Unterrichtsausfall in Sachsen-Anhalt trotz Überstunden auf Rekordniveau

Bildungspolitik Sachsen-Anhalt im Fokus

() – Trotz mehr als 1,1 Millionen Überstunden von Lehrkräften im Schuljahr 2024/25 ist der Unterrichtsausfall an den Schulen in auf dem höchsten Stand seit der Coronapandemie verblieben. Das geht aus der Auswertung einer Kleinen Anfrage der Linksfraktion hervor.

Der Anteil des nicht vertretenen Unterrichts stieg an den allgemeinbildenden Schulen auf 8,6 Prozent des Gesamtunterrichts und hat sich damit in den letzten 20 Jahren fast verdreifacht.

An den berufsbildenden Schulen liegt der Anteil bei 10,8 Prozent, während Förderschulen mit 11,6 Prozent den höchsten Wert verzeichnen – mehr als jede neunte Unterrichtsstunde fällt aus.

Thomas Lippmann, bildungspolitischer Sprecher der Linksfraktion, erklärte, die Belastungen der Lehrkräfte durch Überstunden, volle Klassen und fehlende Unterstützung bei Inklusion und Sprachförderung forderten ihren Tribut. Der hohe Krankenstand und das massenhafte Ausscheiden von Lehrkräften vor der regulären Altersgrenze verschärften die Personalprobleme.

Lippmann forderte neue Wege und die Mobilisierung von jährlich 200 Millionen für qualifizierte Bildungsangebote.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Linksfraktion

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Magdeburg, Sachsen-Anhalt

Worum geht es in einem Satz?

Trotz über 1,1 Millionen Überstunden von Lehrkräften in Sachsen-Anhalt bleibt der Unterrichtsausfall im Schuljahr 2024/25 mit einem Anteil von 8,6 Prozent an allgemeinbildenden Schulen auf dem höchsten Stand seit der Coronapandemie, was auf hohe Belastungen und Personalmangel zurückzuführen ist.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Hoher Unterrichtsausfall seit der Coronapandemie
  • Anstieg des Anteils des nicht vertretenen Unterrichts auf 8,6 Prozent
  • Belastung der Lehrkräfte durch Überstunden und volle Klassen
  • Fehlende Unterstützung bei Inklusion und Sprachförderung
  • Hoher Krankenstand der Lehrkräfte
  • Massives Ausscheiden von Lehrkräften vor regulärer Altersgrenze

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

Nein.

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Höchster Unterrichtsausfall seit der Coronapandemie
  • Anstieg des nicht vertretenen Unterrichts auf 8,6 Prozent
  • Verdreißfachung des nicht vertretenen Unterrichts in 20 Jahren
  • Unterrichtsausfall an berufsbildenden Schulen bei 10,8 Prozent
  • Höchster Unterrichtsausfall an Förderschulen mit 11,6 Prozent
  • Hohe Belastungen der Lehrkräfte durch Überstunden und volle Klassen
  • Fehlende Unterstützung bei Inklusion und Sprachförderung
  • Hoher Krankenstand der Lehrkräfte
  • Massive Abgänge von Lehrkräften vor regulärer Altersgrenze
  • Verschärfung der Personalprobleme
  • Forderung nach Mobilisierung von 200 Millionen Euro für Bildungsangebote

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Thomas Lippmann, dem bildungspolitischen Sprecher der Linksfraktion, zitiert.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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