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Dax legt zu – US-Konjunkturdaten überzeugen
Frankfurt/Main () – Zum Wochenausklang hat der Dax zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 23.997,48 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,27 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss.
An der Spitze der Kursliste rangierten die Papiere von Fresenius mit über einem Prozent im Plus, direkt vor denen von Zalando und SAP. Kurz vor Handelsschluss waren zudem die Werte von Porsche am Listenende zu finden, die über ein Prozent nachließen, direkt hinter denen von Sartorius und Siemens Healthineers.
„Gänzlich unbeeindruckt zeigt sich der Deutsche Aktienindex nach den Preisdaten aus Deutschland und den USA. Diese fielen weitestgehend im Rahmen der Erwartungen aus und deuten auf eine fortgesetzte Abkühlung an der Preisfront hin“, kommentierte Marktanalyst Andreas Lipkow die aktuellen Entwicklungen.
„Wesentlich positiver fielen dagegen die US-Konjunkturdaten aus. So sind die persönlichen Einkommen stärker angestiegen als erwartet und auch das US-Handelsbilanzdefizit fiel geringer aus als befürchtet“, so Lipkow. „Die US-Strafzölle zeigen bereits Wirkung und geben den Befürwortern neue Argumente.“
Der Experte räumte ein: „Es lässt sich jedoch bei den europäischen Aktienindizes eine gewisse Müdigkeit nicht wegdiskutieren. Der Dax hat, ohne wesentlichen Kurskonsolidierung, eine hervorragende Kursperformance in den vergangenen sechs Handelswochen vollzogen. Die befürchteten Gewinnmitnahmen im Mai sind bisher ebenfalls grösstenteils ausgeblieben. Dieses Jahr scheint erneut einen Paradigmenwechsel bei vielen Investoren in ihrem Investmentverhalten hervorgerufen zu haben“, erklärte der Marktanalyst.
Die europäische Gemeinschaftswährung war am Freitagnachmittag etwas schwächer: Ein Euro kostete 1,1355 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8807 Euro zu haben.
Der Goldpreis zeigte sich schwächer, am Nachmittag wurden für eine Feinunze 3.290 US-Dollar gezahlt (-0,9 Prozent). Das entspricht einem Preis von 93,16 Euro pro Gramm.
Der Ölpreis sank unterdessen: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Freitagnachmittag gegen 17 Uhr deutscher Zeit 63,82 US-Dollar, das waren 33 Cent oder 0,5 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Frankfurter Börse |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Fresenius, Zalando, SAP, Porsche, Sartorius, Siemens Healthineers, Deutsche Aktienindex, Andreas Lipkow
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Frankfurt/Main
Worum geht es in einem Satz?
Der Dax verzeichnete zum Wochenausklang einen Anstieg von 0,27 Prozent auf 23.997,48 Punkte, während Fresenius, Zalando und SAP die Kursliste anführten, und Analysten die Marktentwicklungen trotz einer gewissen Müdigkeit in Europa als positiv bewerten, nachdem US-Konunkturdaten besser als erwartet ausfielen.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
Der Dax legte zu, weil die aktuellen Preisdaten aus Deutschland und den USA die Erwartungen erfüllten und positive US-Konjunkturdaten veröffentlicht wurden. Diese Entwicklungen weisen auf eine fortgesetzte Abkühlung der Preise hin, was das Investorenvertrauen stärkt, während Gewinnmitnahmen bisher ausblieben.
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
Im Artikel wird beschrieben, dass der Dax am Wochenausklang zulegte und Marktanalyst Andreas Lipkow die Einschätzungen bezüglich der Preisdaten und US-Konjunkturdaten kommentierte. Die Reaktionen waren insgesamt positiv, wobei Lipkow eine gewisse "Müdigkeit" der europäischen Aktienmärkte feststellte, während die US-Daten stärkere Einkommen und ein verringertes Handelsbilanzdefizit aufzeigten.
Welche Konsequenzen werden genannt?
Folgen oder Konsequenzen, die im Artikel erwähnt werden: Anstieg des Dax um 0,27 Prozent, positive Entwicklung bei US-Konjunkturdaten, geringeres US-Handelsbilanzdefizit, Wirkung der US-Strafzölle, geringere Gewinnmitnahmen im Mai, Euro etwas schwächer, Rückgang des Goldpreises um 0,9 Prozent, Rückgang des Ölpreises um 0,5 Prozent.
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme zitiert. Marktanalyst Andreas Lipkow kommentiert, dass der Deutsche Aktienindex "gänzlich unbeeindruckt" von den Preisdaten aus Deutschland und den USA sei und dass die US-Konjunkturdaten positiver ausfielen als erwartet. Er stellt außerdem fest, dass eine gewisse Müdigkeit bei den europäischen Aktienindizes nicht zu ignorieren sei, obwohl der Dax in den letzten sechs Handelswochen eine hervorragende Kursperformance gezeigt habe.
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