Universitäten geben menschliche Gebeine an Marshallinseln zurück

Universitäten geben menschliche Gebeine an Marshallinseln zurück

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Rückgabe menschlicher Überreste in Göttingen

Freiburg () – Die Universitäten Göttingen und Freiburg haben menschliche Überreste an eine Delegation der Republik Marshallinseln zurückgegeben. Die formelle Übergabe fand am Dienstag in Göttingen statt, wie die Albert-Ludwigs-Universität Freiburg mitteilte.

Die Gebeine von vier Individuen stammen aus Enewetak, einem Atoll der Marshallinseln.

Paul Merz, Stationsleiter der Marshallinseln, verkaufte die Schädel 1913 an das damalige Museum für Völkerkunde in Hamburg. Wie sie in seinen Besitz gelangten, lässt sich nicht genau rekonstruieren.

In den 1950er- und 1960er-Jahren gelangten die human remains dann an die Universität Göttingen.

Weitere menschliche Überreste von vier Individuen befanden sich in der Anatomisch-anthropologischen Sammlung der Universität Freiburg und stammen vom Jaluit-Atoll. Die Universität Freiburg betrachtet die Rückgabe als Teil ihrer historischen und ethischen Verantwortung.

In den vergangenen Jahren erfolgten bereits Rückgaben von human remains an Herkunftsgemeinschaften nach Namibia, Australien und Hawaii.

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Paul Merz, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Universitäten Göttingen, Universität Freiburg, Republik Marshallinseln, Museum für Völkerkunde in Hamburg, Herkunftsgemeinschaften, Namibia, Australien, Hawaii.

Wann ist das Ereignis passiert?

Die formelle Übergabe fand am Dienstag in Göttingen statt. Das genaue Datum ist nicht angegeben. Daher lautet die Antwort: Nicht erwähnt.

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Die Orte sind: Göttingen, Freiburg, Enewetak, Jaluit-Atoll, Hamburg.

Worum geht es in einem Satz?

Die Universitäten Göttingen und Freiburg haben menschliche Überreste aus den Marshallinseln an eine Delegation der Republik Marshallinseln zurückgegeben, um ihrer historischen und ethischen Verantwortung nachzukommen.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Rückgabe menschlicher Überreste an die Republik Marshallinseln
  • Herkunft der Überreste von Enewetak und Jaluit-Atoll
  • Verkauf der Schädel 1913 durch Paul Merz an das Museum für Völkerkunde in Hamburg
  • Überführung der Überreste an die Universität Göttingen in den 1950er- und 1960er-Jahren
  • Historische und ethische Verantwortung der Universitäten

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Rückgabe menschlicher Überreste an Delegation der Marshallinseln
  • Formelle Übergabe in Göttingen
  • Überreste stammen aus Enewetak, Marshallinseln
  • Paul Merz verkaufte Schädel 1913 an Museum für Völkerkunde Hamburg
  • Unklare Herkunft der Überreste
  • Universitet Göttingen erhielt die human remains in den 1950er- und 1960er-Jahren
  • Weitere Überreste in Anatomisch-anthropologischer Sammlung der Universität Freiburg
  • Universität Freiburg sieht Rückgabe als historische und ethische Verantwortung
  • Frühere Rückgaben an Herkunftsgemeinschaften nach Namibia, Australien und Hawaii

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Rückgabe der menschlichen Überreste an die Republik Marshallinseln
  • Erfüllung historischer und ethischer Verantwortung der Universität Freiburg
  • Vorangegangene Rückgaben an Herkunftsgemeinschaften nach Namibia, Australien und Hawaii

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, die Universität Freiburg wird zitiert, indem sie die Rückgabe als Teil ihrer historischen und ethischen Verantwortung betrachtet.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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