Etwas mehr Aufträge für Verarbeitendes Gewerbe im April

Etwas mehr Aufträge für Verarbeitendes Gewerbe im April

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Etwas mehr Aufträge für Verarbeitendes Gewerbe im April

() – Der reale (preisbereinigte) Auftragseingang im Verarbeitenden Gewerbe ist nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im April 2025 gegenüber März 2025 saison- und kalenderbereinigt um 0,6 Prozent gestiegen.

Ohne die Berücksichtigung von Großaufträgen war der Auftragseingang um 0,3 Prozent höher als im Vormonat. Im weniger volatilen Dreimonatsvergleich lag der Auftragseingang von Februar 2025 bis April 2025 um 0,5 Prozent höher als in den drei Monaten zuvor, ohne Großaufträge stieg er um 1,3 Prozent. Im März 2025 stieg der Auftragseingang nach Revision der vorläufigen Ergebnisse gegenüber Februar 2025 um 3,4 Prozent (vorläufiger Wert: +3,6 Prozent).

Die positive Entwicklung der Auftragseingänge im Verarbeitenden Gewerbe im April 2025 ist wesentlich auf den deutlichen Anstieg im Bereich Herstellung von Datenverarbeitungsgeräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen zurückzuführen. Hier lagen die Neuaufträge aufgrund mehrerer Großaufträge um 21,5 Prozent höher als im Vormonat. Auch die Zuwächse von Auftragseingängen im Sonstigen Fahrzeugbau (Flugzeuge, Schiffe, Züge, Militärfahrzeuge; +7,1 Prozent) und im Bereich Herstellung von Metallerzeugnissen (+4,4 Prozent) wirkten sich positiv aus. Negativ beeinflussten das Gesamtergebnis hingegen die Rückgänge im Bereich Herstellung von elektrischen Ausrüstungen (-9,2 Prozent) und im Maschinenbau (-4,2 Prozent). Auch die Neuaufträge in der Pharmaindustrie lagen im April 2025 um 14,1 Prozent niedriger, nachdem diese im Vormonat 16,2 Prozent gestiegen waren.

Bei den Investitionsgütern stieg der Auftragseingang im April 2025 um 4,1 Prozent gegenüber dem Vormonat. Demgegenüber fiel der Auftragseingang sowohl bei den Vorleistungsgütern (-3,4 Prozent) als auch bei den Konsumgütern (-5,9 Prozent).

Die Auslandsaufträge gingen um 0,3 Prozent zurück. Dabei stiegen die Aufträge aus der Eurozone 0,5 Prozent, die Aufträge von außerhalb der Eurozone sanken hingegen um 0,9 Prozent. Die Inlandsaufträge nahmen um 2,2 Prozent zu.

Der reale Umsatz im Verarbeitenden Gewerbe war nach vorläufigen Angaben im April 2025 saison- und kalenderbereinigt 1,5 Prozent niedriger als im Vormonat. Im Vergleich zum Vorjahresmonat April 2024 war der Umsatz kalenderbereinigt 1,0 Prozent geringer. Für März 2025 ergab sich nach Revision der vorläufigen Ergebnisse ein Anstieg von 2,3 Prozent gegenüber Februar 2025 (vorläufiges Ergebnis: +2,2 Prozent), so Destatis.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Autoproduktion (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Im Artikel kommen keine vollständigen Namen von Personen vor.

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Statistisches Bundesamt (Destatis)

Wann ist das Ereignis passiert?

April 2025

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Wiesbaden

Worum geht es in einem Satz?

Im April 2025 stieg der reale Auftragseingang im Verarbeitenden Gewerbe in Deutschland um 0,6 Prozent im Vergleich zum Vormonat, hauptsächlich aufgrund eines Anstiegs in der Herstellung von Datenverarbeitungsgeräten, während die Auslandsaufträge leicht sanken und der Umsatz im gleichen Zeitraum um 1,5 Prozent zurückging.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

Der Auslöser für die positive Entwicklung der Auftragseingänge im verarbeitenden Gewerbe im April 2025 war ein deutlicher Anstieg bei der Herstellung von Datenverarbeitungsgeräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen, bedingt durch mehrere Großaufträge. Zuwächse in anderen Sektoren, wie dem Fahrzeugbau und der Metallerzeugniserzeugung, trugen ebenfalls zu diesem Anstieg bei.

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

Im Artikel wird berichtet, dass die positiven Entwicklungen der Auftragseingänge im Verarbeitenden Gewerbe auf einen signifikanten Anstieg bei der Herstellung von Datenverarbeitungsgeräten und Fahrzeugen zurückzuführen sind, während Rückgänge in anderen Bereichen wie der Maschinenbau und der Pharmaindustrie das Gesamtergebnis negativ beeinflussten. Die Medien und Öffentlichkeit scheinen die gemischten Ergebnisse der Branche, insbesondere den Anstieg bei Investitionsgütern und den Rückgang bei Konsumgütern, aufmerksam zu verfolgen.

Welche Konsequenzen werden genannt?

Die Folgen oder Konsequenzen, die im Artikel erwähnt werden, sind:

- Anstieg des Auftragseingangs im Verarbeitenden Gewerbe um 0,6 Prozent,
- Anstieg ohne Berücksichtigung von Großaufträgen um 0,3 Prozent,
- Anstieg im Dreimonatsvergleich um 0,5 Prozent,
- Anstieg ohne Großaufträge um 1,3 Prozent,
- Rückgang im Bereich Herstellung von elektrischen Ausrüstungen um 9,2 Prozent,
- Rückgang im Maschinenbau um 4,2 Prozent,
- Rückgang der Neuaufträge in der Pharmaindustrie um 14,1 Prozent,
- Anstieg der Investitionsgüter um 4,1 Prozent,
- Rückgang bei Vorleistungsgütern um 3,4 Prozent,
- Rückgang bei Konsumgütern um 5,9 Prozent,
- Rückgang der Auslandsaufträge um 0,3 Prozent,
- Anstieg der Inlandsaufträge um 2,2 Prozent,
- Rückgang des realen Umsatzes im Verarbeitenden Gewerbe um 1,5 Prozent,
- Rückgang im Vergleich zum Vorjahresmonat April 2024 um 1,0 Prozent.

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Im Artikel wird keine spezifische Stellungnahme oder Reaktion einer Person oder Organisation zitiert. Stattdessen werden vorläufige Daten des Statistischen Bundesamtes zu den Auftragseingängen im Verarbeitenden Gewerbe in Deutschland berichtet.

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