Dax kaum verändert – USA-China-Ergebnisse nicht genug für Euphorie

Dax kaum verändert – USA-China-Ergebnisse nicht genug für Euphorie

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Dax kaum verändert – USA-China-Ergebnisse nicht genug für Euphorie

Frankfurt/Main () – Der Dax ist am Mittwochmorgen kaum verändert in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 24.005 Punkten berechnet, 0,1 Prozent über dem Schlussniveau vom Vortag.

„Bei 24.000 Punkten ist im Dax der Deckel drauf“, sagte Jochen Stanzl, Chef-Marktanalyst von CMC Markets. „Die Gespräche zwischen China und den USA bringen keine neuen Impulse. Die Kurse sind in den vergangenen Wochen zu hoch gestiegen, sodass ein bloßes Ausbleiben einer neuen Eskalation nicht mehr zu neuen Anstiegen führt. Ein in der Nacht verkündeter bloßer Rahmen für ein Handelsabkommen ist den Anlegern zu wenig konkret.“

„Nun wird normal verhandelt und es kommt unweigerlich die Frage auf, ob man das nicht auch einfach so hätte tun können, ohne medial inszenierte Drohungen, einen Einbruch der Weltmärkte und gegenseitige Strafzölle von weit über 100 Prozent. Trump ist einmal mehr in der Realität angekommen. Abkommen für den gegenseitigen Austausch von Waren und Dienstleistungen sind komplex und langwierig. Bis dahin kann vieles schiefgehen, etwa eine Niederlage der US-Regierung vor dem Berufungsgericht, das bereits in den kommenden Stunden über die Rechtmäßigkeit von Trumps Zöllen urteilen könnte.“

„Der Countdown läuft und Trump könnte, wenn es schlecht läuft, ein wichtiges Werkzeug verlieren, mit dem er bislang Zölle nach Belieben aktivieren und deaktivieren konnte.“ Verliere die US-Regierung vor Gericht, seien die Zölle zwar nicht von heute auf morgen verschwunden, aber es werde komplizierter. Ein Urteil könne jederzeit fallen. Die Zurückhaltung der Anleger in den vergangenen Tagen hänge eng mit dem Warten auf dieses Urteil zusammen. „Es kann im besten Fall bedeuten, dass die reziproken Zölle in dieser Form nicht mehr kommen. Im schlechtesten Falle aber auch, dass Trump so weitermachen kann wie bisher“, sagte Stanzl.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Mittwochmorgen etwas schwächer: Ein Euro kostete 1,1406 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8767 Euro zu haben.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Frankfurter Börse

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Jochen Stanzl, Trump

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

CMC Markets, US-Regierung, Trump

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Frankfurt/Main

Worum geht es in einem Satz?

Der Dax startete am Mittwochmorgen leicht gestiegen bei 24.005 Punkten, während die Marktteilnehmer auf die Handelsgespräche zwischen China und den USA und ein bevorstehendes Urteil über Trumps Zölle warteten, wobei Unsicherheiten über die zukünftige Handelsstrategie bestehen blieben.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

Der Dax-Start bei nahezu unveränderten Werten wurde durch mangelnde neue Impulse aus den Handelsgesprächen zwischen China und den USA sowie die Unsicherheit über eine bevorstehende Gerichtsentscheidung zu Trumps Zöllen beeinflusst. Anleger zeigen Zurückhaltung, da die Märkte zuvor stark gestiegen sind und eine mögliche gerichtliche Niederlage für Trump droht, was die Marktbedingungen verändern könnte.

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

Im Artikel wird beschrieben, dass die Märkte aufgrund unklarer Fortschritte in den Handelsgesprächen zwischen den USA und China zurückhaltend reagieren. Analyst Jochen Stanzl merkt an, dass die Komplexität der Verhandlungen und die Unsicherheit über ein bevorstehendes Gerichtsurteil zu einer abwartenden Haltung der Anleger führen, was die Kursentwicklung des Dax beeinflusst.

Welche Konsequenzen werden genannt?

Die im Artikel erwähnten Folgen oder Konsequenzen sind:

- Deckel auf dem Dax bei 24.000 Punkten,
- keine neuen Impulse durch Gespräche zwischen China und den USA,
- zu hohe Kurssteigerungen in den vergangenen Wochen,
- Ausbleiben neuer Anstiege trotz Vermeidung von Eskalation,
- unklare Handelsabkommen,
- mögliche Niederlage der US-Regierung vor dem Berufungsgericht,
- komplizierter Umgang mit Zöllen bei Gerichtsniederlage,
- Zurückhaltung der Anleger in Erwartung des Urteils,
- Möglichkeit, dass reziproke Zölle nicht mehr kommen,
- Fortsetzung der aktuellen Zollpolitik von Trump im schlimmsten Fall.

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Jochen Stanzl, Chef-Marktanalyst von CMC Markets, zitiert. Er sagt, dass im Dax "bei 24.000 Punkten der Deckel drauf" sei und die Gespräche zwischen China und den USA keine neuen Impulse bringen, da die Kurse in den letzten Wochen zu hoch gestiegen seien. Stanzl bemerkt auch, dass die mediale Inszenierung von Drohungen und hohen Zöllen zu unnötigen Spannungen geführt hat.

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