Wirtschaftliche Fragen zur Teilzeitarbeit in Berlin
Berlin () – Der Präsident des Ifo-Instituts, Clemens Fuest, hat sich in der Debatte um „Lifestyle-Teilzeit“ grundsätzlich hinter die Kritik von MIT-Chefin Gitta Connemann gestellt und dennoch andere Maßnahmen gefordert.
„Das ist vernünftig, der Vorschlag“, sagte er dem TV-Sender „Welt“ am Montag. „Gleichzeitig ist das ein Nebenkriegsschauplatz.“
Vor allem müsse es sich lohnen, länger zu arbeiten. „Da ist es so, dass wir unser Sozialsystem so weit entwickelt haben, dass es eben für viele Menschen nicht lohnt, mehr zu arbeiten. Deshalb ziehen sich viele auf Teilzeit zurück“, behauptete er. „Es wäre wichtig, dafür zu sorgen, im Einkommensbereich 3.000 bis 5.000 Euro, dass es sich da wirklich lohnt zu arbeiten. Wer mehr Brutto hat, sollte da auch mehr Netto haben.“
Dafür müsse man das Sozialsystem reformieren. „Viele Menschen erhalten in diesem Bereich noch Wohngeld und verlieren das, wenn sie mehr verdienen, und haben netto nicht mehr in der Tasche“, sagte er. „Das ist der Hauptgrund, warum sich viele auf Teilzeit zurückziehen. Das müsste man reformieren.“
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Clemens Fuest, Gitta Connemann
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Ifo-Institut, MIT, Welt
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Berlin
Worum geht es in einem Satz?
Clemens Fuest, Präsident des Ifo-Instituts, unterstützt die Kritik an "Lifestyle-Teilzeit" von MIT-Chefin Gitta Connemann, fordert jedoch eine Reform des Sozialsystems, um Anreize für längeres Arbeiten zu schaffen.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Debatte um "Lifestyle-Teilzeit"
- Kritik von MIT-Chefin Gitta Connemann
- Anreiz zu längeren Arbeitszeiten
- Sozialsystem nicht attraktiv für höhere Einkommen
- Viele Menschen ziehen Teilzeit vor
- Verlust von Wohngeld bei höherem Einkommen
- Notwendigkeit der Reform des Sozialsystems
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Clemens Fuest unterstützt die Kritik von Gitta Connemann zur "Lifestyle-Teilzeit"
- Er bezeichnet das Thema als "Nebenkriegsschauplatz"
- Forderung nach Anreizen für längeres Arbeiten
- Sozialhilfe-System muss reformiert werden, damit sich Arbeit mehr lohnt
- Viele verlieren beim Verdienen von mehr Geld Wohngeld und haben netto weniger
- Reformbedarf, um Teilzeitbeschäftigung zu reduzieren
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Geringere Anreize für längeres Arbeiten
- Zunahme von Teilzeitarbeit
- Notwendigkeit zur Reform des Sozialsystems
- Verlust von Wohngeld bei höherem Einkommen
- Unzureichende Nettoverdienste trotz höherem Brutto
- Diskussion über Einkommensgrenzen von 3.000 bis 5.000 Euro
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Clemens Fuest, dem Präsidenten des Ifo-Instituts, zitiert, der sich hinter die Kritik von MIT-Chefin Gitta Connemann stellt und Reformen im Sozialsystem fordert.
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