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Allianz Ukrainischer Organisationen gegen Söders Bürgergeld-Vorstoß
Berlin () – Die Vorstandsvorsitzende der Allianz Ukrainischer Organisationen, Oleksandra Bienert, hat die Forderung des CSU-Vorsitzenden Markus Söder, an alle in Deutschland lebenden Ukrainer kein Bürgergeld, sondern Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz zu zahlen, zurückgewiesen.
„Wer jetzt das Bürgergeld für ukrainische Geflüchtete streichen will, löst kein Problem – er schafft neue“, sagte sie dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“. „Integration gelingt nicht durch Abschreckung, sondern durch Teilhabe.“
Bienert fuhr fort: „Viele ukrainische Geflüchtete sind gut ausgebildet, arbeitswillig und motiviert. Gleichzeitig stehen sie vor erheblichen strukturellen Hürden: langwierige Anerkennungsverfahren, fehlende oder überfüllte Sprachkurse, mangelnde Kinderbetreuung und überlastete Jobcenter. Diese Faktoren verzögern die Arbeitsaufnahme – nicht die Höhe der Sozialleistungen.“
Der Zugang zum Bürgergeld sei jedenfalls kein Widerspruch zur Arbeitsaufnahme, im Gegenteil, so die Chefin des Dachverbandes ukrainischer Vereine und Initiativen.
„Er ermöglicht über die Jobcenter gezielte Beratung, Qualifizierung und Vermittlung. Diese Unterstützung ist ein zentraler Baustein dafür, dass Integration gelingen kann.“
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Ankunft von Flüchtlingen aus der Ukraine in Deutschland (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Oleksandra Bienert, Markus Söder
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Die genannten Organisationen, Parteien oder Institutionen sind: Allianz Ukrainischer Organisationen, CSU, Redaktionsnetzwerk Deutschland, Jobcenter.
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Deutschland, speziell Berlin.
Worum geht es in einem Satz?
Oleksandra Bienert, die Vorsitzende der Allianz Ukrainischer Organisationen, widerspricht der Forderung von Markus Söder, ukrainische Flüchtlinge nur nach dem Asylbewerberleistungsgesetz zu unterstützen, und betont, dass Integration durch Teilhabe und nicht durch die Streichung von Bürgergeld gefördert wird.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
Der Hintergrund des Ereignisses ist die Diskussion über die Sozialleistungen für ukrainische Flüchtlinge in Deutschland, die durch die Forderung von Markus Söder (CSU) ausgelöst wurde, den Zugang zu Bürgergeld für diese Gruppe zu streichen. Oleksandra Bienert, die Vorsitzende der Allianz Ukrainischer Organisationen, kritisiert dies als kontraproduktiv für die Integration. Sie hebt hervor, dass viele Ukrainer gut ausgebildet und motiviert sind, aber vor strukturellen Hürden stehen, die eine schnelle Integration erschweren.
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
Der Artikel beschreibt, dass Oleksandra Bienert, die Vorsitzende der Allianz Ukrainischer Organisationen, die Forderung von Markus Söder zurückweist, ukrainischen Flüchtlingen kein Bürgergeld, sondern Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz zu gewähren. Sie betont, dass Integration durch Teilhabe und nicht durch Abschreckung gelingt und dass strukturelle Hürden die Arbeitsaufnahme der gut ausgebildeten und motivierten Flüchtlinge behindern.
Welche Konsequenzen werden genannt?
Die im Artikel erwähnten Folgen oder Konsequenzen sind:
neue Probleme durch das Streichen des Bürgergeldes, Verzögerung der Arbeitsaufnahme durch strukturelle Hürden, fehlende oder überfüllte Sprachkurse, mangelnde Kinderbetreuung, überlastete Jobcenter.
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird die Stellungnahme von Oleksandra Bienert, der Vorstandsvorsitzenden der Allianz Ukrainischer Organisationen, zitiert. Sie weist die Forderung von CSU-Vorsitzendem Markus Söder zurück, Ukrainer sollten statt Bürgergeld Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz erhalten. Bienert betont, dass Integration nicht durch Abschreckung, sondern durch Teilhabe gelingt, und hebt hervor, dass strukturelle Hürden, nicht die Höhe der Sozialleistungen, die Arbeitsaufnahme von ukrainischen Geflüchteten verzögern.
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