BDL kritisiert EU-Entscheidung zu Fluggastrechten

BDL kritisiert EU-Entscheidung zu Fluggastrechten

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BDL kritisiert EU-Entscheidung zu Fluggastrechten

Berlin () – Der Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL), Joachim Lang, hat die Entscheidung des EU-Verkehrsministerrates zur Revision der Fluggastrechteverordnung kritisiert.

Er sagte, die Chance sei vertan worden, Verbraucherschutz und betriebliche Realität „in Einklang“ zu bringen. Der BDL appelliert an Parlament und Kommission, das Vorhaben „konstruktiv“ zu begleiten und „praktikable“ Lösungen zu finden. Im Fokus solle der Wunsch der Passagiere stehen, auch bei Störungen schnell an ihr Ziel zu gelangen.

Eine Umfrage von YouGov im Auftrag des BDL ergab laut Lang, dass 73 Prozent der Befragten es bevorzugen, bei einer Verspätung noch am selben Tag das Flugziel zu erreichen, auch wenn Entschädigungszahlungen erst ab einer Verspätung von fünf Stunden erfolgen. 21 Prozent der Befragten legten mehr Wert auf eine Entschädigungszahlung, selbst wenn sie dadurch ihr Ziel erst später erreichen.

Lang sagte, dass höhere Schwellenwerte „im Sinne der Verbraucher“ seien, da sie den Airlines mehr Zeit gäben, im Störungsfall „angemessene“ Weiterreiseoptionen zu organisieren. Die Revision der Fluggastrechteverordnung sei ein „seit Jahren andauerndes Trauerspiel“, und die Bundesregierung solle zu einer praktikablen Lösung beitragen.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Passagiere vor Informationstafel am Frankfurter Flughafen

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Joachim Lang

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL), EU-Verkehrsministerrat, Parlament, Kommission, YouGov.

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Frankfurt, Berlin

Worum geht es in einem Satz?

Joachim Lang, Hauptgeschäftsführer des BDL, kritisierte die EU-Entscheidung zur Fluggastrechteverordnung, da sie nicht den Wunsch der Passagiere berücksichtigt, bei Verspätungen schnell an ihr Ziel zu gelangen, und forderte eine konstruktive Zusammenarbeit für praktikable Lösungen.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

Der Auslöser für die Kritik des Bundesverbands der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL) an der EU-Verkehrsministerratsentscheidung zur Fluggastrechteverordnung sind unterschiedliche Interessen von Verbraucherschutz und den betrieblichen Realitäten der Fluggesellschaften. Diese Entscheidung wird als verpasst angesehen, um eine bessere Balance zwischen den Rechten der Passagiere und praktikablen Lösungen für die Airlines zu finden.

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

Im Artikel wird die Kritik von Joachim Lang, dem Hauptgeschäftsführer des BDL, an der Entscheidung des EU-Verkehrsministerrates zur Revision der Fluggastrechteverordnung thematisiert. Er fordert eine konstruktive Begleitung seitens des Parlaments und der Kommission, um den Passagieren im Störungsfall schnellere Reiseoptionen zu ermöglichen, und verweist auf eine Umfrage, die zeigt, dass die Mehrheit der Reisenden eine zeitnahe Ankunft dem Erhalt von Entschädigungen vorzieht.

Welche Konsequenzen werden genannt?

Die Folgen oder Konsequenzen, die im Artikel erwähnt werden, sind: Verbraucherschutz und betriebliche Realität nicht in Einklang gebracht, Chance vertan, dass Passagiere bei Störungen schnell an ihr Ziel gelangen, höhere Schwellenwerte geben Airlines mehr Zeit für Weiterreiseoptionen, Unzufriedenheit über die Revision der Fluggastrechteverordnung, kontinuierliche Kritik seit Jahren, Notwendigkeit für die Bundesregierung, zu einer praktikablen Lösung beizutragen.

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Joachim Lang, dem Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL), zitiert. Er kritisiert die Entscheidung des EU-Verkehrsministerrates zur Revision der Fluggastrechteverordnung und betont, dass die Chance verpasst wurde, Verbraucherschutz mit der betrieblichen Realität in Einklang zu bringen. Er appelliert an Parlament und Kommission, konstruktive und praktikable Lösungen zu finden, wobei der Fokus auf dem Wunsch der Passagiere liegen sollte, schnell ihr Ziel zu erreichen.

Berlin – Eine pulsierende Metropole

Berlin ist die Hauptstadt Deutschlands und ein Zentrum für Kultur, Politik und Wissenschaft. Die Stadt zieht jährlich Millionen von Touristen an, die ihre vielfältige Geschichte, Architektur und das pulsierende Nachtleben erleben möchten. Besonders bekannt ist das Brandenburger Tor, ein Symbol für die Wiedervereinigung Deutschlands. Berlin beherbergt auch zahlreiche Museen, darunter die berühmte Museumsinsel, die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. Neben der beeindruckenden Geschichte ist Berlin auch für seine abwechslungsreiche Gastronomieszene und kreative Szene bekannt.

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