Dax legt zu – Bayer und Airbus vorn

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Dax legt zu – Bayer und Airbus vorn

Frankfurt/Main () – Am Donnerstag hat der Dax zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 23.704 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,3 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem schwachen Start drehte der Dax ins Plus, bevor er im Laufe des Nachmittags seine Zugewinne wieder abbaute.

„Die EZB hat, wie erwartet, die Leitlinien unverändert gelassen und noch einmal darauf hingewiesen, dass sie keine Änderungen an ihren Inflationsprojektionen für die kommenden zwei Jahre vornehmen wird“, erläuterte Marktanalyst Andreas Lipkow. „Gleichzeitig werden die europäischen Notenbanker mutiger und heben ihre Wachstumsprognose für den Euroraum an.“

Aus den USA sorgten die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe und die Verbraucherpreisdaten für Aufsehen, so Lipkow. „Die Erstanträge fallen mit 263.000 Erstanträgen höher aus, als es die Marktteilnehmer vorher mit 235.000 erwartet hatten. Das hatte sich aber bereits im Vorfeld durch die große Revision der US-Arbeitsmarktdaten angedeutet“, kommentierte der Analyst. „Dennoch scheint sich aktuell die Zinssenkungsphantasie im Markt weiter durchzusetzen.“

Bis kurz vor Handelsschluss standen die Papiere von Bayer, Airbus und Heidelberg Materials an der Spitze der Kursliste. Am Tabellenende fanden sich die Aktien von Qiagen, SAP und Sartorius wieder.

Unterdessen sank der Gaspreis: Eine Megawattstunde (MWh) Gas zur Lieferung im Oktober kostete 32 Euro und damit zwei Prozent weniger als am Vortag. Das impliziert einen Verbraucherpreis von mindestens rund acht bis zehn Cent pro Kilowattstunde (kWh) inklusive Nebenkosten und Steuern, sollte das Preisniveau dauerhaft so bleiben.

Der Ölpreis sank für seine Verhältnisse deutlich: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Donnerstagnachmittag gegen 17 Uhr deutscher Zeit 66,51 US-Dollar, das waren 98 Cent oder 1,5 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Donnerstagnachmittag stärker: Ein Euro kostete 1,1737 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8520 Euro zu haben.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Anzeigetafel in der Frankfurter Börse

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Andreas Lipkow

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

EZB, Bayer, Airbus, Heidelberg Materials, Qiagen, SAP, Sartorius

Wann ist das Ereignis passiert?

Das beschriebene Ereignis fand an einem Donnerstag statt. Das genaue Datum wurde jedoch nicht erwähnt.

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Frankfurt/Main

Worum geht es in einem Satz?

Am Donnerstag stieg der Dax um 0,3 Prozent auf 23.704 Punkte, während die EZB ihre Leitlinien unverändert ließ, und die US-Arbeitsmarktdaten die Zinssenkungsphantasie verstärkten, während der Gas- und Ölpreis fielen und der Euro an Wert gewann.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

Der Auslöser für die Kursentwicklung im DAX war die unveränderte Haltung der Europäischen Zentralbank (EZB) zur Geldpolitik und deren Anhebung der Wachstumsprognosen für den Euroraum. Zudem beeinflussten die unerwartet hohen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe und Verbraucherpreisdaten aus den USA die Marktstimmung, während die Zinssenkungsphantasie im Markt weiterhin präsent war.

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

Im Artikel wird beschrieben, dass die EZB keine Änderungen an ihren Inflationsprojektionen vornimmt und ihre Wachstumsprognosen für den Euroraum anhebt, was die Märkte positiv beeinflusst hat. Zudem wurden hohe Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe aus den USA als unerwartet wahrgenommen, was zu einer anhaltenden Zinssenkungsphantasie im Markt geführt hat.

Welche Konsequenzen werden genannt?

Die im Artikel erwähnten Folgen oder Konsequenzen sind:

Dax-Zuwachs von 0,3 Prozent, Europäische Notenbank ändert ihre Wachstumsprognose, Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe höher als erwartet, Zinssenkungsphantasie im Markt, Rückgang der Gaspreise um zwei Prozent, Verbraucherpreis für Gas bei rund acht bis zehn Cent pro kWh, deutlicher Rückgang des Ölpreises um 1,5 Prozent, Euro wird stärker im Vergleich zum Dollar.

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Marktanalyst Andreas Lipkow zitiert. Er erläutert, dass die EZB ihre Leitlinien unverändert gelassen hat und keine Änderungen an ihren Inflationsprojektionen für die nächsten zwei Jahre vornehmen wird, während die Wachstumsprognose für den Euroraum angehoben wurde.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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