News - Politik - aktuelle Entwicklungen und Hintergründe
Nouripour warnt vor harten Repressionen im Iran
Berlin () – Bundestagsvizepräsident Omid Nouripour sieht nach den Militärschlägen gegen das iranische Atomprogramm ein noch härteres Durchgreifen des Mullah-Regimes gegen Oppositionelle. Auch das zeige, dass eine militärische Lösung alleine nicht zum Erfolg führen werde, sagte er dem Nachrichtensender „Welt“.
„Wir haben erlebt, dass beispielsweise das wichtigste Gefängnis – ein Symbol der Unterdrückung, das Ewin-Gefängnis in Teheran, mit sehr vielen politischen Gefangenen – von Bomben getroffen wurde.“ Das Regime habe nicht die teilweise verletzten Gefangenen freigelassen, sondern denen die Behandlung verweigert. „Teilweise werden sie jetzt gerade evakuiert in Geheimgefängnisse – das ist extrem bedrohlich.“ Das seien aber die Leute, die die Zukunft eines freien Irans sein sollen. „Und das weiß auch das Regime natürlich“, so Nouripour.
Dementsprechend versuche das Regime „im Windschatten der großen kriegerischen Auseinandersetzungen“ jetzt „mit einer Verhaftungs- und teilweise auch für eine Hinrichtungswelle tatsächlich um sich zu schlagen, auch um nach innen darzustellen, dass sie handlungsfähig sind, obwohl sie großen Schaden genommen haben“. Und auch das müsse man berücksichtigen, wenn man darüber räsoniere, ob Militärschläge tatsächlich Sinn machten, was das eigentlich auch für die freiheitsliebende Opposition im Iran bedeute.
Noch könne man nicht beurteilen, ob der Militärschlag der Amerikaner überhaupt etwas gebracht habe, so Nouripour. „Ich würde gerne erst ein abschließendes Bild haben der Ergebnisse dessen, was erzielt worden ist am Boden, dann kann man entscheiden, ob das überhaupt sinnvoll war und ob es uns signifikant nach vorne gebracht hat.“ Man müsse alles dafür tun, damit der Iran die Bombe nicht bekomme. „Das ist auch im Sinne unserer eigenen Sicherheit. Aber militärische Aktionen, wo man einfach mal zelebriert, dass das die größte Bombe jemals war, das ist erst mal keine Lösung.“
Stattdessen müsse man nun die Zeit für Verhandlungen nutzen, „unabhängig davon, ob das ein paar Monate sind oder fünf Jahre oder länger, weil wir ja nicht exakt wissen, was unter der Erde im Iran passiert ist durch die Bomben“, so Nouripour. „Eine iranische Bombe wäre eine Gefahr für den Weltfrieden. Auch unsere Sicherheit ist davon berührt. Und deshalb ist es gut, alles dafür zu tun, damit der Iran die Bomben nicht bekommt.“
„Ich glaube, dass gerade jetzt die derzeitige militärische Aktion zeigt: Es wird keine endgültige Lösung geben ohne eine Verhandlungslösung.“ Dazu müsse man kommen mit Diplomatie, aber auch mit anderem Druck – „und auch mit der Hilfe der regionalen Partner, die wir haben, das ist nicht nur Israel, das sind auch beispielsweise Golfstaaten und andere“.
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
Bist du gut in Tic Tac Toe? 👍
Spielername und geheimes Wort gehören zusammen. Das Captcha wird nur beim ersten autorisierten Spiel für diese Kombination in diesem Browser abgefragt.
Top 3
| Platz | Name | Punkte | Siege |
|---|---|---|---|
| Lade Rangliste ... | |||
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Omid Nouripour (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Omid Nouripour
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Bundestagsvizepräsident, Mullah-Regime, Ewin-Gefängnis, Nachrichtensender "Welt", amerikanische Militäraktionen, das Regime, freiheitsliebende Opposition im Iran, diplomatische Partner, Israel, Golfstaaten.
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind:
Berlin, Teheran
Worum geht es in einem Satz?
Bundestagsvizepräsident Omid Nouripour warnt nach Militärschlägen gegen das iranische Atomprogramm vor einem harten Vorgehen des Mullah-Regimes gegen Oppositionelle und betont, dass militärische Lösungen allein nicht ausreichend sind, wodurch Diplomatie und internationaler Druck unerlässlich werden.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
Der Hintergrund des beschriebenen Ereignisses sind militärische Angriffe auf das iranische Atomprogramm, die zu einer verstärkten Repression gegen Oppositionelle im Iran geführt haben. Bundestagsvizepräsident Omid Nouripour weist darauf hin, dass das Regime versucht, seine Macht zu demonstrieren, während es gleichzeitig in Anbetracht der Bombardierungen unter Druck steht. Dies zeigt, dass militärische Lösungen allein nicht ausreichen, um die Probleme zu lösen; stattdessen wird die Notwendigkeit von Verhandlungen und diplomatischen Bemühungen betont.
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
Omid Nouripour äußert sich besorgt über die Repression des iranischen Regimes gegen Oppositionelle nach militärischen Angriffen auf das Atomprogramm. Er betont die Notwendigkeit einer diplomatischen Lösung und kritisiert, dass militärische Interventionen nicht ausreichen, um langfristige Sicherheit zu gewährleisten.
Welche Konsequenzen werden genannt?
Die Folgen oder Konsequenzen, die im Artikel erwähnt werden, sind: härteres Durchgreifen des Mullah-Regimes gegen Oppositionelle, Verweigerung der Behandlung für verletzte Gefangene, Evakuierung in Geheimgefängnisse, Verhaftungs- und Hinrichtungswelle, Darstellung der Handlungsfähigkeit des Regimes, Unsicherheit über den Erfolg der Militärschläge, Notwendigkeit von Verhandlungen, Gefahr einer iranischen Bombe für den Weltfrieden, Notwendigkeit einer Verhandlungslösung mit Diplomatie und Druck.
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Bundestagsvizepräsident Omid Nouripour zitiert. Er betont, dass nach den Militärschlägen gegen das iranische Atomprogramm mit einem härteren Vorgehen des Regimes gegen Oppositionelle zu rechnen sei und dass eine rein militärische Lösung nicht nachhaltig sei. Er fordert stattdessen, die Zeit für Verhandlungen zu nutzen, um eine ernsthafte Lösung zu finden, da eine iranische Atombombe eine Gefahr für den Weltfrieden darstelle.
Berlin – Ein Zentrum der Geschichte und Kultur
Berlin ist die Hauptstadt Deutschlands und ein bedeutendes kulturelles Zentrum. Die Stadt hat eine bewegte Geschichte, die von politischen Umbrüchen und der Teilung in Ost- und West-Berlin geprägt ist. Heute zieht sie Besucher mit ihren vielfältigen Museen, historischen Stätten und einem pulsierenden Nachtleben an. Berlin hat sich auch zu einem wichtigen politischen Standort entwickelt, wo viele entscheidende Diskussionen über die Zukunft Europas stattfinden. Die lebendige Kunstszene und der multikulturelle Charme machen Berlin zu einem einzigartigen Erlebnis für Einwohner und Touristen gleichermaßen.
- US-Börsen legen zu – Kurssprung bei Microsoft - 30. Juli 2026
- Auch Concacaf lehnt Fifa-Pläne ab – keine Boykottdrohung - 30. Juli 2026
- Spanien entsendet Militär nach Ceuta - 30. Juli 2026

