Spahn und Röttgen: Zeit der Illusionen ist vorbei

Sicherheitspolitik in Europa: Stärkere Unabhängigkeit gefordert

Berlin () – muss nach Ansicht führender CDU-Politiker seine Abhängigkeit von den USA verringern und die eigene Sicherheits- und Wirtschaftsmacht stärken. In einem Gastbeitrag für das „Handelsblatt“ schreiben Unionsfraktionschef Jens Spahn und CDU-Außenpolitiker Norbert : „Wir müssen handeln… Ziel muss sein, Abhängigkeiten von strategischen Fähigkeiten der USA – von Aufklärung über Luftverteidigung bis hin zu weitreichenden Präzisionsschlägen – schrittweise zu reduzieren.“

Dafür brauche es eine Gruppe von Vorreitern – europäische Pioniere: Regierungen, die willens und in der Lage seien, voranzugehen, sollten ihre sicherheits- und verteidigungspolitische Zusammenarbeit vertiefen. „Dabei muss nur eine Regel gelten: kein Vetorecht“, schreiben Röttgen und Spahn.

Ein Beispiel sei Russlands sogenannte Schattenflotte. „Zu lange haben europäische Staaten zugelassen, dass russische Öltanker unsere passieren und so den Krieg mitfinanzieren.“ Europa müsse die rechtlichen und operativen Voraussetzungen schaffen, um konsequent gegen diese russischen Umgehungsstrategien vorzugehen – durch Sanktionen, koordinierte Kontrollen und maritime Präsenz.

Die Zeit der Illusionen sei vorbei. Europa stehe vor einer Richtungsentscheidung. „Es kann seinen relativen Bedeutungsverlust verwalten – oder die europäischen Staaten erkennen, dass sie gemeinsam über wirtschaftliche und politische Macht verfügen, die sie für Freiheit, und Wohlstand einsetzen können. hat sich für Letzteres entschieden.“

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Jens Spahn und Norbert Röttgen (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

CDU, Unionsfraktion, Handelsblatt, Russland

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Berlin

Worum geht es in einem Satz?

Führende CDU-Politiker fordern in einem Gastbeitrag, dass Europa seine Abhängigkeit von den USA verringert und die sicherheits- sowie verteidigungspolitische Zusammenarbeit intensiviert, um eigenständig Handlungsfähigkeit zu gewinnen.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Abhängigkeit Europas von den USA
  • Notwendigkeit zur Stärkung der eigenen Sicherheits- und Wirtschaftsmacht
  • Strategische Fähigkeiten der USA in مختلف Bereichen
  • Vorangehen von europäischen Staaten in sicherheits- und verteidigungspolitischer Zusammenarbeit
  • Russlands Schattenflotte und deren Auswirkungen auf den Krieg
  • Notwendigkeit von Sanktionen und maritimer Präsenz
  • Vergangene Illusionen über europäische Sicherheit
  • Entscheidungszwang über den relativen Bedeutungsverlust Europas

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • CDU-Politiker fordern Verringerung der Abhängigkeit von den USA
  • Jens Spahn und Norbert Röttgen betonen Stärkung europäischer Sicherheits- und Wirtschaftsmacht
  • Vorschlag für Gruppe von Vorreitern zur vertieften sicherheits- und verteidigungspolitischen Zusammenarbeit
  • Keine Vetorechte in der Zusammenarbeit
  • Kritik an russischen Öltankern und deren Einfluss auf den Krieg
  • Forderung nach rechtlichen und operativen Maßnahmen gegen russische Umgehungsstrategien
  • Europa steht vor einer Richtungsentscheidung zwischen Bedeutungsverlust und aktiver Machtnutzung
  • Deutschland befürwortet aktives Handeln für Freiheit, Sicherheit und Wohlstand

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Verringerung der Abhängigkeit von den USA
  • Stärkung der eigenen Sicherheits- und Wirtschaftsmacht
  • Vertiefung der sicherheits- und verteidigungspolitischen Zusammenarbeit
  • Schaffung rechtlicher und operativer Voraussetzungen gegen russische Strategien
  • Durchführung von Sanktionen
  • Durchführung koordinierter Kontrollen
  • Verstärkung der maritimen Präsenz
  • Notwendigkeit einer Richtungsentscheidung für Europa
  • Anerkennung der gemeinsamen wirtschaftlichen und politischen Macht der europäischen Staaten
  • Entscheidung Deutschlands für stärkere Kooperation und Machtanwendung

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Jens Spahn und Norbert Röttgen zitiert, die betont, dass Europa seine Abhängigkeit von den USA reduzieren und die eigene Sicherheits- und Wirtschaftsmacht stärken müsse.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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