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Linke kritisiert Bundeswehr-Aktivitäten an Thüringer Schulen
Erfurt () – Die Linke im Thüringer Landtag übt scharfe Kritik an der Präsenz der Bundeswehr an Schulen. Die bildungspolitische Sprecherin Ulrike Grosse-Röthig wirft dem CDU-geführten Bildungsministerium vor, keinen Überblick über die Anzahl und Inhalte von Bundeswehr-Veranstaltungen zu haben.
Hintergrund ist die Antwort auf eine Kleine Anfrage der Linken-Fraktion.
Grosse-Röthig bemängelt, dass die Bundeswehr nicht nur im Rahmen der Berufsorientierung auftrete, sondern auch Einfluss auf den Sozialkundeunterricht nehme. Planspiele und Vorträge der Bundeswehr ohne friedenspolitische Begleitung lehnt die Politikerin ab.
Schulen seien kein Ort für die Rekrutierung von Soldaten, betont sie.
Das Thüringer Bildungsministerium verfüge nach Angaben der Linken über keine systematische Erfassung der Bundeswehr-Aktivitäten. Die Fraktion fordert, dass die Schulaufsicht stärker kontrolliert und gegebenenfalls eingreift, wenn die Bundeswehr unangemessenen Einfluss auf Schüler ausübe.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Ulrike Grosse-Röthig (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Ulrike Grosse-Röthig
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt.
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Erfurt, Thüringen
Worum geht es in einem Satz?
Die Linke im Thüringer Landtag kritisiert die Bundeswehr-Präsenz an Schulen und fordert mehr Kontrolle, da das Bildungsministerium keinen Überblick über deren Veranstaltungen hat und diese unter Umständen unangemessenen Einfluss auf Schüler ausüben.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
Der Auslöser für die Kritik der Linken im Thüringer Landtag an der Präsenz der Bundeswehr an Schulen ist eine Kleine Anfrage, auf die das Bildungsministerium keine ausreichenden Informationen zur Anzahl und den Inhalten von Bundeswehr-Veranstaltungen bereitstellen konnte. Die bildungspolitische Sprecherin Ulrike Grosse-Röthig äußert Bedenken, dass die Bundeswehr nicht nur für Berufsorientierung, sondern auch im Sozialkundeunterricht Einfluss nimmt, was sie für unangemessen hält.
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
Im Artikel wird die scharfe Kritik der Linken im Thüringer Landtag an der Präsenz der Bundeswehr an Schulen thematisiert. Bildungspolitische Sprecherin Ulrike Grosse-Röthig wirft dem Bildungsministerium vor, keine Kontrolle über die Bundeswehr-Veranstaltungen zu haben und fordert eine stärkere Überwachung, um unangemessenen Einfluss auf Schüler zu verhindern.
Welche Konsequenzen werden genannt?
Folgen oder Konsequenzen, die im Artikel erwähnt werden: fehlender Überblick über Bundeswehr-Veranstaltungen, Einfluss auf den Sozialkundeunterricht, Ablehnung von Planspielen und Vorträgen ohne friedenspolitische Begleitung, Rekrutierung soll in Schulen nicht stattfinden, fehlende systematische Erfassung der Bundeswehr-Aktivitäten, Forderung nach stärkerer Kontrolle der Schulaufsicht, Eingreifen bei unangemessenem Einfluss auf Schüler.
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Ulrike Grosse-Röthig, der bildungspolitischen Sprecherin der Linken im Thüringer Landtag, zitiert. Sie kritisiert, dass die Bundeswehr Einfluss auf den Sozialkundeunterricht nimmt und lehnt Veranstaltungen ohne friedenspolitische Begleitung ab. Grosse-Röthig betont, dass Schulen nicht der Ort für die Rekrutierung von Soldaten sein sollten.
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