wobei Leipzig in der ersten Halbzeit verdient führte, Dortmund aber in der Nachspielzeit den Ausgleich erzielte.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Intensives Spiel von Beginn an
- Maximilian Beier scheitert an Leipzigs Keeper
- Leipzig zeigt zielstrebige Angriffe über die linke Seite
- Führungstreffer durch Christoph Baumgartner in der 20. Minute
- VAR-Überprüfung bejaht das Tor
- Leipzig bleibt spielbestimmend, Dortmund defensiv anfällig
- Zweiter Treffer von Baumgartner in der 39. Minute
- Dortmund hat Probleme im Spielaufbau
- Anschlusstreffer durch Eigentor von Romulo
- Leipzig kontrolliert das Spiel
- Heftige Angriffe von Leipzig, aber ohne weiteren Torerfolg
- Hektik und viele Gelbe Karten in der Schlussphase
- Ausgleich durch Fábio Silva in der Nachspielzeit
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
Die Reaktionen von Politik, Öffentlichkeit oder Medien werden im Artikel nicht beschrieben.
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Bayern hat einen größeren Vorsprung auf den BVB
- Leipzig bleibt auf Rang fünf
- Dortmund zeigt defensiv Schwächen
- Dortmund erhält mehrere Gelbe Karten
- Dortmund erzielt in der Nachspielzeit den Ausgleich
- Leipzig war insgesamt die reifere Mannschaft
- fehlende Durchschlagskraft und defensive Instabilität bei Dortmund
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