Gesundheitsminister Philippi kritisiert fehlendes Rauchverbot im Auto

Gesundheitspolitik in Niedersachsen: Rauchverbot gefordert

() – Niedersachsens Gesundheitsminister Andreas Philippi (SPD) hat den Bund scharf dafür kritisiert, sich der gesundheitspolitischen Verantwortung für Kinder und Schwangere zu entziehen. Das teilte das niedersächsische Gesundheitsministerium am Freitag mit.

Anlass ist eine aktuelle Studie der DAK, die zeigt, dass mehr als 750.000 Kinder und in oft Tabakrauch im ausgesetzt sind.

Bereits im September vergangenen Jahres hatten die Länder auf Initiative Niedersachsens eine Bundesratsinitiative für ein Rauchverbot in Fahrzeugen bei Anwesenheit von Minderjährigen oder Schwangeren eingebracht. Philippi, der derzeit auch Vorsitzender der Gesundheitsministerkonferenz ist, wirft der Bundesregierung vor, sich diesem Vorstoß zu versperren und verweist auf ein Gutachten des Wissenschaftlichen Dienstes des Bundestages, das verfassungsrechtliche Bedenken zurückweise.

Der Minister forderte ein einheitliches Bundesgesetz, um einen ‚Flickenteppich aus 16 unterschiedlichen Regelwerken‘ zu verhindern.

Die aktuellen Zahlen der DAK müssten alarmieren, so Philippi. Es gehe um den Schutz der öffentlichen , insbesondere von Kindern, von denen laut Studie jedes zehnte Schulkind ‚oft‘ oder 'sehr oft‘ im Auto mitrauchen müsse.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Andreas Philippi (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

DAK, Niedersachsens Gesundheitsministerium, SPD, Bundesregierung, Gesundheitsministerkonferenz, Wissenschaftlicher Dienst des Bundestages

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt.

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Hannover

Worum geht es in einem Satz?

Niedersachsens Gesundheitsminister Andreas Philippi kritisiert die Bundesregierung scharf für ihre Weigerung, ein bundesweites Rauchverbot in Fahrzeugen zum Schutz von Kindern und Schwangeren einzuführen, nachdem eine Studie zeigt, dass mehr als 750.000 Kinder und Jugendliche oftmals Tabakrauch im Auto ausgesetzt sind.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Kritik von Niedersachsens Gesundheitsminister Andreas Philippi an der Bundesregierung
  • Ergebnisse einer DAK-Studie über Tabakrauchexposition bei Kindern und Jugendlichen
  • Mehr als 750.000 betroffene Kinder und Jugendliche in Deutschland
  • Initiierung einer Bundesratsinitiative für Rauchverbot in Fahrzeugen durch Länder
  • Ablehnung des Vorstoßes durch die Bundesregierung
  • Verweis auf ein Gutachten des Wissenschaftlichen Dienstes des Bundestages
  • Forderung nach einheitlichem Bundesgesetz gegen unterschiedliche Regelwerke
  • Alarmierende Zahlen über Schulkindexposition im Auto

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Andreas Philippi kritisiert Bund für Entzug gesundheitspolitischer Verantwortung
  • Anlass ist DAK-Studie zu Tabakrauch-Exposition bei Kindern
  • Bundesratsinitiative für Rauchverbot in Fahrzeugen an Bundesregierung gescheitert
  • Philippi verweist auf positives Gutachten zu verfassungsrechtlichen Aspekten
  • Forderung nach einheitlichem Bundesgesetz gegen unterschiedliche Regelungen
  • DAK-Zahlen alarmierend für öffentliche Gesundheit und Schutz von Kindern

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Scharfe Kritik am Bund
  • Gesundheitspolitische Verantwortung wird vernachlässigt
  • Alarmierende Zahlen bezüglich Tabakrauchexposition
  • Forderung nach einheitlichem Bundesgesetz
  • Verhinderung eines Regelungsflickenteppichs
  • Schutz der öffentlichen Gesundheit wird gefährdet

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Niedersachsens Gesundheitsminister Andreas Philippi zitiert, der den Bund scharf dafür kritisiert, sich der gesundheitspolitischen Verantwortung für Kinder und Schwangere zu entziehen.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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