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"Ungutes Störgefühl": CDU-Abgeordneter kritisiert Spahns Vorgehen
Berlin () – Nach den am Freitag gescheiterten Verfassungsrichterwahlen gibt es Kritik aus den eigenen Reihen an Unionsfraktionsfraktionschef Jens Spahn, der die Absetzung des Tagesordnungspunktes mit spontan aufgetauchten vermeintlichen Plagiatsvorwürfen gegen die Juristin Frauke Brosius-Gersdorf begründet hatte.
„Die plötzlich auftauchenden Plagiatsvorwürfe lösten bei mir ein ganz ungutes Störgefühl aus“, sagte der CDU-Bundestagsabgeordnete Thomas Bareiß dem Tagesspiegel (Sonntagsausgabe). „Das hat alles zu gut gepasst.“
Um die Kandidatin als Person zu schützen, hätte er sich daher von seiner Partei und der Fraktionsführung, obwohl er „die Kritik an Frau Brosius-Gersdorfs Positionierungen durchaus teile, in der Frage der Plagiatsvorwürfe etwas mehr Zurückhaltung gewünscht. Gerade an uns Christdemokraten habe ich in solchen Fragen einen hohen Anspruch.“
Bareiß kritisierte neben der eigenen Partei auch den Koalitionspartner SPD: „Beide Seiten haben sich in den letzten Wochen nicht gerade mit Ruhm bekleckert.“ Dies gilt insbesondere für die Ankündigung der Sozialdemokraten noch am Freitag, an der von ihnen nominierten Kandidatin festzuhalten, wie er der Zeitung weiter sagte: „Klug war dieser Schnellschuss auf alle Fälle nicht. Die SPD belastet damit das weitere Verfahren, und vor allem schadet sie damit auch der Kandidatin selbst.“
Er fordert nun von den Sozialdemokraten, dass sie „einen neuen Vorschlag vorlegen“. Dies gelte schon „deshalb, weil ja nicht nur große Bedenken innerhalb der CDU und CSU gegenüber Frau Brosius-Gersdorf bestehen“, sondern auch „herausragende Vertreter“ der SPD sich „sehr kritisch“ geäußert hätten.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Jens Spahn am 11.07.2025 |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Jens Spahn, Frauke Brosius-Gersdorf, Thomas Bareiß
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
CDU, SPD, CSU, Tagesspiegel, Frauke Brosius-Gersdorf, Jens Spahn, Thomas Bareiß, dts Nachrichtenagentur
Wann ist das Ereignis passiert?
Das Datum des beschriebenen Ereignisses ist der 11.07.2025.
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Berlin.
Worum geht es in einem Satz?
Nach dem gescheiterten Verfassungsrichterwahlsprozess äußert der CDU-Abgeordnete Thomas Bareiß Kritik an Unionsfraktionschef Jens Spahn wegen der plötzlichen Plagiatsvorwürfe gegen die Kandidatin Frauke Brosius-Gersdorf und fordert von der SPD einen neuen Vorschlag, da Bedenken aus beiden Parteien bestehen.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
Der Auslöser für die gescheiterten Verfassungsrichterwahlen war die plötzliche Berufung auf vermeintliche Plagiatsvorwürfe gegen die Juristin Frauke Brosius-Gersdorf, die von Jens Spahn angeführt wurde, um die Absetzung des Tagesordnungspunktes zu rechtfertigen. Dies sorgte für Kritik innerhalb der Unionsfraktion und als unglücklich eingestuftes Handeln seitens der SPD, die an ihrer Kandidatin festhalten wollte.
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
Im Artikel wird kritisch berichtet, dass Unionsfraktionschef Jens Spahn wegen plötzlich aufgetauchter Plagiatsvorwürfe gegen die Juristin Frauke Brosius-Gersdorf in der eigenen Partei angegriffen wird. Ein CDU-Abgeordneter äußert Bedenken hinsichtlich der plötzlichen Vorwürfe und fordert von der SPD, einen neuen Kandidaten vorzuschlagen, da auch innerhalb ihrer Reihen erhebliche Zweifel an Brosius-Gersdorfs Eignung bestehen.
Welche Konsequenzen werden genannt?
Die im Artikel erwähnten Folgen oder Konsequenzen sind: Kritik an Jens Spahn, Störgefühl bei Thomas Bareiß, Forderung nach mehr Zurückhaltung zu Plagiatsvorwürfen, negative Auswirkungen auf das Verfahren, Schaden für die Kandidatin Brosius-Gersdorf, Forderung nach neuem Vorschlag von der SPD.
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme des CDU-Bundestagsabgeordneten Thomas Bareiß zitiert. Er äußert, dass die plötzlich auftauchenden Plagiatsvorwürfe gegen die Juristin Frauke Brosius-Gersdorf ein "ungutes Störgefühl" bei ihm auslösten und er sich von seiner Partei sowie der Fraktionsführung mehr Zurückhaltung in dieser Angelegenheit gewünscht hätte.
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