"Hate Aid" wirft USA nach Sanktionen "Form der Gleichschaltung" vor
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Gesellschaft: Kritik an US-Einflussnahme in Berlin
Berlin () – Die Gründerin und Geschäftsführerin der Organisation „Hate Aid“, Anna-Lena von Hodenberg, wirft den USA „eine Form von Gleichschaltung“ der öffentlichen Meinung vor.
„Die US-Regierung braucht die Tech-Konzerne, um auch ihre Propaganda ungefiltert auf diesen Plattformen weiterzutragen“, sagte sie der „Frankfurter Rundschau“ (Donnerstagsausgabe). „Da geht es um viel Desinformation und digitale Gewalt. Das ist ein unheiliger Pakt zwischen der US-Regierung und den Tech-Konzernen. Am Ende läuft das meines Erachtens auf eine Form von Gleichschaltung hinaus.“
Kurz vor Weihnachten waren von Hodenberg und ihre Co-Geschäftsführerin Josephine Ballon von den USA mit einer Einreisesperre belegt worden. „Wir kennen solche Drohgebärden aus unserer Arbeit. Es werden immer Menschen angegriffen und nicht Institutionen“, sagte von Hodenberg.
„Aber eigentlich geht es ja um das, wofür wir stehen, nämlich das Digitale-Dienste-Gesetz durchzusetzen. Anfang Dezember hat die EU-Kommission zum ersten Mal eine Strafe nach dem Gesetz gegen Elon Musks Plattform X verhängt. Darauf hat die US-Regierung jetzt mit einer repressiven Maßnahme reagiert“, erklärte die „Hate Aid“-Gründerin. „Wir dürfen unseren Rechtsstaat und die Gesetze nicht über Bord werfen, nur weil ein US-Präsident uns droht.“
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Anna-Lena von Hodenberg, Josephine Ballon, Elon Musk
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Hate Aid, US-Regierung, Tech-Konzerne, Frankfurter Rundschau, EU-Kommission, Elon Musk, X
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Berlin, USA, EU
Worum geht es in einem Satz?
Anna-Lena von Hodenberg, Gründerin von "Hate Aid", kritisiert die US-Regierung für eine vermeintliche Gleichschaltung der öffentlichen Meinung durch enge Verbindungen mit Tech-Konzernen und bezeichnet die Einreisesperre gegen sie und ihre Kollegin als repressiven Akt aufgrund ihrer Arbeit zur Durchsetzung des Digital-Dienste-Gesetzes.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
Vorwürfe gegen die US-Regierung bezüglich Gleichschaltung der öffentlichen Meinung
Bedarf der US-Regierung an Tech-Konzernen zur Verbreitung von Propaganda
Thematisierung von Desinformation und digitaler Gewalt
Einreisesperre für Anna-Lena von Hodenberg und Josephine Ballon aus den USA
Bezug auf Drohgebärden in der Organisationstätigkeit
Ziel, das Digitale-Dienste-Gesetz durchzusetzen
Strafe der EU-Kommission gegen Elon Musks Plattform X
Repressive Maßnahme der US-Regierung als Reaktion auf die EU-Strafe
- Anna-Lena von Hodenberg den USA eine Gleichschaltung der öffentlichen Meinung vorwirft
- Sie kritisiert die Zusammenarbeit zwischen der US-Regierung und Tech-Konzernen in Bezug auf Propaganda und Desinformation
- Sie äußert sich zur Einreisesperre, die sie und ihre Co-Geschäftsführerin erhalten haben
- Es wird betont, dass Menschen angegriffen werden, nicht Institutionen
- Sie fordert die Durchsetzung des Digitalen-Dienste-Gesetzes
- Die EU-Kommission hat eine Strafe gegen Elon Musks Plattform X verhängt
- Die US-Regierung hat repressiv auf diese Strafe reagiert
- Sie warnt davor, den Rechtsstaat und Gesetze aufgrund von Drohungen eines US-Präsidenten zu ignorieren
Unheiliger Pakt zwischen US-Regierung und Tech-Konzernen
Angriff auf Menschen statt Institutionen
Einreisesperre für die Gründerin und Co-Geschäftsführerin
Repressive Maßnahmen der US-Regierung
Mangelnder Schutz des Rechtsstaats und der Gesetze
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Anna-Lena von Hodenberg zitiert, in der sie den USA "eine Form von Gleichschaltung" der öffentlichen Meinung vorwirft und die Rolle der Tech-Konzerne kritisiert.