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Gedenken und Verantwortung in Baden-Württemberg
Stuttgart () – Der baden-württembergische Innenminister Thomas Strobl hat anlässlich des Tags des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus die besondere Verantwortung betont, die Erinnerung an die Millionen Opfer wachzuhalten. Das teilte das Innenministerium in Stuttgart mit.
Strobl traf sich dazu mit der EU-Antisemitismusbeauftragten Katharina von Schnurbein.
Strobl sagte, das Gedenken sei Auftrag und Verpflichtung zugleich. Zum Schutz jüdischen Lebens dürfe man bei Antisemitismus nie wegschauen oder weghören – das wäre der Anfang vom Untergang unserer Demokratie und unserer Freiheit.
Daher wehre man als Land Baden-Württemberg bereits den Anfängen.
Antisemitismus und Extremismus würden entschlossen mit den Mitteln des Rechtsstaats bekämpft. In Baden-Württemberg trete man jeglicher Art von Antisemitismus, ungeachtet ob er aus rechtsextremistischen, linksextremistischen, islamistischen oder sonstigen Kreisen komme, entschieden, konsequent und mit Verachtung entgegen, so der Minister.
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Thomas Strobl (Archiv)
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Thomas Strobl, Katharina von Schnurbein
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Baden-Württemberg, Innenministerium, EU-Antisemitismusbeauftragte, Katharina von Schnurbein, Demokratie, Rechtsstaat.
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Worum geht es in einem Satz?
Baden-württembergische Innenminister Thomas Strobl betont anlässlich des Gedenktages für die Opfer des Nationalsozialismus die Verantwortung, das Gedenken aufrechtzuerhalten und Antisemitismus sowie Extremismus mit Entschlossenheit zu bekämpfen.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus
- Verantwortung zur Wahrung der Erinnerung
- Treffen mit der EU-Antisemitismusbeauftragten
- Betonung des Schutzes jüdischen Lebens
- Warnung vor den Folgen des Antisemitismus
- Engagement gegen Extremismus aller Art
- Rechtstaatliche Bekämpfung von Antisemitismus
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
Im Artikel wird nicht beschrieben, wie Politik, Öffentlichkeit oder Medien reagiert haben.
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Besondere Verantwortung der Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus
- Verpflichtung zum Schutz jüdischen Lebens
- Ermöglichung politischer Agenda zur Bekämpfung von Antisemitismus und Extremismus
- Entschlossene Bekämpfung jeglicher Art von Antisemitismus
- Erhalt der Demokratie und Freiheit durch aktives Handeln
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Thomas Strobl zitiert. Er betont, dass das Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus sowohl Auftrag als auch Verpflichtung sei und warnt davor, beim Antisemitismus wegzuschauen.
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