Hochschulen warnen vor Überbietungswettbewerb bei US-Forschern

Hochschulen warnen vor Überbietungswettbewerb bei US-Forschern

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Hochschulen warnen vor Überbietungswettbewerb bei US-Forschern

Berlin () – Walter Rosenthal, Präsident der Hochschulrektorenkonferenz, warnt vor den Folgen, die ein europäischer Wettlauf um die Spitzenforscher haben könnte, die US-Präsident Donald Trump durch seine Einschüchterungsversuche gegenüber den Universitäten vergrault.

„Ein Überbietungswettbewerb im Sinne eines systematischen, einseitigen `Brain Gain` wäre falsch und am Ende auch nicht von Erfolg gekrönt“, sagte er dem „Spiegel“. Wenn die Trump-Administration die US-Wissenschaft bevormunde und einschränke, füge das dem global vernetzten Wissenschaftssystem insgesamt Schaden zu. „Da gibt es keine Gewinner“, sagte Rosenthal.

Vermutlich werde auch nur ein kleiner Teil der Forschenden bereit sein, dauerhaft in ein anderes Land zu ziehen. Wahrscheinlicher sei, dass sich jetzt vor allem Talente aus Asien und der ganzen Welt überlegen würden, ob sie wirklich noch in die USA gehen wollten. „Das vor allem eröffnet für die deutsche und europäische Wissenschaft neue Chancen.“ An deutschen Hochschulen nähmen Bewerbungen aus den USA oder mit Bezug zu den aktuellen Entwicklungen zu. Neben Fördermitteln brauche es „zügige Visaverfahren sowie generell eine echte Willkommenskultur in unserer Gesellschaft“.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Humboldt-Universität (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Walter Rosenthal, Donald Trump

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Hochschulrektorenkonferenz, Trump-Administration, US-Wissenschaft, Spiegel, deutsche Hochschulen

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Berlin, Deutschland; USA; Europa.

Worum geht es in einem Satz?

Walter Rosenthal, Präsident der Hochschulrektorenkonferenz, warnt vor den negativen Auswirkungen eines europäischen Wettlaufs um Spitzenforscher, die durch die Einschüchterungen der Trump-Administration aus den USA abgeschreckt werden, und sieht darin Chancen für die deutsche und europäische Wissenschaft.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

Der Auslöser für das beschriebene Ereignis ist die Einschüchterung und Bevormundung durch die Trump-Administration, die viele Wissenschaftler in den USA verunsichert und dazu führt, dass sie erwägen, die USA zu verlassen. Dies schafft neue Chancen für europäische Hochschulen, insbesondere in Deutschland, um Talente zu gewinnen.

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

Im Artikel wird die Warnung von Walter Rosenthal zur Reaktion auf die US-Politik unter Donald Trump beschrieben, die als Bedrohung für die wissenschaftliche Gemeinschaft wahrgenommen wird. Er weist darauf hin, dass der Wettbewerb um Spitzenforscher zwar Chancen für die deutsche und europäische Wissenschaft eröffnen könnte, jedoch ein einseitiger "Brain Gain" schädlich wäre und eine echte Willkommenskultur sowie verbesserte Visaverfahren notwendig seien.

Welche Konsequenzen werden genannt?

Die im Artikel erwähnten Folgen oder Konsequenzen sind:

- systematischer, einseitiger "Brain Gain" wäre falsch,
- global vernetztes Wissenschaftssystem wird Schaden zugefügt,
- keine Gewinner im Wettbewerb,
- nur ein kleiner Teil der Forschenden wird bereit sein, dauerhaft in ein anderes Land zu ziehen,
- Talente aus Asien und der ganzen Welt überlegen, ob sie in die USA gehen möchten,
- neue Chancen für deutsche und europäische Wissenschaft,
- Zunahme der Bewerbungen aus den USA an deutschen Hochschulen,
- Bedarf an zügigen Visaverfahren,
- Notwendigkeit einer echten Willkommenskultur.

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Im Artikel wird Walter Rosenthal, Präsident der Hochschulrektorenkonferenz, zitiert. Er warnt vor einem europäischen Wettlauf um Spitzenforscher, der durch die Einschüchterungsversuche der Trump-Administration verursacht wird, und betont, dass ein solcher Wettlauf schädlich für das globale Wissenschaftssystem wäre: "Da gibt es keine Gewinner." Er sieht jedoch auch Chancen für die deutsche und europäische Wissenschaft, da Bewerbungen aus den USA zunehmen könnten.

Berlin: Zentrum der Wissenschaft und Forschung

Berlin ist nicht nur die Hauptstadt Deutschlands, sondern auch ein bedeutendes Zentrum für Wissenschaft und Forschung. Die Stadt beherbergt zahlreiche renommierte Universitäten und Forschungseinrichtungen, darunter die Humboldt-Universität. Inmitten der globalen Herausforderungen im Wissenschaftsbereich bietet Berlin eine Plattform für internationale Talente. Die aktuelle Entwicklung könnte dazu führen, dass mehr Forschende aus anderen Ländern die Möglichkeit suchen, in Berlin und Europa zu arbeiten. Eine offene Gesellschaft und lebenswerte Bedingungen sind entscheidend, um diese Talente langfristig zu gewinnen und zu halten.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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