Vorwürfe gegen Caroline Bosbach – Anwalt spricht von "Rachekampagne"

Vorwürfe gegen Caroline Bosbach – Anwalt spricht von "Rachekampagne"

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Vorwürfe gegen Caroline Bosbach – Anwalt spricht von "Rachekampagne"

Köln () – Die Bundestagsabgeordnete Caroline Bosbach (CDU) sieht sich nach eigenen Angaben einer Verleumdungskampagne ausgesetzt. Ihr wird vorgeworfen, die CDU durch das Einbehalten von Parteigeldern in Höhe von knapp 2.500 Euro aufgrund der angeblichen Scheinrechnung eines Wahlkampfhelfers geschädigt zu haben.

„Die Vorwürfe sind falsch“, teilte ihr Rechtsanwalt Ralf Höcker am Freitag mit. „Sie wurden von einem kriminellen, fristlos gekündigten früheren Mitarbeiter der Mandantin als Teil einer perfiden Rachekampagne konstruiert.“ Der entlassene Mitarbeiter habe aufgrund seiner Straftaten Unterlassungserklärungen gegenüber Bosbach abgegeben, seinen fristlosen Rauswurf widerstandslos akzeptiert und auch die Anwaltskosten ersetzt.

„Nachdem er die Dreimonatsfrist abgewartet hat, innerhalb derer unsere Mandantin zusätzlich noch Strafantrag gegen ihn hätte stellen können, betreibt er nun seine Retourkutsche mit dem Ziel, unsere Mandantin zu schädigen“, so Höcker. So habe es „keine Scheinrechnung und keinen Schaden für die CDU“ gegeben, sondern der mit dem entlassenen Ex-Mitarbeiter kooperierende und eng befreundete Wahlkampfhelfer habe „nachweislich alle von ihm gegenüber der CDU abgerechneten Leistungen erbracht“. „Diese Leistungen liegen uns in gut dokumentierter Form vor“, so der Anwalt, das Motiv des Wahlkampfhelfers dafür, sich ungewöhnlicher Weise selbst falsch zu bezichtigen, sei bekannt und werde „im weiteren Verlauf der Untersuchung offenbar werden“.

Ein Schaden wäre der CDU nach Ansicht des Anwalts aber auch dann nie entstanden, wenn der Wahlkampfhelfer tatsächlich, wie er behauptet, nie im Wahlkampf geholfen hätte. „Denn die Mandantin hat der CDU von ihr persönlich ausgelegte Wahlkampfkosten im Umfang von mehreren Tausend Euro, die sie sich hätte erstatten lassen dürfen, niemals zur Erstattung eingereicht.“ Obendrein habe Bosbach sofort nach dem Aufkommen der Vorwürfe zusätzlich noch einmal 2.500 Euro an die CDU überwiesen, um jegliche Zweifel zu beseitigen.

„Diese Summe darf und soll die CDU auf jeden Fall behalten“, so Bosbachs Anwalt. „Es steht ihr dabei offen, ob sie die Zahlung intern als vermeintlichen `Schadensersatz` oder als Spende unserer Mandantin verbucht, wenn sie nach Ende ihrer Recherchen wie wir überzeugt ist, dass ihr tatsächlich nie ein Schaden entstanden ist.“

Am Freitagmorgen hatten RTL und Stern berichtet, die CDU-Bundestagsabgeordnete Bosbach sehe sich internen Vorwürfen ausgesetzt, Geld aus der Parteikasse für private Zwecke eingesteckt zu haben.

Der Vorwurf geht zurück auf die polizeiliche Selbstanzeige eines früheren CDU-Mitarbeiters, der behauptet, im Januar 2025 eine Scheinrechnung für Leistungen in Bosbachs Wahlkampf über 2.500 Euro gestellt zu haben. Das von der CDU überwiesene Geld habe er anschließend in zwei Tranchen abgehoben und Bosbach bei einem persönlichen Treffen in deren Wohnung in Bergisch-Gladbach überbracht.

Der Vorgang hat ihren Kreisverband CDU Rheinisch-Bergischer Kreis in Unruhe versetzt. Relevante Unterlagen des Falls wurden demnach bereits an die Staatsanwaltschaft Köln übersandt.

Bosbach sitzt seit diesem Jahr erstmals im Bundestag. Sie wurde mit 42,2 Prozent der Erststimmen im Wahlkreis Rhein Berg direkt gewählt. Sie ist die Tochter des langjährigen CDU-Bundestagsabgeordneten Wolfgang Bosbach.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Caroline Bosbach (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Caroline Bosbach, Ralf Höcker, Wolfgang Bosbach

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Die genannten Organisationen, Parteien oder Institutionen sind: CDU, RTL, Stern, Staatsanwaltschaft Köln, CDU Rheinisch-Bergischer Kreis.

Wann ist das Ereignis passiert?

Das Datum des zurückliegenden Vorwurfs bezieht sich auf Januar 2025.

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Köln, Bergisch Gladbach.

Worum geht es in einem Satz?

Die Bundestagsabgeordnete Caroline Bosbach (CDU) sieht sich einer Verleumdungskampagne ausgesetzt, da ihr vorgeworfen wird, Parteigelder in Höhe von 2.500 Euro durch eine angebliche Scheinrechnung eines ehemaligen Mitarbeiters missbraucht zu haben, was sie jedoch als falsch und als Teil einer Racheaktion zurückweist.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

Der Auslöser für das Ereignis ist eine Verleumdungskampagne durch einen ehemaligen Mitarbeiter von Caroline Bosbach, der behauptet, eine Scheinrechnung für Wahlkampfkosten erstellt zu haben. Diese Vorwürfe werden von Bosbachs Anwalt als Teil einer Racheaktion zurückgewiesen. Der ehemalige Mitarbeiter war wegen Straftaten fristlos entlassen worden und habe aus Rache falsche Anschuldigungen erhoben.

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

Im Artikel wird beschrieben, dass die Vorwürfe gegen Caroline Bosbach (CDU) intern von Medien wie RTL und Stern aufgegriffen wurden, was für Unruhe innerhalb ihres Kreisverbands sorgte. Ihr Anwalt weist die Anschuldigungen als falsch zurück und betont, dass es keinen Schaden für die CDU gegeben habe, während relevante Unterlagen bereits der Staatsanwaltschaft vorgelegt wurden.

Welche Konsequenzen werden genannt?

Die im Artikel erwähnten Folgen oder Konsequenzen sind: Verleumdungskampagne, Vorwürfe gegen Bosbach, interne Vorwürfe, Unruhe im Kreisverband, Übermittlung relevanter Unterlagen an die Staatsanwaltschaft, Finanzierung von Wahlkampfkosten durch Bosbach, Zahlung von 2.500 Euro an die CDU, mögliche Erstattung oder Spende an die CDU.

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme zitiert. Der Anwalt von Caroline Bosbach, Ralf Höcker, teilt mit, dass die Vorwürfe gegen sie falsch sind und von einem fristlos gekündigten Mitarbeiter als Teil einer Rachekampagne konstruiert wurden. Er betont, dass es keine Scheinrechnung und keinen Schaden für die CDU gegeben habe und dass Bosbach alle relevanten Leistungen nachweislich erbracht habe.

Köln: Eine Stadt voller Geschichte und Kultur

Köln ist eine der ältesten Städten Deutschlands und beeindruckt mit ihrer reichen Geschichte. Der berühmte Kölner Dom zieht jährlich Millionen von Touristen an und gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe. Neben der beeindruckenden Architektur ist Köln bekannt für seine lebendige Karnevalskultur, die Menschen aus nah und fern anlockt. Die Stadt beherbergt zudem zahlreiche Museen und Veranstaltungsorte für Kunst und Musik, die die kulturelle Vielfalt unterstreichen. Köln ist nicht nur ein Zentrum für Händler und Unternehmen, sondern auch ein Ort, an dem Tradition und Moderne harmonisch miteinander verbunden sind.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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