Strabag-Vorstand kritisiert Bürokratie auf dem Bau

Bürokratische Hemmnisse im Bauwesen Wien

Wien () – Hohe bürokratische Auflagen bremsen nach Ansicht von Jörg Rösler, Vorstand beim Bauunternehmen Strabag, den Bau von Straßen und Wohnungen aus.

„Das `Monster` der überbordenden Bürokratie, wie unser Bundeskanzler es nennt, ist Realität“, sagte Rösler dem „Redaktionsnetzwerk “. „Wenn eine marode Brücke ersetzt werden soll, muss ein neues Planfeststellungsverfahren stattfinden, obwohl das Ergebnis von vornherein klar ist. Das ist absurd.“

Rösler verwies zudem auf zahlreiche Einspruchsmöglichkeiten von Bürgern, Gemeinden und Verbänden. „All das kostet wahnsinnig viel Zeit und Kapazitäten“, sagte er. Der Strabag-Manager kritisierte, dass bisher erst 594 Kommunen digitale Bauanträge nutzten. „Und von 16 Bundesländern machen sechs ihre eigene Sache. Das können Sie niemandem erklären“, sagte Rösler.

Bei Infrastrukturprojekten benötige man 85 Prozent der Zeit für die Genehmigungsphase, 15 Prozent dagegen für den Bau, erklärte er. „Um schneller zu werden, müssen sämtliche Prozesse beschleunigt werden. Das gilt beim Straßen- wie beim Wohnungsbau“, forderte Rösler.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Strabag, dts Nachrichtenagentur, Bundeskanzler, Redaktionsnetzwerk Deutschland

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Wien

Worum geht es in einem Satz?

Jörg Rösler von Strabag kritisiert die übermäßige Bürokratie in Deutschland, die den Bau von Straßen und Wohnungen erheblich verzögert, insbesondere durch langwierige Genehmigungsverfahren und ineffiziente digitale Antragssysteme.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Hohe bürokratische Auflagen
  • Planfeststellungsverfahren für bestehende Infrastruktur
  • Einspruchsmöglichkeiten von Bürgern, Gemeinden und Verbänden
  • Geringe Nutzung digitaler Bauanträge
  • Uneinheitliche Regelungen zwischen den Bundesländern
  • Hoher Zeitaufwand in der Genehmigungsphase

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

Im Artikel wird nicht beschrieben, wie Politik, Öffentlichkeit oder Medien reagiert haben.

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Verzögerungen beim Bau von Straßen und Wohnungen
  • Hoher Zeitaufwand für Genehmigungsphasen
  • Erhöhung der Kosten durch bürokratische Auflagen
  • Ineffizienz durch unterschiedliche Vorgehensweisen der Bundesländer
  • Mangelnde Nutzung digitaler Bauanträge in Kommunen
  • Zunehmender Frust bei Projektbeteiligten

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Jörg Rösler, Vorstand beim Bauunternehmen Strabag, zitiert.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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