Wirtschaftliche Überprüfungen im Münsterland
Münster () – Der Zoll hat bei Kontrollen im Münsterland mehrere Fälle von Schwarzarbeit, illegaler Beschäftigung und Verdachtsmomente auf Verstöße gegen den Mindestlohn aufgedeckt. Das teilte das Hauptzollamt Münster am Mittwoch mit.
Bei der Aktion am vergangenen Freitagnachmittag und in der Nacht waren insgesamt 34 Kräfte der Finanzkontrolle Schwarzarbeit im Einsatz.
Schwerpunkte der Prüfungen lagen in der Stadt Münster, im südlichen Kreis Coesfeld und im gesamten Kreis Steinfurt. Besonders im Blick hatten die Beamten Friseure, Kosmetiksalons und Barbershops, da diese seit Jahresbeginn ihre Beschäftigten bereits vor Arbeitsantritt sozialversichern müssen.
Unter 90 befragten Personen fanden die Prüfer vier Schwarzarbeiter und drei Beschäftigte ohne Arbeitserlaubnis. In einem Restaurant entdeckten sie einen Koch, der sich seit fünf Jahren illegal in Deutschland aufhielt.
Gegen die betroffenen Betriebe und in Fällen illegaler Beschäftigung auch gegen die Arbeitnehmer wurden Straf- oder Bußgeldverfahren eingeleitet.
Zudem gab es zahlreiche Hinweise auf Lohnzahlungen unterhalb des aktuellen Mindestlohns von 13,90 Euro. Auffällig war, dass im Kreis Steinfurt zunächst mehrere Beschäftigte die Befragung verweigerten, nach einer Belehrung aber alle Angaben machten.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Polizeibeamte |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Im Artikel kommen keine vollständigen Namen von Personen vor.
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Hauptzollamt Münster, Finanzkontrolle Schwarzarbeit
Wann ist das Ereignis passiert?
Das Ereignis fand am vergangenen Freitagnachmittag und in der Nacht statt. Das genaue Datum ist nicht angegeben, daher kann ich nur sagen: Nicht erwähnt.
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Münster, südlicher Kreis Coesfeld, Kreis Steinfurt
Worum geht es in einem Satz?
Der Zoll hat bei Kontrollen im Münsterland mehrere Fälle von Schwarzarbeit und illegaler Beschäftigung aufgedeckt, darunter vier Schwarzarbeiter und einen Koch ohne Arbeitserlaubnis, und gegen die betroffenen Betriebe sowie die Arbeitnehmer wurden Straf- und Bußgeldverfahren eingeleitet.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Kontrollen des Zolls im Münsterland
- Vorwürfe von Schwarzarbeit und illegaler Beschäftigung
- Verdachtsmomente auf Mindestlohnverstöße
- Schwerpunkte: Friseure, Kosmetiksalons, Barbershops
- Einführung der Sozialversicherungs-Pflicht für Beschäftigte
- Bisherige Befragungen und deren Ergebnisse
- Hinweise auf Löhne unter dem Mindestlohn von 13,90 Euro
- Verweigerung von Befragungen durch Beschäftigte im Kreis Steinfurt
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Keine spezifische Reaktion von Politik, Öffentlichkeit oder Medien erwähnt
- Fokus auf Kontrollen und Verstöße gegen Arbeitsrecht
- Durchführung durch Hauptzollamt Münster mit 34 Kräften
- Zielgruppen: Friseure, Kosmetiksalons, Barbershops
- Feststellung von Schwarzarbeit und illegaler Beschäftigung
- Verfahren gegen betroffene Betriebe und Arbeitnehmer eingeleitet
- Hinweise auf unterhalb des Mindestlohns liegende Löhne
- Mitarbeiter im Kreis Steinfurt zunächst unkooperativ, später kooperativ
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Strafverfahren gegen betroffene Betriebe
- Bußgeldverfahren gegen betroffene Betriebe
- Strafverfahren gegen Arbeitnehmer in Fällen illegaler Beschäftigung
- Hinweise auf Lohnzahlungen unter Mindestlohn
- Verweigerung der Befragung durch Beschäftigte im Kreis Steinfurt
- Belehrung führte zu vollständigen Angaben der Beschäftigten
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Im Artikel wird keine Stellungnahme oder Reaktion einer Person oder Organisation zitiert.
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