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Brantner will bei AfD-Diskussion Partei und Wählerschaft trennen
Berlin () – Grünen-Chefin Franziska Brantner wirbt im Umgang mit der AfD für eine Trennung von Partei und Wählerschaft. Während sich die anderen Parteien in Bund und Ländern mit einem möglichen Verbot der AfD beschäftigen sollten, sei gleichzeitig ein normaler politischer Umgang mit den potenziellen Wählern der AfD angezeigt.
„Wir haben eine Partei mit ihren Strukturen und Akteuren, die unsere Demokratie unterminieren will, die gesichert rechtsextrem ist, und deswegen ist es eine Gefahr an sich für unsere Demokratie“, sagte sie dem TV-Sender „Welt“ am Donnerstag. Die Wähler der AfD seien nicht die Partei. „Und da ist es absolut nötig, dass wir im Gespräch sind, dass wir schauen: Warum wählen sie AfD? Dass wir eben die Probleme lösen, dafür sorgen, dass der Staat funktioniert, dass nicht alles langsam ist, dass die Aufgaben gelöst werden, dass die Kommunen genügend Gelder haben, finanzielle Spielräume.“ Es sei „absolut nötig“, sich dieser Aufgabe zu stellen.
Brantner pochte auf den Unvereinbarkeitsbeschluss der CDU zur AfD. „Ich finde es richtig, dass wir dabei bleiben, dass wir mit Parteien, die gesichert rechtsextrem vom Verfassungsschutz eingestuft sind, nicht zusammenarbeiten in den Parlamenten. Und gleichzeitig ist es die Frage an die CDU, wie sie vorhat, damit umzugehen“, sagte die Grünen-Politikerin. „Aber jeder anständige Konservative weiß, dass es am Ende der AfD ja auch nicht nur gegen die Grünen geht, sondern am Ende auch gegen die CDU und gegen die Demokratie an sich.“
Brantner bezweifelte, dass die Rhetorik von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) bei der Rückgewinnung von AfD-Wählern hilft. Dass dieser die Bürger „beschimpft und sagt, `Ihr seid zu faul, ihr liefert nicht genug`, trägt, glaube ich, auch nicht dazu bei, dass die Menschen den Eindruck haben, dass sie in einem Land leben, wo man stolz aufeinander ist“.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Franziska Brantner (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Franziska Brantner, Friedrich Merz
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Grünen, AfD, CDU, Verfassungsschutz, Welt, Friedrich Merz
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Berlin
Worum geht es in einem Satz?
Franziska Brantner, Chefin der Grünen, plädiert für eine Trennung zwischen AfD und deren Wählerschaft, fordert einen offenen Dialog mit AfD-Wählern zur Lösung ihrer Anliegen und unterstützt ein Verbot der AfD in der Politik, während sie die CDU zur Einhaltung ihres Unvereinbarkeitsbeschlusses auffordert.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
Der Auslöser für das beschriebene Ereignis ist die Diskussion über den Umgang mit der AfD und deren Wähler. Franziska Brantner argumentiert, dass es wichtig sei, zwischen der Partei und ihren Anhängern zu unterscheiden und die Ursachen für deren Wahlverhalten zu analysieren, um die Demokratie zu stärken und soziale Probleme anzugehen. Sie kritisiert zudem die Rhetorik der CDU und plädiert für einen Dialog mit potenziellen AfD-Wählern.
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
Im Artikel äußert Grünen-Chefin Franziska Brantner die Notwendigkeit, zwischen der AfD und ihren Wählern zu unterscheiden, und fordert einen offenen Dialog, um die Probleme der Wähler zu adressieren. Gleichzeitig pocht sie auf eine klare Distanzierung der anderen Parteien von der AfD und kritisiert die Rhetorik des CDU-Vorsitzenden Friedrich Merz als ineffektiv.
Welche Konsequenzen werden genannt?
Die Folgen oder Konsequenzen, die im Artikel erwähnt werden, sind: Gefahr für die Demokratie, Notwendigkeit des Gesprächs mit AfD-Wählern, Problemlösung durch funktionierenden Staat, finanzielle Spielräume für Kommunen, Unvereinbarkeitsbeschluss der CDU zur AfD, Frage der Zusammenarbeit zwischen CDU und AfD, Skepsis gegenüber der Rhetorik von Friedrich Merz.
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Franziska Brantner, der Grünen-Chefin, zitiert. Sie betont die Notwendigkeit, zwischen der AfD-Partei und ihren Wählern zu unterscheiden und fordert einen Dialog über die Gründe, warum Menschen die AfD wählen. Gleichzeitig pocht sie auf die Unvereinbarkeit der CDU mit der AfD, um die demokratischen Strukturen zu schützen.
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