Grüne kritisieren Landesregierung wegen Umgang mit Wohnungsleerstand

Grüne kritisieren Landesregierung wegen Umgang mit Wohnungsleerstand

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Grüne kritisieren Landesregierung wegen Umgang mit Wohnungsleerstand

Magdeburg () – Die Landtagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen hat die Landesregierung scharf für ihren Umgang mit dem Wohnungsleerstand in Sachsen-Anhalt kritisiert. Fraktionsvorsitzende Cornelia Lüddemann teilte mit, das Land sei mit 8,9 Prozent Leerstandsquote bundesweiter Spitzenreiter, während gleichzeitig bezahlbarer Wohnraum fehle.

Lüddemann wies darauf hin, dass der Landesregierung nicht einmal aktuelle Zahlen zum Leerstand vorlägen.

Die letzten verfügbaren Daten stammten aus dem Zensus 2022. „Eine Politik ohne Fakten ist blind“, kritisierte die Grünen-Politikerin. Gleichzeitig stünden über hunderttausend Wohnungen leer, ganze Dörfer verlören ihre Lebendigkeit und Familien suchten vergeblich nach bezahlbarem Wohnraum.

Die Grünen fordern die Einführung eines landesweiten Leerstandsregisters und eine echte Strategie gegen Leerstand.

Lüddemann betonte, dass Neubau nicht länger die erste Antwort auf Wohnungsfragen sein dürfe. Stattdessen müssten vorhandene Gebäude besser genutzt werden.

Das Land solle als Vorbild vorangehen und vermietbare Wohnimmobilien im Landeseigentum sozial und ökologisch zur Vermietung herrichten.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Leerstehende Wohnung (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Cornelia Lüddemann

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Bündnis 90/Die Grünen, Sachsen-Anhalt, Landesregierung.

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Magdeburg, Sachsen-Anhalt.

Worum geht es in einem Satz?

Die Landtagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen kritisiert die sachsen-anhaltische Landesregierung für ihren unzureichenden Umgang mit dem hohen Wohnungsleerstand von 8,9 Prozent und fordert die Einführung eines Leerstandsregisters sowie eine bessere Nutzung vorhandener Gebäude, anstatt nur auf Neubau zu setzen.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

Der Auslöser für die Kritik der Landtagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen an der Landesregierung von Sachsen-Anhalt ist die hohe Leerstandsquote von 8,9 Prozent in Verbindung mit dem Mangel an bezahlbarem Wohnraum. Die Fraktionsvorsitzende Cornelia Lüddemann bemängelt fehlende aktuelle Daten zum Wohnungsleerstand und fordert ein umfassendes Leerstandsregister sowie eine Strategie zur besseren Nutzung vorhandener Gebäude, statt nur auf Neubau zu setzen.

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

Die Landtagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen hat die Landesregierung scharf für ihren Umgang mit dem hohen Wohnungsleerstand in Sachsen-Anhalt kritisiert und fordert ein landesweites Leerstandsregister sowie eine bessere Nutzung vorhandener Gebäude. Cornelia Lüddemann wies auf die fehlende Datengrundlage und den Mangel an bezahlbarem Wohnraum hin, während sie die Politik der Landesregierung als "blind" bezeichnete.

Welche Konsequenzen werden genannt?

Die Folgen oder Konsequenzen, die im Artikel erwähnt werden, sind:

hohe Leerstandsquote, Fehlen von bezahlbarem Wohnraum, fehlende aktuelle Zahlen zum Leerstand, Verlust der Lebendigkeit ganzer Dörfer, vergebliche Wohnungssuche für Familien, Forderung nach einem landesweiten Leerstandsregister, Notwendigkeit einer Strategie gegen Leerstand, bessere Nutzung vorhandener Gebäude, Land soll als Vorbild vorangehen und Wohnimmobilien sozial und ökologisch herrichten.

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Cornelia Lüddemann, der Fraktionsvorsitzenden von Bündnis 90/Die Grünen, zitiert. Sie kritisiert die Landesregierung scharf, weil sie keine aktuellen Zahlen zum Wohnungsleerstand vorliegen hat, und betont, dass "eine Politik ohne Fakten blind" sei, während gleichzeitig über hunderttausend Wohnungen leer stehen.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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