Gesellschaftliche Debatte über Ableismus in Hannover
Hannover () – Das niedersächsische Sozialministerium hat eine Debatte über die Diskriminierung von Menschen mit Behinderungen angestoßen. Bei einer Veranstaltung im Alten Rathaus in Hannover diskutierten die stellvertretende Staatssekretärin Gesa Schirrmacher und die Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderungen, Annetraud Grote, mit den Autorinnen Mareice Kaiser und Ninia LaGrande vor etwa 200 Gästen über das Thema Ableismus.
Schirrmacher machte deutlich, dass ableistisches Denken tief in der Gesellschaft verankert sei.
Wer Inklusion wolle, müsse sich aktiv mit Ableismus auseinandersetzen. Jeder Einzelne müsse sich regelmäßig in seinem alltäglichen Handeln hinterfragen, teilte das Ministerium mit.
In der Diskussion wurde klar, dass Ableismus allgegenwärtig ist und ein Bewusstsein dafür oft fehlt.
Dies zeige sich etwa in der Sprache, wenn ‚behindert‘ als Schimpfwort benutzt werde, oder wenn Menschen mit Behinderungen nicht direkt angesprochen, sondern ihre Begleitpersonen adressiert würden. Grote rief dazu auf, die Perspektiven und Erfahrungen behinderter Menschen ernst zu nehmen.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Gesa Schirrmacher, Annetraud Grote, Mareice Kaiser, Ninia LaGrande
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
niedersächsisches Sozialministerium, Gesa Schirrmacher, Annetraud Grote, Mareice Kaiser, Ninia LaGrande, dts Nachrichtenagentur
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Hannover, Alten Rathaus
Worum geht es in einem Satz?
Das niedersächsische Sozialministerium hat eine Debatte über die diskriminierenden Strukturen der Gesellschaft gegenüber Menschen mit Behinderungen angestoßen, in der Experten auf die tief verwurzelten ableistischen Denkweisen und die Notwendigkeit aufmerksam machten, diese aktiv zu hinterfragen und die Perspektiven Betroffener zu berücksichtigen.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Diskriminierung von Menschen mit Behinderungen
- Debatte über Ableismus
- Inklusion als Ziel
- Gesellschaftlich verankertes ableistisches Denken
- Fehlendes Bewusstsein für Ableismus
- Problematische Sprache und Ansprache
- Fehlende Berücksichtigung der Perspektiven behinderter Menschen
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
Nein.
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Debatte über Diskriminierung von Menschen mit Behinderungen
- Bewusstsein für Ableismus wird gefördert
- Aktive Auseinandersetzung mit ableistischem Denken notwendig
- Regelmäßige Selbstreflexion im alltäglichen Handeln gefordert
- Perspektiven und Erfahrungen behinderter Menschen ernst nehmen
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme zitiert: Die stellvertretende Staatssekretärin Gesa Schirrmacher betont, dass ableistisches Denken tief in der Gesellschaft verankert sei und dass jeder Einzelne sich regelmäßig in seinem alltäglichen Handeln hinterfragen müsse.
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