Politik: Neue Vorwürfe gegen Russland in München
München () – Der vor zwei Jahren verstorbene russische Oppositionspolitiker Alexej Nawalny wurde offenbar vergiftet. Dem „Spiegel“ zufolge wollen fünf europäische Staaten im Laufe des Tages am Rande der Münchener Sicherheitskonferenz eine entsprechende Erklärung abgeben.
Demnach wurde in Gewebeproben von Nawalnys Leiche das Gift Epibatidin nachgewiesen. Dabei handelt es sich um einen hochtoxischen Stoff, der in südamerikanischen Pfeilgiftfröschen vorkommt.
Da Nawalny zum Zeitpunkt seines Todes in einem russischen Straflager inhaftiert war, komme nur ein Giftanschlag durch russische Behörden infrage, hieß es.
Bei den Staaten handelt es sich um Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Schweden und die Niederlande.
Bereits im vergangenen Jahr hatte Julija Nawalnaja, die Witwe Nawalnys, entsprechende Vergiftungs-Vorwürfe gegen Russland erhoben und sich dabei auf „ausländische Laborbefunde“ berufen. Welches Gift damals gefunden worden sein soll, sagte sie nicht, forderte aber eine Veröffentlichung der Untersuchungsergebnisse.
Bereits 2020 hatte der russische Inlandsgeheimdienst FSB mit dem Nervenkampfstoff Nowitschok einen Giftanschlag auf Nawalny verübt. Er wurde damals durch Ärzte der Berliner Charité gerettet.
Die fünf Staaten, die Nawalnys Vergiftung an diesem Samstag öffentlich anprangern wollen, wollen sich mit ihren Ergebnissen zudem an die Chemiewaffen-Verbotsorganisation OPCW wenden. Russland habe seine Chemiewaffen entgegen entsprechender Abkommen nicht vernichtet, hieß es.
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
Bist du gut in Tic Tac Toe? 👍
Spielername und geheimes Wort gehören zusammen. Das Captcha wird nur beim ersten autorisierten Spiel für diese Kombination in diesem Browser abgefragt.
Top 3
| Platz | Name | Punkte | Siege |
|---|---|---|---|
| Lade Rangliste ... | |||
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Gedenken an Alexei Nawalny (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Alexej Nawalny, Julija Nawalnaja
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Die genannten Organisationen, Parteien oder Institutionen sind:
Spiegel, Münchener Sicherheitskonferenz, Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Schweden, die Niederlande, Julija Nawalnaja, FSB, Berliner Charité, OPCW.
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
München, Russland, Berlin
Worum geht es in einem Satz?
Fünf europäische Staaten wollen am Rande der Münchener Sicherheitskonferenz eine Erklärung zur Vergiftung des vor zwei Jahren verstorbenen russischen Oppositionspolitikers Alexej Nawalny abgeben, nachdem in Gewebeproben das hochtoxische Gift Epibatidin nachgewiesen wurde, was auf einen Anschlag durch russische Behörden hindeutet.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Vergiftung von Alexej Nawalny
- Nachweis von Epibatidin in Gewebeproben
- Hohe Toxizität des Giftes aus Pfeilgiftfröschen
- Nawalny war in russischem Straflager inhaftiert
- Verdacht auf Giftanschlag durch russische Behörden
- Vorwurfs erhobene Vergiftungsanklage durch Julija Nawalnaja
- Bezugnahme auf ausländische Laborbefunde
- Vorheriger Giftanschlag mit Nowitschok durch FSB im Jahr 2020
- Bezug auf Chemiewaffen-Abkommen und russische Nichteinhaltung
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Fünf europäische Staaten planen Erklärung anlässlich der Münchener Sicherheitskonferenz
- Gift Epibatidin in Gewebeproben von Nawalnys Leiche nachgewiesen
- Gift wurde mit russischen Behörden in Verbindung gebracht
- Staaten: Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Schweden, Niederlande
- Julija Nawalnaja erhob bereits im Vorjahr Vergiftungs-Vorwürfe gegen Russland
- Forderung nach Veröffentlichung der Untersuchungsergebnisse
- Bezug auf früheren Giftanschlag mit Nowitschok durch den FSB
- Staaten wollen sich mit Ergebnissen an Chemiewaffen-Verbotsorganisation OPCW wenden
- Vorwurf, dass Russland Chemiewaffen nicht vernichtet hat
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Fünf europäische Staaten geben Erklärung ab
- Anprangerung der Vergiftung Nawalnys
- Einreichung der Ergebnisse bei der Chemiewaffen-Verbotsorganisation OPCW
- Vorwurf, dass Russland Chemiewaffen nicht vernichtet hat
- Wiederbelebung der Diskussion über Sicherheit und Menschenrechte in Russland
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme zitiert, und zwar von Julija Nawalnaja, die Witwe Nawalnys, die Vergiftungs-Vorwürfe gegen Russland erhob und eine Veröffentlichung der Untersuchungsergebnisse fordert.
- Ölkonzerne ziehen wegen Benzinpreis-Prüfung vor Gericht - 31. Juli 2026
- Neue Kürzungen: Wohnungswirtschaft schickt Brandbrief an Merz - 31. Juli 2026
- Kretschmer stellt Haltung zur AfD klar - 31. Juli 2026

