Reiche rudert bei Aufweichung von Klimaziel 2045 zurück
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Reiche rudert bei Aufweichung von Klimaziel 2045 zurück
Berlin () – Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) rudert bei der noch am Vortag angedeuteten Aufweichung des Ziels einer Klimaneutralität Deutschlands bis zum Jahr 2045 zurück.
„Der Koalitionsvertrag gilt“, sagte ein Ministeriumssprecher am Mittwoch in Berlin auf Anfrage der . Die Ministerin habe bei ihrem Auftritt beim „Tag der Industrie“ des BDI lediglich deutlich machen wollen, „wie ambitioniert das 2045er-Ziel eben ist für die Wirtschaft“.
Reiche hatte vor den Industrievertretern gesagt, sie bezweifele, dass die frühere Bundesregierung vorher alles durchgerechnet habe, als sie für Deutschland das Ziel der Klimaneutralität auf das Jahr 2045 vorzog. „Ich glaube, eine Harmonisierung mit internationalen Zielen täte gut“, sagte sie in Bezug auf das von der EU ausgerufene Zieljahr 2050. Man müsse „schauen, was in welchem Zeitraum machbar ist zu welchem Preis“, so die Ministerin weiter.
Offensichtlich handelte es sich dabei um einen nicht abgestimmten Alleingang: Der stellvertretende Regierungssprecher Steffen Meyer sagte ebenfalls am Mittwoch auf Anfrage der , über das Thema sei in der Kabinettssitzung am Dienstagmorgen nicht gesprochen worden. „Die Haltung der Bundesregierung zur Einhaltung der Klimaschutzziele ist völlig klar“, sagte Meyer.
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Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
CDU, BDI, EU, Bundesregierung
Wann ist das Ereignis passiert?
Das Datum des beschriebenen Ereignisses ist der 24.06.2025.
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Berlin.
Worum geht es in einem Satz?
Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) hat ihre zuvor geäußerte Skepsis gegenüber dem Ziel der Klimaneutralität Deutschlands bis 2045 zurückgenommen und betont, dass der Koalitionsvertrag weiterhin gilt, während sie gleichzeitig die Herausforderungen und Ambitionen dieses Ziels für die Wirtschaft thematisierte.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
Der Auslöser für Katherina Reiches Rückzieher war ihre Aussage über die Machbarkeit und die wirtschaftlichen Auswirkungen des Ziels der Klimaneutralität Deutschlands bis 2045. Sie äußerte Zweifel an der Realisierbarkeit dieses ambitionierten Ziels und plädierte für eine Harmonisierung mit internationalen Vorgaben, was als nicht abgestimmter Alleingang wahrgenommen wurde.
Die Reaktion der Politik auf Katherina Reiches Aussagen war von Klarstellungen geprägt; sowohl ein Ministeriumssprecher als auch der stellvertretende Regierungssprecher betonten, dass der Koalitionsvertrag zur Klimaneutralität bis 2045 weiterhin gilt und es sich bei Reiches Äußerungen um einen nicht abgestimmten Alleingang handelte. Die Bundesregierung bekräftigte, dass die Haltung zur Einhaltung der Klimaschutzziele klar sei.
Welche Konsequenzen werden genannt?
Die Folgen oder Konsequenzen, die im Artikel erwähnt werden, sind:
- Rückzug von Katherina Reiche bei der Aufweichung des Klimaneutralitätsziels,
- Bestätigung des Koalitionsvertrags,
- Zweifel an der Durchrechnung des Klimaziels durch die frühere Bundesregierung,
- Forderung nach Harmonisierung mit internationalen Zielen,
- Notwendigkeit, Machbarkeit und Preis zu prüfen,
- Unstimmigkeit innerhalb der Regierung, da das Thema nicht im Kabinett besprochen wurde.
Im Artikel wird eine Stellungnahme von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche zitiert, in der sie äußert, dass sie bezweifelt, dass die frühere Bundesregierung die Klimaneutralitätsziele bis 2045 umfassend durchgerechnet hat. Zudem betont sie, dass eine Harmonisierung mit internationalen Zielen, wie dem der EU von 2050, hilfreich wäre.
Berlin: Ein pulsierendes Zentrum für Politik und Kultur
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