Fischotter wieder in der Hammer Lippeaue nachgewiesen
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Naturschutz und Tierwelt in Hamm
Hamm () – Der Fischotter hat sich wieder in der Lippeaue von Hamm angesiedelt. Dies teilte die Biologische Station Soest mit.
Die Rückkehr dieser Art sei ein erfreuliches Zeichen für den Natur- und Artenschutz in der Region.
Die Biologen führten ein standardisiertes Monitoring durch, um die Bestände zu überprüfen. Dabei wurden Hinweise auf die Anwesenheit des Fischotters gefunden, darunter Kot und Trittsiegel.
Auch eine Fotofalle bestätigte die dauerhafte Anwesenheit mindestens eines Tieres. Die genaue Anzahl der Tiere muss jedoch weiterhin untersucht werden.
Der Fischotter, der bis zu 1,20 Meter lang werden kann, gilt als Indikator für naturnahe, intakte Gewässerlandschaften.
In Nordrhein-Westfalen war er seit den 1950er-Jahren als ausgestorben betrachtet worden. Erst seit 2009 gibt es wieder Nachweise seiner Anwesenheit im westlichen Münsterland.
Die aktuellen Beobachtungen zeigen, dass sich der Fischotter weiter ausbreitet und erneut Lebensräume erschließt.
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
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Der Fischotter hat sich in der Lippeaue von Hamm niedergelassen, was als positives Zeichen für den Naturschutz in der Region gewertet wird, nachdem die Art seit den 1950er-Jahren als ausgestorben galt.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
Rückgang der Fischotterpopulation seit den 1950er-Jahren
Verlust von Lebensräumen und Wasserverschmutzung
Schutzmaßnahmen für Gewässer und Artenvielfalt
Wiederentdeckung oder Rückkehr seit 2009 im westlichen Münsterland