Nach Triell-Urteil: Streit zwischen FDP und SWR eskaliert

Baden-Württemberg: FDP-Kritik an SWR-Berichterstattung

() – Der FDP-Landeschef und Spitzenkandidat in , Hans-Ulrich Rülke, kritisiert den SWR erneut scharf. Es geht um die Sendung „Zur Sache Baden-Württemberg“ zum Thema am 19. Februar.

In einem Brief an SWR-Intendant Kai Gniffke, über den das Nachrichtenmagazin Focus berichtet, bemängelt Rülke, dass im Studio Vertreter von CDU, , AfD und SPD sitzen sollen, die FDP dagegen lediglich per Videoausschnitt vorkommen soll.

Anlass ist nach Rülkes Darstellung ein Videodreh am 12. Februar: Eine zuständige SWR-Mitarbeiterin habe erklärt, der Sender würde die wohnungsbaupolitischen Sprecher der „vier stärksten Landtagsfraktionen“ einladen – weshalb die AfD im Studio dabei sei, die FDP aber nicht. Als FDP-Wohnungsexperte Friedrich Haag darauf hingewiesen habe, dass die FDP-Fraktion im Landtag größer sei als die AfD-Fraktion, habe die SWR-Mitarbeiterin dies zunächst bestritten und dann „unsicher“ reagiert.

Rülke spricht von einer Mischung aus „Ignoranz, Inkompetenz und Voreingenommenheit“ und fordert eine „sofortige Korrektur“: Haag müsse für den 19. Februar ins Studio eingeladen werden.

Zudem wird Rülke in einem Schreiben an den gesamten Landesverband jedes Mitglied aufrufen, eine Programmbeschwerde einzureichen.

Die neue Eskalation passt in eine ohnehin aufgeheizte Beziehung. Erst gestern scheiterte die FDP vor Gericht mit dem Versuch, sich in das SWR-Triell zur Landtagswahl einzuklagen.

Die Liberalen kündigten Beschwerde gegen an.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

FDP, SWR, CDU, Grünen, AfD, SPD, Focus, Landtagsfraktionen, Landesverband, Friedrich Haag, Hans-Ulrich Rülke

Wann ist das Ereignis passiert?

Das beschriebene Ereignis fand am 19. Februar statt, mit einem Videodreh am 12. Februar.

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Stuttgart

Worum geht es in einem Satz?

FDP-Landeschef Hans-Ulrich Rülke kritisiert den SWR scharf, weil die FDP in der Sendung "Zur Sache Baden-Württemberg" zum Thema Wohnen nur per Videoausschnitt vertreten sein soll, während andere Parteien wie AfD, CDU, Grüne und SPD im Studio präsent sein werden, und fordert eine Einladung für den FDP-Wohnungsexperten Friedrich Haag.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Kritik des FDP-Landeschefs Hans-Ulrich Rülke an SWR
  • Sendung "Zur Sache Baden-Württemberg" am 19. Februar
  • FDP nur per Videoausschnitt vertreten, andere Parteien im Studio
  • SWR-Mitarbeiterin nennt die "vier stärksten Landtagsfraktionen"
  • Einladung der AfD, aber nicht der FDP
  • FDP-Fraktion größer als die AfD-Fraktion
  • Erste Unterstützung durch Friedrich Haag, FDP-Wohnungsexperte
  • Beschwerdeaufruf an Mitglieder des Landesverbands
  • Vorangegangene juristische Auseinandersetzung zwischen FDP und SWR

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • FDP-Landeschef Hans-Ulrich Rülke kritisiert SWR für Ungleichbehandlung
  • In der Sendung "Zur Sache Baden-Württemberg" sollen Vertreter von CDU, Grünen, AfD und SPD im Studio sein
  • FDP wird lediglich per Videoausschnitt eingebunden
  • Rülke bemängelt Ignoranz, Inkompetenz und Voreingenommenheit des SWR
  • Forderung nach Einladung von FDP-Wohnungsexperte Friedrich Haag ins Studio
  • Rülke ruft alle Mitglieder auf, Programmbeschwerde einzureichen
  • FDP scheiterte vor Gericht mit Versuch, sich in SWR-Triell einzuklagen
  • Ankündigung einer Beschwerde gegen die Gerichtsentscheidung

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Kritik an SWR
  • Forderung nach Korrektur der Sendung
  • Aufruf an Mitglieder zur Einreichung von Programmbeschwerden
  • Eskalation der Beziehungen zwischen FDP und SWR
  • Ankündigung einer Beschwerde gegen Gerichtsentscheidung

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Hans-Ulrich Rülke zitiert, der den SWR für die Auswahl der eingeladenen Parteien kritisiert und eine "sofortige Korrektur" fordert.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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