Streit um Aktivrente in der Bundesregierung
Berlin () – In der Bundesregierung gibt es neuen Streit um die geplante Aktivrente für arbeitende Senioren.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) beharrt darauf, dass die steuerfreien Zuverdienste von bis zu 2.000 Euro im Monat trotzdem unter den sogenannten Progressionsvorbehalt fallen, meldet die „Bild“ in ihrer Dienstagausgabe. Dadurch würden im Folgejahr doch Steuern für die Betroffenen anfallen. Die Zeitung beruft sich auf „Angaben aus Regierungskreisen“.
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) lehnt einen solchen Progressionsvorbehalt ab. Er verlangt, dass die 2.000 Euro Zuverdienst für Rentner komplett von der Steuer ausgenommen werden. Wegen des Streits sei die für diesen Mittwoch geplante Verabschiedung der Aktivrente im Bundeskabinett daher abgesagt worden, zitiert „Bild“ mit den Vorgängen vertraute Personen. Stattdessen soll sich der Koalitionsausschuss am Mittwochabend erneut mit der Aktivrente befassen. Dort wollen Merz und Klingbeil dem Vernehmen eine Lösung ausloten.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Lars Klingbeil und Friedrich Merz (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Lars Klingbeil, Friedrich Merz
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
SPD, CDU, Bild, Bundeskabinett, Koalitionsausschuss
Wann ist das Ereignis passiert?
Datum oder Zeitraum: Mittwoch (veranschlagt für die Verabschiedung der Aktivrente)
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Berlin
Worum geht es in einem Satz?
In der Bundesregierung gibt es Streit über die geplante Aktivrente für Senioren, da Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) den Progressionsvorbehalt für steuerfreie Zuverdienste von 2.000 Euro beibehalten möchte, während Kanzler Friedrich Merz (CDU) eine vollständige Steuerbefreiung fordert, was zur Absage der Verabschiedung der Aktivrente im Kabinett führte.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Streit um geplante Aktivrente für arbeitende Senioren
- Lars Klingbeil (SPD) sieht steuerfreien Zuverdienst unter Progressionsvorbehalt
- Friedrich Merz (CDU) lehnt Progressionsvorbehalt ab
- Differenzen zwischen Koalitionspartnern
- Geplante Verabschiedung der Aktivrente im Kabinett abgesagt
- Koalitionsausschuss soll sich erneut mit Aktivrente befassen
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Streit um geplante Aktivrente für arbeitende Senioren in der Bundesregierung
- Lars Klingbeil (SPD) will steuerfreie Zuverdienste unter den Progressionsvorbehalt stellen
- Friedrich Merz (CDU) lehnt Progressionsvorbehalt ab und fordert vollständige Steuerfreiheit für 2.000 Euro Zuverdienst
- Geplante Verabschiedung der Aktivrente im Bundeskabinett wurde abgesagt
- Koalitionsausschuss soll sich erneut mit der Aktivrente befassen
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Steuerpflichtige Zuverdienste für Rentner
- Verabschiedung der Aktivrente im Bundeskabinett abgesagt
- Erneute Beratung im Koalitionsausschuss
- Suche nach einer Lösung zwischen Merz und Klingbeil
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme zitiert. Lars Klingbeil (SPD) beharrt darauf, dass die steuerfreien Zuverdienste von bis zu 2.000 Euro im Monat unter den Progressionsvorbehalt fallen, während Friedrich Merz (CDU) einen solchen Vorbehalt ablehnt und eine komplette Steuerbefreiung fordert.
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