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Kallas will EU-Interessen "mit Zuckerbrot und Peitsche" verteidigen
Brüssel () – Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas warnt vor einer Umgestaltung der Weltordnung durch China, Russland, Weißrussland und Nordkorea.
„Ich sehe, wie sich gerade die Weltordnung verändert, und das beunruhigt mich zutiefst“, sagte Kallas dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“. „Schauen Sie auf den jüngsten Gipfel der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit: China, Russland, Nordkorea, Belarus. Diese Staaten wollen zurück zu einer Ordnung, in der Macht und Gewalt darüber bestimmen, wer das Sagen hat. Ja, diese Veränderung macht mir wirklich Angst.“
Europas Antwort darauf aus Sicht von Kallas: „Wenn wir schneller Entscheidungen treffen und geschlossen auftreten, können wir als glaubwürdiger geopolitischer Akteur unsere Interessen mit Zuckerbrot und Peitsche verteidigen.“ Das bedeute, wer mit Europa kooperiere, profitiere als Partner zum Beispiel von europäischen Fonds. Wer nicht mit der EU zusammenarbeiten wolle, müsse dann den Preis dafür zahlen.
Kallas warnte davor, die regelbasierte Ordnung abzuschreiben. Es gebe weltweit einen starken Wunsch, dass die EU diese Ordnung verteidige. „Gerade kleinen Staaten ist es sehr wichtig, dass es verbindliche Regeln gibt, an die sich alle halten müssen. Sie schauen jetzt sehr genau auf Europa, denn wir sind diejenigen, die für Freiheit, Demokratie und Freihandel einstehen. Wir sind in diesem Kampf nicht allein.“
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Kaja Kallas (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Kaja Kallas
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
EU, Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit, China, Russland, Nordkorea, Weißrussland, Belarus, Redaktionsnetzwerk Deutschland
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Brüssel
Worum geht es in einem Satz?
EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas warnt vor einer von China, Russland, Weißrussland und Nordkorea ausgehenden Umgestaltung der Weltordnung und betont die Notwendigkeit eines geschlossenen und schnellen Handelns Europas zur Verteidigung einer regelbasierten internationalen Ordnung.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
Der Hintergrund für Kaja Kallas' Warnung liegt in der Wahrnehmung einer sich verändernden globalen Machtordnung, die von autoritären Staaten wie China, Russland und Nordkorea vorangetrieben wird. Diese Staaten scheinen auf eine Ordnung hinzuarbeiten, die von Macht und Gewalt geprägt ist, was Kallas Sorge bereitet. Sie plädiert für eine entschlossene und vereinte europäische Antwort, um die regelbasierte Weltordnung zu verteidigen und die Interessen der EU zu wahren.
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
Kaja Kallas warnt in einem Interview vor einer gefährlichen Umgestaltung der Weltordnung durch autoritäre Staaten wie China und Russland und betont die Notwendigkeit einer geschlossenen und entscheidungsfreudigen europäischen Außenpolitik. Sie hebt hervor, dass die EU als Verteidigerin der regelbasierten Ordnung wahrgenommen werden muss, um die Interessen kleinerer Staaten zu schützen.
Welche Konsequenzen werden genannt?
Die im Artikel erwähnten Folgen oder Konsequenzen sind:
Umgestaltung der Weltordnung durch China, Russland, Weißrussland und Nordkorea, Rückkehr zu einer Ordnung, in der Macht und Gewalt bestimmen, erhöhte Angst und Besorgnis über diese Entwicklungen, notwendig gewordene schnellere Entscheidungen der EU, geschlossenes Auftreten der EU, Möglichkeit für Partnerschaft und Unterstützung durch europäische Fonds, Preis für Staaten, die nicht mit der EU zusammenarbeiten wollen, Verteidigung der regelbasierten Ordnung, wichtiger Wunsch der kleinen Staaten nach verbindlichen Regeln, erhöhte Aufmerksamkeit der kleinen Staaten auf Europa.
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Im Artikel zitiert die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas, dass sie die Veränderungen in der Weltordnung durch Staaten wie China, Russland, Weißrussland und Nordkorea zutiefst beunruhigen. Sie fordert eine schnellere Entscheidungsfindung und ein geschlossenes Auftreten Europas, um die regelbasierte Ordnung zu verteidigen und zu zeigen, dass Kooperation mit der EU Vorteile bringt, während diejenigen, die nicht zusammenarbeiten, Konsequenzen zu erwarten haben.
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