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Linke fordert soziale Ausrichtung der Digitalisierung in Thüringen
Erfurt () – Die Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag hat die Landesregierung aufgefordert, die Thüringer Digitalstrategie im Zuge der Sonderauswertung des D21-Digital-Index 2024/25 zeitnah weiterzuentwickeln. Die Abgeordnete Katharina König-Preuss erklärte am Dienstag, dass soziale Gerechtigkeit und digitale Teilhabe stärker in den Fokus gerückt werden müssen.
Thüringen liege zwar im digitalen Vergleich im Bundesschnitt, jedoch blieben insbesondere Frauen, junge Menschen und Personen mit niedrigem Bildungsabschluss bei digitalen Kompetenzen oft zurück.
König-Preuss sieht in dieser Entwicklung ein ernstes gesellschaftspolitisches Problem.
Der Zugang zum Internet und zu digitalen Tools müsse als Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge verstanden werden. Digitale Kompetenzen dürften nicht vom Wohnort oder Einkommen abhängen.
Zudem sei ein Umdenken im Bildungsbereich erforderlich, um Medien- und Digitalkompetenz systematisch zu fördern. Auch Investitionen in digitale Erwachsenenbildungsangebote sowie eine gezielte Stärkung von Frauen in digitalen Berufsfeldern seien notwendig.
Abschließend betonte König-Preuss, dass Datenschutz, Transparenz und demokratische Kontrolle im Zentrum aller Digitalisierungsmaßnahmen stehen müssen.
Digitale Resilienz könne nicht allein durch technologischen Ausbau erreicht werden, sondern erfordere auch soziale Sicherheit und Bildungsgerechtigkeit. Die Landesregierung müsse sicherstellen, dass Menschen, die nicht digital agieren können oder wollen, nicht ausgegrenzt werden.
Es sei wichtig, eine digitale Gesamtarchitektur der Verwaltungen zu schaffen, die analoge Anträge weiterhin ermöglicht und gleichzeitig alle Dienstleistungen digital zugänglich macht.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Katharina König-Preuss
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Die genannten Organisationen, Parteien oder Institutionen sind:
Die Linke, Thüringer Landtag, Landesregierung, D21-Digital-Index.
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt.
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Erfurt, Thüringen
Worum geht es in einem Satz?
Die Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag fordert eine Weiterentwicklung der Thüringer Digitalstrategie, um soziale Gerechtigkeit und digitale Teilhabe zu fördern, insbesondere für benachteiligte Gruppen, und betont die Notwendigkeit von Investitionen in Bildung und digitale Kompetenzen, während Datenschutz und demokratische Kontrolle im Mittelpunkt der Digitalisierungsmaßnahmen stehen sollten.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
Der Auslöser für das beschriebene Ereignis ist die Aufforderung der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag an die Landesregierung, die digitale Strategie zu überarbeiten. Hintergrund sind die erkannten Defizite in der digitalen Teilhabe für bestimmte gesellschaftliche Gruppen wie Frauen, junge Menschen und Personen mit niedrigem Bildungsstand. Die Abgeordnete Katharina König-Preuss betont, dass digitale Kompetenzen und der Zugang zu digitalen Tools Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge sein müssen.
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
Die Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag hat die Landesregierung aufgefordert, die Digitalstrategie zügig zu überarbeiten, um soziale Gerechtigkeit und digitale Teilhabe zu fördern. Abgeordnete König-Preuss wies darauf hin, dass insbesondere benachteiligte Gruppen von der digitalen Teilhabe ausgeschlossen werden und betonte die Notwendigkeit von Bildung und Investitionen in digitale Kompetenzen.
Welche Konsequenzen werden genannt?
Die Folgen oder Konsequenzen, die im Artikel erwähnt werden, sind:
soziale Gerechtigkeit und digitale Teilhabe, Rückstand bei digitalen Kompetenzen für Frauen, junge Menschen und Personen mit niedrigem Bildungsabschluss, ernstes gesellschaftspolitisches Problem, Zugang zum Internet als Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge, digitale Kompetenzen nicht vom Wohnort oder Einkommen abhängig, notwendiges Umdenken im Bildungsbereich, Förderung von Medien- und Digitalkompetenz, Investitionen in digitale Erwachsenenbildungsangebote, gezielte Stärkung von Frauen in digitalen Berufsfeldern, Datenschutz und Transparenz müssen im Zentrum stehen, soziale Sicherheit und Bildungsgerechtigkeit für digitale Resilienz, Vermeidung von Ausgrenzung für nicht-digital agierende Menschen, Schaffung einer digitalen Gesamtarchitektur der Verwaltungen.
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Katharina König-Preuss, Abgeordnete der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, zitiert. Sie fordert, dass soziale Gerechtigkeit und digitale Teilhabe in der Thüringer Digitalstrategie stärker in den Fokus rücken müssen, da insbesondere Frauen, junge Menschen und Menschen mit niedrigem Bildungsabschluss bei digitalen Kompetenzen oft zurückbleiben. Sie betont, dass der Zugang zu digitalen Tools als Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge betrachtet werden sollte.
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