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Ex-Außenminister Fischer für Rückkehr zur Wehrpflicht
Berlin () – Der frühere Außenminister Joschka Fischer (Grüne) spricht sich für eine Rückkehr zur Wehrpflicht aus. „Ich bin der Meinung, dass wir wieder eine Wehrpflicht brauchen. Der Personalbestand der Bundeswehr ist verdammt niedrig“, sagte er dem „Spiegel“.
Die neue Bundesregierung aus Union und SPD plant bislang, einen Wehrdienst einzuführen, der zunächst auf Freiwilligkeit basiert. Nach Ansicht von Fischer reicht dieses Modell jedoch nicht aus: „Wenn wir abschreckungsfähig werden wollen, wird das ohne eine Wehrpflicht nicht gehen“, sagte er. Diese solle auch für Frauen gelten. „Beide Geschlechter sind gefragt. Entweder wir haben die Gleichstellung, oder wir haben sie nicht.“
Dass er einst selbst gegen die Wehrpflicht war, bezeichnet Fischer „aus heutiger Sicht“ als Fehler: „Für die eigene Freiheit muss man einstehen. Wenn es darauf ankommt, auch kämpfen.“
Henning Otte (CDU), der neue Wehrbeauftragte des Bundestags, hatte kürzlich angekündigt, für einen Pflichtdienst einzutreten, falls die Bundeswehr über den freiwilligen Wehrdienst nicht ausreichend personell aufgestockt werden könne. Auch Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) erklärte zuletzt, dass eine Rückkehr zur Wehrpflicht unter bestimmten Voraussetzungen möglich sei.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Bundeswehrsoldaten fahren Bahn (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Joschka Fischer, Henning Otte, Boris Pistorius
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Bundeswehr, Joschka Fischer, Grüne, Union, SPD, Henning Otte, CDU, Boris Pistorius
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Berlin
Worum geht es in einem Satz?
Der ehemalige Außenminister Joschka Fischer (Grüne) fordert eine Rückkehr zur Wehrpflicht, da er die derzeitige freiwillige Regelung für unzureichend hält, um die personelle Stärke der Bundeswehr zu gewährleisten und betont, dass diese auch für Frauen gelten sollte.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
Der Hintergrund für das Ereignis ist die sinkende Personalausstattung der Bundeswehr und die wachsenden Sicherheitsanforderungen. Joschka Fischer plädiert für die Wiedereinführung der Wehrpflicht, um die militärische Abschreckungsfähigkeit zu gewährleisten, insbesondere im Kontext der aktuellen geopolitischen Lage. Dies steht im Gegensatz zur geplanten Einführung eines freiwilligen Wehrdienstes durch die neue Bundesregierung. Der Diskurs über Wehrpflicht und Gleichstellung bezieht auch gesellschaftliche Aspekte mit ein.
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
Im Artikel wird beschrieben, dass der ehemalige Außenminister Joschka Fischer und der neue Wehrbeauftragte Henning Otte für eine Rückkehr zur Wehrpflicht plädieren, da sie den aktuellen freiwilligen Wehrdienst als unzureichend ansehen. Auch Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius äußert sich positiv zu einer möglichen Wiederbelebung der Wehrpflicht unter bestimmten Umständen.
Welche Konsequenzen werden genannt?
Die im Artikel erwähnten Folgen oder Konsequenzen sind: Rückkehr zur Wehrpflicht, Bedarf an mehr Personal in der Bundeswehr, unzureichende Abschreckungsfähigkeit ohne Wehrpflicht, Einbeziehung von Frauen in den Wehrdienst, Gleichstellung der Geschlechter, potenzieller Pflichtdienst, mögliche Abhilfe bei Personalmangel in der Bundeswehr.
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Joschka Fischer zitiert. Er spricht sich für die Rückkehr zur Wehrpflicht aus, da der Personalbestand der Bundeswehr zu niedrig sei. Er betont, dass sowohl Männer als auch Frauen in den Wehrdienst einbezogen werden sollten, und bezeichnet seine frühere Ablehnung der Wehrpflicht als Fehler.
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