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Linke fordert von VW und gesamter Autoindustrie Neustart
Berlin () – Nach dem Gewinneinbruch des Volkswagen-Konzerns im zweiten Quartal fordert die Linke von VW und der gesamten Autoindustrie einen Neustart.
„VW muss weg von der Fixierung auf Höchstrenditen und hin zu einer nachhaltigen Konzern-Strategie. VW muss wieder Volkswagen werden, also saubere Autos für die hart arbeitende Mehrheit produzieren, statt extrem teurer SUVs“, sagte Linken-Chefin Ines Schwerdtner am Freitag.
Zudem müsse der Konzern seine Produktion umstellen, denn es brauche mehr Fahrzeuge für den ÖPNV und mehr Hardware für die Energiewende. „Pkws allein werden die Arbeitsplätze bei VW nicht retten. Das technische Know-how der Belegschaft muss jetzt genutzt werden, um die Produktionspalette zu erweitern.“
„VW ist nicht allein. Die gesamte deutsche Industrieproduktion steht vor existenziellen Problemen, deshalb fordern wir ein Investitionsprogramm für den Industrieumbau in Höhe von 200 Milliarden Euro“, so die Linken-Chefin weiter. Das Geld müsse in einen Investitionsfonds fließen, aus dem Unternehmen durch Kredite oder im Austausch für Gesellschaftsanteile beim klimagerechten Umbau unterstützt würden.
Zudem müsse eine staatliche Abnahmegarantie für E-Busse und sonstige E-Fahrzeuge die notwendige Planungssicherheit schaffen. „Dann kann auch die Produktion in den VW-Werken endlich umgestellt werden. Um die notwendigen Mittel für den Umbau der Industrie bereitstellen zu können, muss endlich die Schuldenbremse reformiert werden“, fordert Schwerdtner.
„Für uns ist zudem klar: Wenn der Bund unser Geld in Unternehmen steckt oder Milliarden für den Umbau bereitstellt, dann gibt es keine Renditen und Boni fürs Management und erst recht keine betriebsbedingten Kündigungen. Der Umbau kann nur gelingen mit einer Job- und eine Weiterbildungsgarantie für die Beschäftigten in der Autoindustrie. Gute Löhne, Tarifverträge und sichere Arbeitsplätze sind das Fundament einer nachhaltigen Wirtschaftspolitik“, sagte die Linken-Chefin.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Autoproduktion (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Ines Schwerdtner
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Volkswagen, Linke, Ines Schwerdtner, Bund
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Die beschriebenen Ereignisse finden hauptsächlich in Berlin statt, da die Linken-Chefin Ines Schwerdtner dort spricht. Die Erwähnung von VW-Werken bezieht sich auf verschiedene Standorte, an denen Volkswagen produziert, ohne spezifische Orte zu nennen.
Worum geht es in einem Satz?
Nach dem Gewinneinbruch im zweiten Quartal fordert die Linke von Volkswagen und der Autoindustrie einen umfassenden Strategiewechsel hin zu nachhaltiger Produktion, der Umstellung auf öffentliche Verkehrsmittel und Elektrofahrzeuge, sowie ein 200 Milliarden Euro umfassendes Investitionsprogramm zur Unterstützung eines klimagerechten Wandels ohne Boni für das Management oder Kündigungen.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
Der Auslöser für die Forderungen der Linken ist der Gewinneinbruch des Volkswagen-Konzerns im zweiten Quartal. Dies wird als Signal für die Notwendigkeit einer umfassenden Neuausrichtung der Autoindustrie betrachtet, um von der Fixierung auf hohe Renditen abzurücken und mehr auf nachhaltige Produkte sowie die Bedürfnisse der Gesellschaft einzugehen.
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
Im Artikel wird berichtet, dass die Linke einen kompletten Strategiewechsel bei Volkswagen und der Autoindustrie fordert, um den Gewinnrückgang zu bewältigen, und plädiert für eine verstärkte Produktion von umweltfreundlichen Fahrzeugen sowie eine umfassende Unterstützung des Staates für den Industrieumbau. Zudem betont die Linken-Chefin Ines Schwerdtner, dass bei staatlicher Hilfe keine Boni für das Management und keine Kündigungen erfolgen dürfen, um eine nachhaltige Wirtschaftspolitik zu etablieren.
Welche Konsequenzen werden genannt?
Die im Artikel erwähnten Folgen oder Konsequenzen sind:
Neustart der Autoindustrie, Abkehr von Höchstrenditen, Produktion von sauberen Autos, mehr Fahrzeuge für den ÖPNV, mehr Hardware für die Energiewende, Erweiterung der Produktionspalette, Existenzprobleme der deutschen Industrieproduktion, Investitionsprogramm für den Industrieumbau in Höhe von 200 Milliarden Euro, Förderung klimagerechten Umbaus, staatliche Abnahmegarantie für E-Busse und E-Fahrzeuge, Umstellung der Produktion in den VW-Werken, Reform der Schuldenbremse, keine Renditen und Boni fürs Management bei staatlicher Unterstützung, keine betriebsbedingten Kündigungen, Job- und Weiterbildungsgarantie für Beschäftigte, gute Löhne, Tarifverträge, sichere Arbeitsplätze.
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Ines Schwerdtner, der Chefin der Linken, zitiert. Sie fordert einen Neustart bei Volkswagen weg von Höchstrenditen zu einer nachhaltigen Unternehmensstrategie, um saubere Autos für die breite Bevölkerung zu produzieren. Zudem spricht sie sich für ein Investitionsprogramm in Höhe von 200 Milliarden Euro zur Unterstützung der Industrie um.
Berlin und die Autoindustrie
Berlin ist nicht nur die Hauptstadt Deutschlands, sondern auch ein pulsierendes Zentrum für Innovation und Technologie. Die aktuellen Herausforderungen der Autoindustrie, insbesondere von VW, zeigen die Notwendigkeit eines Wandels hin zu nachhaltigen Praktiken und umweltfreundlicher Produktion. Politische Stimmen wie die der Linken fordern eine Abkehr von überhöhten Renditeerwartungen zugunsten einer verantwortungsvollen Unternehmensstrategie. Diese Transformation könnte das technische Know-how der Belegschaft nutzen und neue Chancen in der Mobilität schaffen. Mit einem fokussierten Investitionsprogramm besteht die Möglichkeit, Berlin und die deutsche Industrie für die Zukunft fit zu machen und gleichzeitig wichtige Arbeitsplätze zu sichern.
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