Arbeitsunfall im Milchviehbetrieb in Groß Molzahn
Groß Molzahn () – Bei einem Arbeitsunfall in einem Milchviehbetrieb in Groß Molzahn im Landkreis Nordwestmecklenburg sind drei Mitarbeiter verletzt worden. Das teilte die Polizei in Rostock mit.
Demnach entstand am Donnerstagabend gegen 21:30 Uhr durch eine Reaktion zweier Chemikalien am Melkkarussell ein reizendes Gas.
Drei Mitarbeiter im Alter von 27, 34 und 37 Jahren erlitten Augen- und Atemwegsreizungen. Sie wurden von Rettungswagen zur weiteren Versorgung ins Klinikum nach Ratzeburg gebracht.
Wegen des zunächst unklaren Ausmaßes des Gasaustritts wurde der Katastrophengutzug des Landkreises alarmiert. Insgesamt kamen 18 Freiwillige Feuerwehren mit 105 Einsatzkräften zum Einsatz.
Nach durchgeführten Gasmessungen konnte Entwarnung gegeben werden.
Der Betrieb hat nach einer Überprüfung aller Geräte die Arbeit wieder aufgenommen. Die Kriminalpolizei sicherte Spuren und hat die Ermittlungen zur Ursache aufgenommen.
Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung. Ob ein Sachschaden entstanden ist, ist noch unklar.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Polizisten |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Es werden keine vollständigen Namen von Personen im Artikel genannt. Die genannten Mitarbeiter sind nur durch ihr Alter (27, 34 und 37 Jahre) und nicht namentlich identifiziert.
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Die genannten Organisationen, Parteien oder Institutionen sind: Polizei, Katastrophengutzug, Landkreis Nordwestmecklenburg, Rettungswagen, Klinikum Ratzeburg, Freiwillige Feuerwehren, Kriminalpolizei.
Wann ist das Ereignis passiert?
Das Ereignis fand am Donnerstagabend, gegen 21:30 Uhr, statt.
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfand, sind: Groß Molzahn, Landkreis Nordwestmecklenburg, Ratzeburg.
Worum geht es in einem Satz?
Bei einem Arbeitsunfall in einem Milchviehbetrieb in Groß Molzahn wurden drei Mitarbeiter verletzt, nachdem durch eine chemische Reaktion ein reizendes Gas freigesetzt wurde, was einen größeren Einsatz von Feuerwehr und Katastrophenschutz erforderte, jedoch die Lage später als ungefährlich eingeschätzt wurde.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Reaktion zweier Chemikalien
- Melkkarussell als Einsatzort
- Gasaustritt
- Keine Sicherheitsvorkehrungen oder Maßnahmen getroffen
- Fehlende Informationen zu den Chemikalien
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
Nein.
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Drei Mitarbeiter verletzt
- Augen- und Atemwegsreizungen bei den Verletzten
- Rettungswagen zur Versorgung ins Klinikum nach Ratzeburg
- Alarmierung des Katastrophenschutzes
- Einsatz von 18 Freiwilligen Feuerwehren mit 105 Einsatzkräften
- Gasmessungen durchgeführt, Entwarnung gegeben
- Überprüfung aller Geräte im Betrieb
- Ermittlungen zur Ursache durch Kriminalpolizei
- Polizei ermittelt wegen fahrlässiger Körperverletzung
- Unklarheit über möglichen Sachschaden
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Im Artikel wird keine Stellungnahme oder Reaktion einer Person oder Organisation zitiert.
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