Bauindustrie rechnet mit steigenden Baukosten

Bauindustrie rechnet mit steigenden Baukosten

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Wirtschaft: Baupreise und Wohnungsbau in Berlin

Berlin () – Der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie (HDB)erwartet, dass die Baupreise 2026 um 3,3 Prozent und 2027 um 3,6 Prozent steigen werden. Das sagte Verbandspräsident Peter Hübner der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“.

Hübner macht dafür hohe Lohnabschlüsse, die Angleichung der Löhne in Ost und West und höhere Energiepreise verantwortlich. Das Ziel, die Baukosten zu drücken, um Wohnungen erschwinglicher zu machen, dürfte die Bundesregierung damit verfehlen.

Die Bauwirtschaft werde dieses Jahr wieder in allen Sparten wachsen, so Hübner. Unter dem Strich erwartet er ein Produktionsplus von 2,5 Prozent. „Definitiv, das ist die Wende“, sagte er.

Zudem rechnet Hübner damit, dass in diesem Jahr nur noch 200.000 Wohnungen fertiggestellt werden – gerade mal die Hälfte des von Bundesregierung genannten Ziels. Die Auftragsbücher der Unternehmen im Wohnungsbau „geben es einfach nicht her“, so Hübner. Die Zahl der Stornierungen sei wieder gestiegen, die Zahl der Genehmigungen ziehe erst seit kurzer Zeit und allmählich wieder an.

Eine Prognose, wieviel Aufträge aus dem 500 Milliarden Euro schweren Sondervermögen für Infrastruktur und Klimaneutralität in den Auftragsbüchern der Bauunternehmen ankommen, wagt Hübner nicht. Viele Planungen seien noch nicht ausschreibungsreif, noch immer dauere „vieles viel zu lang.“ Die Kapazitäten der deutschen Bauindustrie reichten für das Milliardenpaket aus.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Baukräne (Archiv)

💬 Zu den Kommentaren

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Peter Hübner

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Hauptverband der Deutschen Bauindustrie (HDB), Bundesregierung, Frankfurter Allgemeinen Zeitung

Wann ist das Ereignis passiert?

Das beschriebene Ereignis findet in den Jahren 2026 und 2027 statt, in denen die Baupreise um 3,3 Prozent bzw. 3,6 Prozent steigen werden. Es wird auch erwähnt, dass für das laufende Jahr ein Produktionsplus von 2,5 Prozent erwartet wird und dass in diesem Jahr nur noch 200.000 Wohnungen fertiggestellt werden. Die genaue Zeitangabe für das aktuelle Jahr wird jedoch nicht genannt.

Insgesamt sind also die folgenden Zeiträume relevant:

- 2026
- 2027
- Laufendes Jahr 2023 (für die Erwähnung des Produktionsplus und der Wohnungsfertigstellungen)

Für Daten, die nicht direkt erwähnt werden, ist die Antwort: 'Nicht erwähnt'.

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Berlin.

Worum geht es in einem Satz?

Der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie erwartet für die Jahre 2026 und 2027 einen Anstieg der Baupreise um 3,3 Prozent beziehungsweise 3,6 Prozent, bedingt durch hohe Löhne und steigende Energiepreise, während die Fertigstellung von Wohnungen in diesem Jahr auf 200.000 geschätzt wird, was nur die Hälfte des von der Bundesregierung angestrebten Ziels ausmacht.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Hohe Lohnabschlüsse
  • Angleichung der Löhne in Ost und West
  • Höhere Energiepreise
  • Unzureichende Auftragslage im Wohnungsbau
  • Steigende Zahl der Stornierungen
  • Langsame Genehmigungsverfahren
  • Verzögerung bei Planungen und Ausschreibungen

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

Nein.

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Baupreise steigen 2026 um 3,3 Prozent, 2027 um 3,6 Prozent
  • Hohe Lohnabschlüsse und Angleichung der Löhne in Ost und West verantwortlich
  • Höhere Energiepreise beeinflussen Baukosten
  • Ziel der Bundesregierung zur Senkung der Baukosten dürfte verfehlt werden
  • Wachstum der Bauwirtschaft von 2,5 Prozent erwartet
  • Nur 200.000 Wohnungen werden in diesem Jahr fertiggestellt
  • Fertigstellungszahl entspricht nur der Hälfte des Regierungziels
  • Steigende Stornierungen im Wohnungsbau
  • Genehmigungen ziehen nur langsam an
  • Unsicherheit über Anzahl der Aufträge aus dem Sondervermögen
  • Viele Planungen sind noch nicht ausschreibungsreif
  • Kapazitäten der Bauindustrie reichen für das Milliardenpaket aus

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Peter Hübner, dem Verbandspräsidenten des Hauptverbands der Deutschen Bauindustrie, zitiert.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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