NRW-Familienministerin offen für Korrekturen am Kita-Gesetzentwurf
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Gesellschaft: Neuer Entwurf zum Kinderbildungsgesetz in NRW
Düsseldorf () – NRW-Familienministerin Verena Schäffer signalisiert Offenheit dafür, beim Entwurf für das neue Kinderbildungsgesetz nachzubessern. „Ich bin erst seit Kurzem im neuen Amt, aber ich kann schon jetzt versprechen: Wir werden weiter über Verbesserungen des Kinderbildungsgesetzes reden. Die ersten Termine sind vereinbart“, sagte sie der „Rheinischen Post“ (Mittwochsausgabe).
Zugleich verteidigte sie die Grundidee von Kern- und Randzeiten.
Es gehe hier nur um eine Option für den Träger, um den Betrieb aufrechtzuerhalten, wenn eine Einrichtung beispielsweise eine Erzieherstelle nicht nachbesetzt bekomme, sagte sie.
„In der Randzeit können die Träger auch nicht irgendwelchen Aushilfen sagen, sie sollen mal auf die Kinder aufpassen: Ergänzungskräfte sind pädagogisch qualifiziert mit einer zwei- statt dreijährigen Ausbildung.“
Auf die Frage, ob es keinen Unterschied mache, ob sich Fach- oder Ergänzungskräfte um die Kinder kümmerten, erklärte sie allerdings: „Natürlich macht es einen Unterschied“, deshalb halte man ja an einer Kernzeit mit Fachkräften fest. „Aber es gibt nun mal momentan zu wenige Fachkräfte. Wir haben nur die Wahl, entweder Betreuungszeiten einzuschränken oder beim Personal flexibler zu werden.“
Was nicht gehe, sei, es so weiterlaufen zu lassen, wie es ist.
„Ich kenne Familien, da ist die Gruppe an einem Tag in der Woche einfach zu. Erzählen Sie das mal einem Arbeitgeber: Leider kann ich das nächste halbe Jahr mittwochs nicht kommen. Das geht so nicht“, so die Ministerin.
Nach dem Gesetzentwurf der Landesregierung sollen Kita-Träger den Einsatz von Fachkräften in den Einrichtungen auf eine Kernzeit von mindestens fünf Stunden täglich beschränken können, den Rest der Zeit könnten sie dann mit Ergänzungskräften abdecken.
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Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Die genannten Organisationen, Parteien oder Institutionen in dem Text sind:
NRW-Familienministerium, Rheinische Post, Landesregierung.
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Düsseldorf
Worum geht es in einem Satz?
NRW-Familienministerin Verena Schäffer zeigt sich offen für Verbesserungen am neuen Kinderbildungsgesetz, verteidigt jedoch die Grundidee von Kern- und Randzeiten, um den Betrieb trotz Fachkräftemangel aufrechtzuerhalten.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
Mangel an Fachkräften in der frühkindlichen Bildung
Notwendigkeit zur Flexibilität bei der Personaleinsatzplanung
Bedarf an Aufrechterhaltung des Betriebs von Kindereinrichtungen
Vorgaben des neuen Kinderbildungsgesetzes der Landesregierung
Herausforderungen für Familien hinsichtlich Betreuungszeiten
Unterschiedliche Qualifikationen von Fach- und Ergänzungskräften
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme der NRW-Familienministerin Verena Schäffer zitiert, die signalisiert, dass sie offen für Verbesserungen beim Kinderbildungsgesetz ist.